Einkaufs-Apps von Lidl, Rewe und Co. setzen Anreize für die Preisgabe persönlicher Daten: Wer sich überwachen lässt, spart – wer Privatsphäre schätzt, geht leer aus. So wird Datensammlung zur Norm und Datenschutz zur Ausnahme. Ein schleichender Gewöhnungsprozess mit gesellschaftlichen Folgen, der weit über den Einzelhandel hinausreicht.

#datenschutz #teamdatenschutz #dsgvo #konsum #einzelhandel #app #supermarkt #lidl #rewe

@kuketzblog Die Krankenkassen werden ja auch billiger wenn man seine Daten hergibt. Sagt Merz.
@kuketzblog ich frag mich, wann es soweit sein wird, dass man nur noch *mit* der App einkaufen kann...
@kuketzblog
Wer da keine Datensammlung mitmachen will, der muss aber dann auch konsequent in Bar bezahlen, da ansonsten über die genutzte Karte die Daten auch verknüpft werden können.
Ach ja, ein Android-Gerät sollte man dann auch nicht mitnehmen zum einkaufen…!

@Ulli @kuketzblog

Bitte kein Whataboutism

@Underfaker @kuketzblog
Was hat das mit #whataboutism zu tun?!
Es geht schlicht darum: wer bei den Märkten keine Daten hinterlassen will, der darf eben nicht mit Karte zahlen, und/oder entsprechende Geräte dort nutzen!
Wer das tut hinterlässt die Daten dort ohnehin, und kann sich dann auch wenigstens dafür bezahlen lassen!
Die kostenfreie Datenpreisgabe ist für viele derartig Selbstverständlich, das sie finanzielle Angebote für ihre Daten als Falle wahrnehmen…
Verdrehte Welt…!🤔

@kuketzblog Ich konsumiere wegen der Datensammelwut schon längere Zeit weniger. Wenn man mein Geld nicht will 🤷‍♂️ Produkte/shops/apps die nur online verfügbar sind und z.B. ohne Grund meine Handynummer voraussetzen, meide ich. Wir kaufen nicht mehr bei Rewe, wegen der teilweise Zwangs-Kopplung "Angebote / Bonus nur mit app". Stationär mit Barzahlung gefällt mir immer besser 😀 Die Idee #proxystore gefällt mir sehr gut z.B. https://proxysto.re/de/index.html

#privacy #datenschutz #shopping #onlineshopping

ProxyStore

Buy goods from our online shops and use our devices in our local store in Leipzig (Germany).

@kuketzblog Die uralte Idee "Sammelbestellung" gefällt mir auch sehr gut. Man legt einen gemeinsamen account an, z. B. amazon, otto, conrad etc., vlt. sogar mit prime, teilt dann die Gebühren, legt Waren ein bis zwei Wochen lang in Wunschzettel oder Merkliste, bestellt daraus en bloc und verteilt die Waren später im BestellerInnenkreis.

#privacy #datenschutz #tracking #onlineshopping #shopping

@kuketzblog
In meinem #Lidl besteht zusätzlich das Problem, dass die das Netz blockieren und ich ihr WLAN nutzen müsste, wenn ich kurz etwas recherchieren oder mich mit jemand austauschen wollen würde.
@rumo @kuketzblog Dann würde ich mal die #BNetzA informieren und natürlich den eigenen Netzbetreiber. In Frequenzen herumzupfuschen, für die man weder eine individuelle Zuteilung hat noch eine Allgemeinzuteilung nutzt, sehen die gar nicht gern, das kann teuer werden.
Oder es liegt einfach am generell durchwachsenen Netzausbau in D in Verbindung mit den baulichen Gegebenheiten, dann wäre ich mit solchen Anschuldigungen vorsichtig.
@RickJ
Weiß nicht ob es bauliche Begebenheiten sind. Ist jedoch ein alleinstehendes Gebäude, ohne weitere Stockwerke. Kenne ich sonst von keinem Supermarkt/Discounter.
@rumo Ich würde jetzt tatsächlich eher auf die Kombination aus Bau und Versorgung tippen. Wie sieht das bei anderen Endgeräten aus, zB Handys von Freunden, die mal da sind? Meistens ist es ja eine Kombination aus mehreren Faktoren. Evtl. auch irgendein defektes Gerät im Laden. Ansonsten mal beim Provider anfragen, ob die was genaueres wissen. Bewusste Störung wäre sehr dreist und die hätten nichts davon außer viel Ärger.
@RickJ
Hm ok. Wundert mich, da der Laden bei mir nebenan ist, in einer Großstadt, ein Neubau vor ein paar Jahren und nichts die Sicht versperrt. Zudem, dass ich in keinem anderen Supermarkt in der Umgebung solche Beeinträchtigung habe, bzw eben gar kein Netz.
Wie kann denn der Betreiber wissen, ob in einem Gebäude kein Empfang ist?
Ich dachte es wäre vielleicht auch ein Hausrecht, wenn man Mobilfunkempfang in den eigenen 4 Wänden blockiert...

