https://de.statista.com/infografik/amp/33786/veraenderung-des-verfuegbaren-jahreseinkommens-eines-musterhaushaltes-nach-parteiprogramm/
@rahmstorf krass, dass die Grünen Reiche weniger entlasten als die SPD. Was ist denn mit der SPD passiert?
(ansonsten: schon aus reinem Eigeninteresse sollte niemand mit weniger als 60k Einkommen jemals die #noafd wählen)
Ich muss zugeben, ich find die Grafik nicht besonders nützlich.
Es macht nen Unterschied, ob die Vorschläge gegenfinanziert sind, oder ob Parteien einfach das Blaue vom Himmel versprechen.
@billiglarper Ich finde es schon krass, was ohne den Blick auf Gegenfinanzierung deutlich wird.
Bei FDP und AfD haben selbst von den haltlosen Versprechen her Leute mit 40k Bruttojahreseinkommen weniger.
Das Median-Bruttojahreseinkommen liegt aktuell bei 43k. Die #noAfD *will* also die halbe Bevölkerung ärmer machen.
@rahmstorf
Da hast du natürlich recht, das ist schon ne Ansage.
@ArneBab @billiglarper @rahmstorf Leuten mit hohem Einkommen würde ein Wahlgeschenk, dass für arme Menschen wichtig wäre, gar nicht auffallen, weil es in Relation zum Einkommen unbedeutend wäre. Deshalb diese Bevorzugung der Wohlhabenden bei Wahlgeschenken.
Unserer Gesellschaft schadet das.
@wolfhg Ich bezweifle, dass es ein Verfassungssicheres Gesetz geben kann, das beim Bürgergeld ausreichend kürzt.
Und bei der Rente geht es auch nicht unter die Grundsicherung.
Die CDU muss schon an das Geld aktuell arbeitender ran, wenn sie ihre Versprechen erfüllen will.
@rahmstorf
Ja.
Infrastrukturen entstehen nicht durch Zusammenwerfen privat gesparter Steuern.
Infrastrukturen können staatlich getrieben, mit Blick aufs Gemeinwohl begründbar, entstehen. Dafür brauchen Behörden Steuereinnahmen.
Infrastrukturen können auch entstehen, indem reiche Unternehmen diese betreiben. Das passiert mit Blick zum Internet. Möglicherweise ist genau dies das Ziel der rechten Parteien: Den Staat handlungsunfähig zu machen und nicht, Bürger*innen mehr Geld zu überlassen.
@MartinRost @rahmstorf Infrastruktur muss mit Geld bezahlt werden.
Private Infrastruktur ist sinnlos und erzeugt undemokratische Machtstrukturen von denen wir eh schon zu viele haben.
Beim Internet siehst du ja das der Markt das eben nicht regelt. ;)
Man kann durchaus darüber diskutieren, ob eine Familie mit einem Brutto-Jahreseinlommen von 120 k€ Entlastung braucht. (Zum Beispiel, um eine Immobilie für die Familie zu erwerben. Unterhalb dieses Einkommensniveaus dürfte es in den meisten Teilen Deutschlands schlicht unmöglich sein).
Von daher ist es mindestens genauso interessant, wie sich die Parteien zu den wirklich interessanten aktuellen Geldquellen stellen: Gewinne aus Vermögen und Erbschaften sowie Finanztransaktionen.
@rahmstorf wie heißt es hier so treffend?
Ohne Steuern ist kein Staat zu machen!
Ist nur eben sehr unterschiedlich verteilt die Steuer-Last.
Ich empfehle die Grafiken aus der Süddeutschen, die waren feiner und beziehen auch Einkommen unter 40k ein.
Ich warte schon lange auf eine Kampagne für einen guten Staat mit den im Posting beschriebenen Eigenschaften. Sollte vielleicht von der Wissenschaft und nicht von der Politik durchgeführt werden. Nach und nach eine öffentlich-rechtliche Wissenschaftsinstitution aufbauen, die die Qualität des Staates transparent bewertet.
@ciieepiiee
"Die Arbeiterpartei #AFD supportet Megareiche u. nicht die #arbeiterklasse "
Wäre interessant zu erfahren, ob denen das bewusst ist.
Es ist halt aber auch nicht mehr zeitgemäß zu denken, dass man mit 50.000€ reich ist und in den Spitzensteuersatz gehört. Va mit Mieten in einigen Städten über 2000€ im Monat (und das sind keine Luxuswohnungen).
Ganz zu schweigen davon, dass ein Eigenheim als Vorsorge (Stichwort Rentendefizit) locker Mal 700.000€-1.000.000€ in mittelgroßen Städten kostet.
Das Thema was Firmen an Steuern zahlen oder die abgeschaffte Förderung von Eltern mit Kleinkindern/Kitas (SPD+Grüne!) lassen wir lieber auch einmal...
PS: Keine Sorge, ich bin Demokrat, aber ich darf sagen, dass ich von meiner Regierung tief enttäuscht bin.
@rahmstorf
Die Darstellungen unterschlagen, wie viel deutlicher die Unterschiede bei Einkommen ab 250.000 aufwärts sind.
Grafiken:
https://chaos.social/@rstockm/113845454549673760
Original (Paywall)
https://www.sueddeutsche.de/projekte/artik
Zu diesem Ergebnis kommt ein ZEW-Forscherteam, das die Auswirkungen zentraler Reformvorschläge zu Steuern, Mindestlohn und Sozialleistungen auf private Haushalte untersucht hat. Welche fiskalischen Effekte die jeweiligen Wahlprogramme auf…