Man kann ein Publikum auch ohne LinkedIn, Instagram, Facebook & Co. erreichen, wenn man ein wenig Arbeit in unabhängige Lösungen steckt.

Derzeit kursieren wieder Meldungen, dass diesmal bei Facebook Organisationen ihre Business-Pages verlieren. Offenbar passen deren Inhalte Mark Zuckerberg nicht mehr ins Konzept. Website-Betreiber berichten, dass ihr Traffic von Google zusammenbricht. Die ehemalige Suchmaschine lässt stattdessen ihre KI fantasieren.

Wenn Du Leute kennst, die sich unabhängiger von Musk, Zuckerberg und den anderen Digital-Baronen machen wollen, finden die einige Tipps in meinem Blog - reiche den Link gerne weiter.

👉 https://kaffeeringe.de/2025/06/23/so-gelingt-die-unabhaengigkeit-von-den-big-tech-plattformen/

#SocialMedia #BigTech #zerschlagtDieMonopole #Fediverse #OpenSocialWeb #SocialWeb

@kaffeeringe

Jup !!
Ganz schnell abbiegen und nicht die Ausfahrt verpassen.

#bigtech #fediverse

@kaffeeringe danke, hilfreiche Anmerkungen
@kaffeeringe Danke für diesen super strukturierten Artikel!
@kaffeeringe schön zu lesen, dass #RSS noch Relevanz hat. Wurde ja imho von #bigtech gekillt, da es sich nicht zentralisiert monetarisieren lässt und autonomie fördert.
@dbread @kaffeeringe
Es wäre super, aus einem #RSS Feed automatisiert an einem #Mastodon Account zu über geben.
Gibt es da was?
#FediHelp
@Pflege42 @dbread Ich glaube, das hier macht so etwas: https://mastofeed.org/
MastoFeed - Send your RSS Feeds to Mastodon

Automated and super easy tool to send the content from your RSS Feeds to any Mastodon instance. We do it all for you

MastoFeed.org
@Pflege42 Für Mastodon selbst nicht.

Man könnte aber auf Hubzilla einen RSS- oder Atom-Feed abonnieren, ihn dann als Kanalquelle nehmen und so alles, was über den Feed reinkommt, automatisch ins Fediverse weiterleiten. Wenn man eigens dafür einen Kanal anlegt, der sonst nichts macht, hat man quasi einen RSS-Bot.

@dbread @Steffen Voß

#Hubzilla #RSS
Hubzilla.de

@kaffeeringe was mir so ein bisschen fehlt, ist eine konkrete Alternative zu LinkedIn auf dem deutschen Markt. Gerne mit Netzwerken, Recruiting und weniger LLM generiertem Marketing Bla Bla. Hat da jemensch einen Tipp? XING ist leider total abgestürzt, als die Gruppen deaktiviert wurden.
@s4mmy Du meinst so etwas wie den Lions Club oder die Rotarier oder eher eine Stellenbörse?
@kaffeeringe stellenbörse. Mit Netzwerken meinte ich eher, dass man Kontakte pflegen kann, nicht dass man neue über die Plattform findet.
@s4mmy Kann man das wirklich bei LinkedIn? Ich bin da ja auch relativ aktiv. Aber Kontaktpflege? Das ist ja doch ziemlich random.
@kaffeeringe ich bin da schon sehr aktiv und versuche meine ehemaligen Kolleg*innen soweit im Blick zu haben, ob ich es berufliche Veränderungen gibt und im Zweifelsfall auch einfach nur, um mein mieses Namensgedächnis aufzufrischen. Dafür klappt es bei mir sehr gut. Diesen generierten „10 Dinge, die ich bei/als xyz gelernt habe“-Quatsch brauche ich auch nicht - falls du das mit random meintest.
Und ja, LinkedIn ist auch eine kommerzielle Plattform, die ihr Geld über den Algorithmus und Zusatzdienste verdient. Da geht es nicht primär um mich als User. Von daher wäre mir eine andere Plattform sehr recht, nur greift halt wieder der Netzwerkeffekt. Ohne Recruiter und meine Kollegen bringt mir eine neue Plattform nichts. Wobei ich damals auch einer der ersten aus meinem Kollegenkreis mit XING und LinkedIn war, weil es hier einfach nicht so verbreitet war.