@rumo Der Mobilfunkprovider kennt seine Sender, Status (Betrieb/Störung) und deren Ausrichtung (zumindest die Position ist auch bei der BNetzA einsehbar [1]). Ansonsten die BNetzA mal direkt fragen, die sind normalerweise umgänglich und kompetent[2]. Und der Marktbetreiber nutzt vielleicht einen anderen Provider und hat das selbst nicht mitbekommen.

[1] https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Vportal/TK/Funktechnik/EMF/start.html
[2] https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Vportal/TK/Funktechnik/Stoerung/start.html

Bundesnetzagentur - Funkanlagen und elektromagnetische Felder

Funkanlagen und elektromagnetische Felder

@kuketzblog Ganz nach dem Motto, Datenschutz ist nur etwas für die, welche nicht auf jeden Euro achten müssen. Willkommen in der Zweiklassen Gesellschaft.
@kuketzblog
Sowas wird auch bereits von etlichen Autoversicherungen benutzt: Beitragsreduzierung bei Einverständnis einer Blackbox-Totalüberwachung, sodass der Versicherer die komplette Fahrweise des Versicherten auf "Konformität" überprüfen kann.
Noch ist das ein Bonus-System, das einzelne "belohnt". Aber irgendwann wird es zum "Malus"-System für alle, sodass jeder, der das nicht möchte, einen höheren Beitrag bezahlen muss.

@kuketzblog
Jetzt sind wir dort, worüber 2013 Jaron Lanier im Buch, "Wem gehört die Zukunft - Du bist nicht der Kunde der Internet Konzerne, du bist das Produkt" geschrieben hat.
Oder wovon @Rainer_Rehak 2018 in seinem Vortrag "Was schützt eigentlich Datenschutz?" sprach.

https://media.ccc.de/v/35c3-9733-was_schutzt_eigentlich_der_datenschutz

https://www.perlentaucher.de/buch/jaron-lanier/wem-gehoert-die-zukunft.html

Was schützt eigentlich der Datenschutz?

media.ccc.de
@kuketzblog Hm. Ich nutze so eine App. Kaufland weiß, was ich bei Kaufland kaufe. Ist das von Nachteil für mich, und wenn ja: wie/wo konkret?
@kuketzblog Die große Ersparnis erfolgt sicherlich nur bei Einführung der App. Später wird die Ersparnis sicherlich radikal sinken. Immer der Gleiche Verlauf bei solchen Dingen. Aber Egal, sowas gehört verboten. Genau wie mobile Kommunikation,die nur noch mit der Bezahlung durch eine unbekannte Menge an persönlichen Daten erfolgt. Daten müssen eine Preisbewertung bekommen, alles andere hat auch ein Preisschild, nur Google, META und Apps nicht....

@kuketzblog
ICH mache es bei LIDL so:

den Barcode aus der App habe ich heraus fotografiert und bei #catima hinterlegt - so habe ich schon mal deren blöde App nicht installiert.

ZWEITENS:

Auf dem Band an der Kasse habe ich rabattierte Lebensmittel und normale Lebensmittel getrennt. Da durch erfahren sie nur, welche rabattierten Lebensmittel ich gekauft habe und nicht alle anderen auch.

@🍐Penglix🍐 Kunden machen eben alles Mögliche, nur um 3 Cents zu sparen. Jott.
🍐Penglix🍐 (@[email protected])

496 Beiträge, 19 Folge ich, 1 Follower · Interessiert an: Minimalistische Zeichnungen Klassische Fotografie Allem Italienischen

troet.cafe - Mastodon
@kuketzblog passt zu den aktuellen Bestrebungen in den #usa mit seinen machthungrigen #techbros und #musk: feudale #plutokratie als Weltherrschaft. #europa #merz #Gesundheitskarten #datenklau #machterhalt #coup #BTW25
@kuketzblog
Man nennt dies auch Preisdiskriminierung! Hast du die App bekommt du den Artikel günstiger. Wenn nicht bezahlt du den vollen Preis. Früher wurde das, mit Coupons zum ausschneiden gemacht. Bis die Märkte entschieden haben, das mit einer App noch mehr zu holen ist, als den Kunden nur den Rabatt zu geben.

@kuketzblog

Eigentlich sollte eine solche Vorgensweise der Märkte die markeneigene Apps entwickeln, dazu gesetzlich verpflichtet werden, den Kunden via Schrift und Ton (Fernsehwerbung, Radio) darüber aufzuklären... Wir sammeln deine Daten und erstellen ein ausführliches Profil von dir. Deine Daten und verkaufen an Zahl X Unternehmen weiter.