Ich bin ehrlich. Nach meiner ersten Anmeldung hier im #Fediverse war ich schnell wieder weg. Ich kannte niemanden, in der lokalen und der föderierten Timeline haben gefühlt nur Tech-Nerds miteinander diskutiert und ich hab nur Bahnhof verstanden. (1/5) #rp25 #rp25fedi
Dann wurde es auf der Plattform fka Twitter ungemütlich und ich hab einen zweiten Versuch gestartet. Bin ein paar Leuten gefolgt, habe sehr hochwertige Inhalte gesehen (wissenschaftliche Vorträge!) und dachte, ja, hm, man sollte, aber so richtig Spaß hatte ich nicht. #Mastodon vs. Twitter kam mir vor wie Vollkornbrot vs. Kuchen. Vernünftig aber nicht besonders lecker. (2/5)
Aber Twitter ging mir halt wirklich gegen den Strich. Also hab ich es versucht. Bin jedem Account gefolgt, der random interessant aussah. Der Gamechanger war es dann, als ich kapiert habe, dass man Hashtags abonnieren kann. Plötzlich war meine Timeline voller spannender Inhalte und interessanter Personen. Mit jeder Eskalation bei Twitter/X kamen neue dazu. Plötzlich hat es Spaß gemacht und ich musste Listen anlegen, weil ich mit dem Lesen der Timeline gar nicht mehr hinterher kam. (3/4)
Ich habe auf #Mastodon tatsächlich auch mehr Themenideen gefunden, als mir Twitter je geliefert hat - allein schon deshalb, weil ich hier Städte aus #BadenWürttemberg als Hashtags abonnieren kann. DER Bonus für #ARD-Kolleg*innen, Ihr wisst, was ich meine! ("Ja, aber was ist denn der Landesbezug...")
Ich weiß, liebe Journalist*innen, Ihr vermisst die #Medienbubble. Die ist hier tatsächlich noch nicht besonders groß und nicht besonders aktiv. Bluesky ist im Moment mehr im Trend. (4/5)
Aber hey, Ihr seid die #Medien und die #Medienbubble! Gebt dem Ganzen hier noch eine Chance. Es sind tolle Leute hier unterwegs, und den weniger tollen muss man ja nicht folgen. Gerade für öffentlich-rechtlich denkende Menschen passt so ein Projekt doch wie die Faust aufs Auge. Und je mehr von Euch hier sind und das Ganze mit Leben füllen, desto weniger schmeckt es nach Vollkornbrot 😉
(Sorry, Vollkorn schmeckt in Wirklichkeit natürlich auch super, ich müsste es nur öfter versuchen 😁 .) (5/5)
P.S. Und macht bitte von Anfang an ALT-Text an Eure Fotos, das erspart Menschen mit Behinderung Frust und Euch verärgerte Kommentare. Win-Win. Vielen Dank! (6/5)
@funkvolk Da würde mich mal eine Einschätzung zu Bsky interessieren: Nimmt das die gleiche Biegung wie Twitter ein, also Posts auf Reichweite trimmen und damit natürlich Aufreger pushen? Schätze hier, dass man Inhalte priorisieren kann, es aber auch die Diskussionsblase gibt
@OliverCzulo @funkvolk
Ich bin auf beiden Plattformen und genieße beide. Ich mache generell Crossposting. Es mag solche Aufregerposts geben, aber in meiner Bubble geht’s eigentlich, die ist aber auch fein zusammengestellt (wie hier die ja auch). Kein Vergleich zu Twitter, zum Glück!

@why_not @OliverCzulo @funkvolk

Bluesky wird selbstverständlich den selben Weg gehen wie einst Twitter. Es ist ein privat geführtes Unternehmen. Irgendwann will es Gewinne machen und Wird Werbung etc. pp. Einspielen oder ein anderes Komerzkonzept ausrollen. Strukturell unterscheidet es sich kaum von X.

Ein weiteres Problem mit Bluesky hat der Postillion schön dargestellt.

https://www.der-postillon.com/2023/10/musk-himmel.html

Elon Musk kauft Βlueѕkу für 12 Milliarden Dollar

San Francisco, Wilmington (dpo) - Er schlägt schon wieder zu: US-Milliardär Elon Musk hat heute den Mikroblogging-Dienst Bluesky ( jetzt do...

Blogger
@tunda @OliverCzulo @funkvolk
Natürlich ist es möglich, dass es so kommt. Vielleicht aber auch nicht. Wie auch immer: momentan gefällt es mir, ich habe ne nette Bubble, der Rest wird sich zeigen.

@why_not @OliverCzulo @funkvolk

Hallo Heike,

Ohne böse zu sein, will ich deine Position doch kritisieren.

Ist deine Position, dass du derzeit mit Bluesky fein bist, nicht ein bisschen wie mit Öl und Gas, Benzinautos in den 1980er, damit fein zu sein, weil die Auswirkungen spüre ich ja nicht, noch nicht?

Aus Demokratieperspektive ist Bluesky schlecht, wie Fosile Brennstoffe für die Umwelt schlecht sind.

@tunda @OliverCzulo @funkvolk
Ich bin da gänzlich anderer Meinung, und der Vergleich mit Fossilen erscheint mir recht überzogen.
Ich habe da ne stabile linke Bubble, die sich mit Mastodon teilweise überschneidet, momentan bin ich finde damit, that‘s it.
Aus Demokratieperspektive kann ich da Menschen erreichen, die ich sonst nicht erreichen könnte, das halte ich für sinnvoll.
@why_not @tunda @funkvolk Die Erreichbarkeit wäre ja leichter, wenn Bsky wirklich föderieren würde. Um einen kruden und zugegebenermaßen sehr vereinfachten Vergleich zu machen: Der Zeitungsmarkt war zwar nicht gemeinnützig kontrolliert, wie es bei Signal oder Mastodon getan wird, aber gewissermaßen demokratisch: Es gab sozusagen eine Infrastruktur (Kioske und andere Verkaufsstellen), man konnte sich 'seine' Zeitung/en wählen und es musste daher ein Dialog her. Bei SozMed ist das aktuell nicht so
@OliverCzulo
Das ist eine interessante Analogie, muss ich mir merken.