@s4mmy Das klingt für mich auch nicht wertvoller als Facebook, wo die Leute ihre alten Schul- und Studienfreunde als Kontakte hatten. Leute, die in der echten Welt offensichtlich keine Rolle mehr spielten.

Ich bin auch bei LinkedIn und da auch relativ aktiv. Aber ich frage mich immer mehr, wozu eigentlich. Es gibt hier in in Kiel genügend Netzwerk-Treffen und da trifft man die Leute auch alle.

@kaffeeringe @s4mmy ich bin halt in der Beratung unterwegs und da trifft man immer wieder die gleichen Menschen. Auch wenn ich zu Beginn im Rheinland, dann im Rhein-Main-Gebiet und nun in Hamburg arbeite, will ich die Leute eben nicht komplett aus den Augen verlieren. Da bringen mir die lokalen Netwerktreffen nichts. Da verfolgen wir unterschiedliche Ansätze.

@s4mmy @kaffeeringe

So ähnlich geht es mir auch. Ich verwende LinkedIn in erster Linie um Freelancer-Projekte zu finden.

Natürlich kann ich mein Profil auch auf eine Website schreiben - hab ich ja auch. Ich könnte die auch an ActivityPub anbinden und da meine beruflichen Neuigkeiten verbreiten. Aber das findet halt dann kein Recruiter, die alle nur auf LinkedIn herumhängen.

Das Ei hat die Henne noch nicht gelegt, aus dem sie selbst schlüpfen könnte.

@kaffeeringe klasse aufbereitet! Es gibt immer "Neueinsteiger" die Wege zum niedrigschwelligem Einstieg suchen, so aus meiner Sicht als "professioneller" Laie. Hier etwas für ein Moin, Moin auf der Fedifähre nach Laboe ;-)
https://mastodon.social/@SteanSlh/114766000344176127
@kaffeeringe Du hast schon den großen Nachteil genannt.
Man muss Arbeit reinstecken.
Und Arbeit kostet Zeit, und Zeit ist Geld.
Ergo: Fediverse ist teurer.
(Wenn man aus geschäftlichen Gründen auf ein großes Publikum abzielt.)
@Reftspin Die Big-Tech-Reichweite ist nun einmal nur geliehen und kann jederzeit widerrufen werden. Das ist der große Nachteil von Big-Tech. "Wer billig kauft, kauft teuer."
@kaffeeringe Ich habe mich kürzlich gefragt, ob es schon eine #Fediverse-Applikation gibt, um #Stepstone, #Kununu, #linkedin und wie sie nicht alle heißen zu ersetzen. Nicht den Buzzword-Business-Talk, sondern ein Interface für freie Stellen, arbeitsbezogene Profile von Unternehmen, Institutionen und interessierten Menschen, die Anstellung suchen. Wo Ausschreibungen direkt von der Unternehmenswebseite gepostet werden können und es keinen Pro-Account gibt.
Küstenfischer.de – Startseite

Moin, hier bei Küstenfischer.de gibt es viele spannende Jobs in Kiel, Lübeck, Rostock & ganz Norddeutschland. Bewirb dich einfach & direkt online.

Küstenfischer.de

@phneutral @kaffeeringe

#Fediverse #Stepstone #Kununu #linkedin

Viele Jobportale haben Webscraper. Damit könnte man was machen, so lange die Unternehmen nicht aktiv im Fediverse suchen. Man müsste halt dann die Stellen filtern und per ActivityPub verbreiten.

Ein Online-Lebenslauf ist ja das kleinste Problem dabei.

Stepstone könnte man damit ersetzen, aber wer zahlt für den Betrieb? LinkedIn zu ersetzen geht damit aber leider noch nicht, so lange die Recruiter nicht im Fediverse sind.

