Ausnutzung als billige Arbeitskräfte

Konzerne als Kunden oder Betreiber solcher Werkstätten stellen sich als Retter dar und gaukeln nach außen hin vor, sie würden etwas Gutes für die Gesellschaft und für Menschen mit Handicap tun.

"....als Beispiel könnte man Demeter nennen: Demeter ist ein deutscher Bioverband, an dem sich auch einige Landwirte beteiligen. Auch sie betreiben Werkstätten für behinderte Menschen, sie nennen sie aber „Lebensorte“. Sie haben „Demeter-Höfe“ gebaut, in denen teilweise über 100 Menschen mit Behinderung leben. Es gibt dort „verschiedene Werkstätten, z.B. Landwirtschaft, Gartenbau, Holzwerkstatt, Kerzenzieherei“. Die Menschen, die auf diesen Höfen leben, sind fast vollständig vom Rest der Gesellschaft isoliert. Da sie an einem Ort leben und arbeiten, sind sie immer verfügbar und können oft auch körperlich harte Arbeit verrichten.

Ein Träger für Behindertenhilfe schreibt auf seiner Website etwa: „Arbeit in Werkstätten: Ein freiwilliges Beschäftigungs-Angebot“. Hier wird Arbeit, die sich in ihrer Qualität nicht allzu sehr von der Arbeit nicht-behinderter Menschen unterscheidet, zynisch als „freiwilliges Beschäftigungs-Angebot“ beschrieben......."

https://perspektive-online.net/2022/06/ihrbeutetunsaus-organisierte-ausbeutung-von-menschen-mit-behinderung/

#IhrBeutetUnsAus – Organisierte Ausbeutung von Menschen mit Handicap

Mit dem Hashtag „IhrBeutetUnsAus“ wollen in den letzten Tagen Menschen mit Behinderung auf die Ausbeutung in Werkstätten für behinderte Menschen aufmerksam machen. Statt Lohn für ihre Arbeit, bekommen sie meist nur ein „Taschengeld“ welches ein Bruchteil des Mindestlohn beträgt.

Als Therapie- oder Förderstätte deklariert geht es hier ausschließlich um Ausbeutung und Erniedrigung der Menschen als billige Arbeitskraft.
Vom unmenschlichen Umgang, in besagten Einrichtungen ganz zu schweigen......
#IhrBeutetUnsAus

„Ich arbeite acht Stunden am Tag und bekomme am Monatsende 50€“ – So geht es geistig behinderten Menschen in Deutschland
"Deutschland feierte sich mit der Austragung der Special Olympics für geistig behinderte Sportler:innen als Vorzeige-Inklusionsland. Doch abseits des Vorzeige-Events müssen geistig behinderte Menschen um Würde und gegen Ausbeutung kämpfen."

https://perspektive-online.net/?p=45851

#Ableismus #Ausbeutung #Antireport #sozialeArbeit #Inklusion #Teilhabe

„Ich arbeite acht Stunden am Tag und bekomme am Monatsende 50€“ – So geht es geistig behinderten Menschen in Deutschland

Deutschland feierte sich mit der Austragung der Special Olympics für geistig behinderte Sportler:innen als Vorzeige-Inklusionsland. Doch abseits des Vorzeige-Events müssen geistig behinderte Menschen um Würde und gegen Ausbeutung kämpfen. Mohannad Lamees berichtet.

Arbeiten für zwei Euro die Stunde: So funktionieren Berlins Gefängniswerkstätten

"Auch hinter Gittern wird gearbeitet. Das Ziel: bessere Chancen für die Resozialisierung. Die Arbeitsmöglichkeiten sind vielfältig – doch die Entlohnung gering.
Wer im Knast arbeitet, grübelt nicht, heißt es. Man bleibt in Bewegung, sitzt nicht den ganzen Tag in der Zelle. Davon abgesehen verpflichtet das Berliner Strafvollzugsgesetz die Gefangenen zu einer Tätigkeit. Sie treten morgens ihren Dienst in einer der Haftwerkstätten an, nehmen an Fernstudiengängen teil oder pendeln im offenen Vollzug zu externen Betrieben. Das Ziel: Bessere Chancen für die Resozialisierung nach der Freilassung. Auf eine Gewinnerzielung sind die Einrichtungen nicht ausgelegt."

