Zwei aktuelle Gerichtsurteile vom Amtsgericht #Worms zu Hassposting im Netz. In beiden Fällen wurde #Geldstrafe verhängt. Beide wurden über die bundesweit tätige Meldestelle "REspect! Gegen Hetze im Netz" angezeigt. 1/5

https://meldestelle-respect.de/

Hetze melden! Gegen Hetze im Netz.

Die Meldestelle gegen Hetze im Netz. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Volksverhetzung und politisch motivierte Drohungen sind auch in den sozialen Netzwerken strafbar.

Meldestelle REspect!

Fall 1: Ein Rentner aus dem #Wonnegau (#Rheinhessen) wurde zu 2.400 € (60 Tagesätze zu 40 €) Geldstrafe verurteilt, weil er hetzerische Bilder von Politikern in sozialen Medien geteilt hat. Eine Hausdurchsuchung brachte Hetze hervor. 2/5

Paywall: https://www.wormser-zeitung.de/lokales/worms/stadt-worms/rentner-in-worms-wegen-hassposts-gegen-politiker-verurteilt-4221651

Rentner in Worms wegen Hassposts gegen Politiker verurteilt

Ein Rentner aus dem Wonnegau steht vor Gericht, weil er hetzerische Bilder von Politikern in sozialen Medien geteilt hat. Eine Hausdurchsuchung brachte weitere Beweise.

Wormser Zeitung
Ein Aufruf zur Festnahme deutscher Politiker*innen wie Lauterbach, Baerbock und Söder im Stil eines RAF-Fahndungsplakats erfüllte die Strafbestände #Verleumdung, #Beleidigung und #übleNachrede gegen Personen des politischen Lebens. Keine Satire, urteilte das Gericht. 3/5

Fall 2: Für ein auf Facebook geteiltes rassistisches Bild wurde ein Mann wegen #Volksverhetzung zu einer #Geldstrafe von 4.500 € verurteilt (90 Tagessätze zu 50 €), plus Anwalt- und Prozesskosten. 4/5

Paywall: https://www.wormser-zeitung.de/lokales/worms/stadt-worms/mann-wegen-volksverhetzung-nach-facebook-post-verurteilt-4222662

Mann wegen Volksverhetzung nach Facebook-Post verurteilt

Ein geteiltes rassistisches Bild auf Facebook hat für einen Mann teure Konsequenzen. Das Amtsgericht Worms verurteilt ihn zu einer Geldstrafe von 4.500 Euro.

Wormser Zeitung
Der Post zeigte ein Bild eines elektrisches Umspannwerks und war mit "Kletterpark für Flüchtlinge" überschrieben. Der Angeklagte versuchte sich herauszureden, er habe den Beitrag womöglich im Vollrausch geteilt oder ein Arbeitskollege wollte ihm einen Streich spielen. 5/5