SO wird das nix, die absolut offensichtlichen und indiskutablen Probleme zu lösen. Aber gut, eine DB die öffentlich leugnet dass es systematische Probleme mit der Fristeinhaltung bei Baufahrplänen gibt, hats vermutlich nicht besser verdient.
Jetzt machen wir uns doch mal 5 Minuten Arbeit und überprüfen, ob DB InfraGO wirklich zu blöd ist, um herauszufinden, wie lang ihre Bahnsteige sind. Ob InfraGO überhaupt vermessen müsste.
Der ehemalige StuS-Teil, der die Bahnsteige unterhält, der weiß zum Beispiel Bahnsteiglängen. Hier geht es nur um bauliche Längen des tatsächlichen Bahnsteigs, die Nutzlänge kann davon zB wegen eines Signalstandortes, der die Ausschöpfung der gesamten baulichen Bahnsteiglänge begrenzt, abweichen. Darauf weist InfraGO sogar sehr klar hin. Weiß InfraGO also die *nutzbare* Bahnsteiglänge? Schauen wir also ins Infrastrukturregister und oh Wunder, JA NATÜRLICH WISSEN SIE DIE!
Das hat jetzt FÜNF MINUTEN gedauert, und wir wissen: Nein, die InfraGO weiß wie lang ihre Gleislängen sind, nein, die InfraGO ist nicht zu blöd Bahnsteige zu vermessen. Hier wurde unsauber von allen beteiligten kommuniziert, und am Ende kommt ein Märchen dabei raus, das viel zu schön ist um es noch hinterfragen zu wollen.