Artikel is mit Bezahlschranke, aber Überschrift und Einleitung sagen ja schon einiges.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/arbeiten-fur-zwei-euro-die-stunde-so-funktionieren-berlins-gefangniswerkstatten-10091290.html

#AntiKnast #Ausbeutung #Antireport #Zwangsarbeit #Berlin #IhrBeutetUnsAus

Arbeiten für zwei Euro die Stunde: So funktionieren Berlins Gefängniswerkstätten

Auch hinter Gittern wird gearbeitet. Das Ziel: bessere Chancen für die Resozialisierung. Die Arbeitsmöglichkeiten sind vielfältig – doch die Entlohnung gering.

Der Tagesspiegel

Wirkliche “Inklusion” ist in diesem System unmöglich*

"„Inklusion“ bedeutet, Menschen mit Behinderung die uneingeschränkte Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. Auch wenn mittlerweile „Inklusion“ Parole und Ziel der bürgerlichen Politik ist, sieht die reale Umsetzung ganz anderes aus.
(...)
Die Realität zeigt, dass alle Versprechen nur leere Worte sind. Wer als behinderter Mensch in dieser Gesellschaft lebt trifft ständig auf Hindernisse. Das was man zu hören bekommt, wenn man diese Verhältnisse kritisiert sind Ausflüchte und vorgeschobene Argumente warum man dann doch keine wirklichen Verbesserungen beschließen möchte. Diese Ausreden sind nicht stichhaltig und widerlegen den Willen der Politik diese Probleme wirklich anzugehen.
Dass es nicht wirklich den Willen gibt, die Teilhabe von behinderten Menschen umzusetzen ist auch in weiten Teilen der Bewegung, die sich für die Rechte der Menschen mit Behinderung einsetzt angekommen. Da die Bewegung von bürgerlichen Stimmen dominiert wird, sind die Lösungsmöglichkeiten fast ausschließlich innerhalb des kapitalistischen Systems verortet und die Grundlage, der Kapitalismus wird nicht angegriffen."

https://perspektive-online.net/2023/08/wirkliche-inklusion-ist-in-diesem-system-unmoeglich/

#Inklusion #Antireport #Teilhabe #Ableismus #Bundesregierung

Wirkliche "Inklusion" ist in diesem System unmöglich

„Inklusion“ bedeutet, Menschen mit Handicap die uneingeschränkte Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. Auch wenn mittlerweile „Inklusion“ Parole und Ziel der bürgerlichen Politik ist, sieht die reale Umsetzung ganz anders aus. Warum ist das so? Und ist eine wirkliche Teilhabe von behinderten Menschen innerhalb von kapitalistischen Verhältnissen überhaupt möglich? – Ein Kommentar von Quentin Klaas.

Millionentrick bei #Inklusion - Knallharte #Ausbeutung

‚Deutsche Unternehmen sparen jedes Jahr viel Geld, indem sie Menschen mit Behinderung ausgrenzen statt fair zu bezahlen. Wir zeigen erstmals konkret, wie viel sie sparen – und welches Schlupfloch sie nutzen.‘

https://fragdenstaat.de/artikel/exklusiv/2025/07/das-fuehlt-sich-nach-ausbeutung-an/

‚Gemeinsam mit dem inklusiven Magazin andererseits und der Süddeutschen Zeitung haben wir mehr als ein Jahr lang zu Geldflüssen zwischen Firmen und Werkstätten für Menschen mit Behinderung recherchiert. Unsere Recherche zeigt zum ersten Mal konkret, in welchem Ausmaß ein System ausgenutzt wird, das eigentlich zu mehr Inklusion führen sollte. Und wie dieses System Menschen mit Behinderung vom regulären Arbeitsmarkt fernhält‘

Millionentrick bei Inklusion: „Das fühlt sich nach Ausbeutung an“

Deutsche Unternehmen sparen jedes Jahr viel Geld, indem sie Menschen mit Behinderung ausgrenzen statt fair zu bezahlen. Wir zeigen erstmals konkret, wie viel sie sparen – und welches Schlupfloch sie nutzen.

FragDenStaat
@autonomysolidarity mir kommt es wie moderne Sklaverei vor
@inch das ist moderne Sklaverei und als Wohltätigkeit getarnt ……
@autonomysolidarity Neu ist das aber nicht, aber trotzdem ne sauerei.