1/2

@phneutral @kaffeeringe

#Fediverse #Stepstone #Kununu #linkedin

kein Versprechen, dass was daraus wird, aber ich denke schon eine Weile über solche Möglichkeiten nach.

2/2

@kaffeeringe Letzte Woche zwei interessante Beiträge bei LTT gesehen: 1.) Eine Review Site für Luftreiniger, die von einem Hersteller verklagt wurde UND wegen Urhebergedöns von Google in den Suchergebnissen ausgeschlossen wurde ... ich meine WTH!
2.) Gleiche Seite sieht in den Daten, dass seit Einführung der KI-Zusammenfassung Impressions und Klicks auseinander gehen: die Leute klicken nicht mehr. Das darf so nicht weitergehen!
@kieliscalling So ist es. Allerdings: Wenn Google das nicht so macht, wechseln die Leute zu ChatGPT & Co. Ich weiß auch nicht so genau, wie man das löst. 😔
@kaffeeringe Ich halte es zunächst für ein Urheberrechts Problem. Ich finde, die ganzen KI-Firmen müssen gezwungen werden, offen zulegen, mit welchen Daten sie ihr Ding gefüttert haben und im zweiten Schritt müssen sie sich eine Lizenz für die Inhalte besorgen, sollten diese geschützt gewesen sein - UND ES IST MIR EGAL OB DIE DAMIT GELD VERDIENEN ODER NICHT! Wenn sie kein Geld verdienen, können sie es sich nicht leisten die KI mit urhebergeschützten Daten zu füttern. Fertig!
@kaffeeringe Der Punkt ist: Sollte es so weiter gehen, dass Inhalte von z. B. Review-Seiten einfach zusammengefasst werden, dann wird irgendwan niemand mehr solche Inhalte ins Netz stellen und dann ist es auch Essig mit den Zusammenfassungen. Google & Co. sägen also fröhlich und mit wachsender Begeisterung am eigenen Ast ... und killen nebenbei das Netz.
@kieliscalling So ist es. Gleichzeitig ändert sich die Nutzung von Suchmaschinen. Ich weiß gerade nicht, wie man das löst - selbst wenn man jetzt einfach rechtlich durchgreifen könnte. Außer: GenAI generell verbieten. Oder Training aus dem Internet verbieten.
@kaffeeringe Keine Ahnung - vielleicht gibt es dann doch irgendwann den großen KI/Big Tech Börsen Crash, weil irgendein Investor Cash sehen will und die plötzlich mit leeren Taschen da stehen ... am Ende des Tages, sieht man von Apple mit den Anteilen bei den App Verkäufen ab, machen alle nur Geld mit den virtuellen Aktienwerten, oder nicht?
Wirtschaft: Warum Big-Tech immer größer wird

Wachstumsaktien sind eine Lizenz zum Gelddrucken. Deswegen müssen die Big-Tech-Konzerne immer weiter wachsen - um noch reicher und noch mächtiger zu werden.

kaffeeringe.de
@kieliscalling Wenn das Urheberrecht verbieten würde, Informationen zu analysieren, zusammenzufassen und wiederzugeben, müssten wir die Wikipedia zumachen. Mir fehlt die Fantasie, wie dem Problem mithilfe des Urheberrechts beizukommen wäre, ohne massive Kollateralschäden zu verursachen. @kaffeeringe
@MBrandtner Jepp - ein großes Problem
- ich sehe nur im Moment keinen anderen Hebel, der aber bisher anscheinend auch in keiner Weise zur Diskussion steht 🤷‍♂️ wahrscheinlich weil das Urheberrecht eher als ein individuelles Ding angesehen wird, sprich, ich als Urheber müsste die KI-Firmen verklagen ... 🙄 //
@kaffeeringe
@kieliscalling @MBrandtner Ich denke, dass Facebook und LinkedIn ähnliche Features bringen werden. Statt einer Linkvorschau wird Dir eine Zusammenfassung vorgeschlagen…
@MBrandtner @kieliscalling "maschinell" wäre da vielleicht ein Zauberwort.