Unter dem Eindruck der
#Hochstufung durch den
#Verfassungsschutz und einem vorstellbarer werdenden
#Verbotsverfahren nehmen die Richtungskonflikte in der AfD an Heftigkeit zu.
Dies sind die möglichen Szenarien:
1. Melonisierung
2. Radikalisierung
3. weiter, wie bisher
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1. Unter Melonisierung wäre eine De-Radikalisierung im Außenauftritt (!) der AfD zu verstehen. Man sorgt dafür, dass alle Positionen, die Zweifel an der Verfassungstreue der Partei wecken könnten, nicht mehr öffentlich geäußert werden.
Jener Teil der völkischen Kräfte, der sich daran nicht hält,
wird kaltgestellt oder sogar aus der AfD entfernt. Wer dieses Spiel mitmacht oder wer lieber die Partei verlässt, ist unklar.
Da eine Neugründung außerhalb der AfD erfahrungsgemäß in die Bedeutungslosigkeit führt, gehe ich nicht von einer nennenswerten Austrittsbewegung aus.
Gegenüber der Union würde man sich koalitionsfähig präsentieren.
In der Tat, die radikalen Standpunkte der AfD weggedacht, wäre der Unterschied schon nicht mehr allzu groß (bitte immer mitdenken: Die Rede ist vom Außenauftritt, nicht davon, was die AfD wirklich beabsichtigt).