Es sind spezielle Menschen, die ein Häuschen im Nichts bauen, weil das Grundstück dort so billig ist und einen Garten zu haben so supi; die aber steuerliche Subventionen erwarten, weil man ja in die Stadt pendeln muss, und die Familie selbstverständlich drei Autos fährt, weil: geht hier nicht anders
@sixtus Alle können leider nicht in der Stadt wohnen, da gibts zu wenig Wohnraum.
@hiker Denn städtischer Wohnraum ist Spekulationsobjekt und Altersvorhersorge der Landbevölkerung
How Suburban Sprawl Weighs On The U.S. Economy

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@herdsoft
Zum Problem gehören verschiedene Faktoren. Dass wir immer mehr sind und darum der Wohnraum mitwachsen muss, ist gegeben. Wenn dieser in die Umgebung wachsen muss (weil diese "Verdichtung" in der Stadt wenig bringt oder wenig Sinn macht), dann muss selbstverständlich der ÖV mitwachsen. Da ist die USA kaum ein passendes Beispiel. @sixtus

@hiker @sixtus Wir Deutsche werden nicht immer mehr, wir nutzen unserem Wohnraum immer schlechter.

Sehenswert dazu Gregor Hagedorn von den S4F:

https://youtu.be/KX_qIBPxK_8?t=2870

Orientierungspunkte Energieversorgung: Webinar, Teil 1

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@sixtus ja, alle Menschen leben in der Stadt und von dort ziehen sie dann aufs Land. 🙃
@sixtus Es fehlt da ja komplett der politische Wille auch nur eine Winzigkeit daran zu ändern.
@sixtus So true!!! Aus dem Speckgürtel von Daimler gesendet. Wir beobachten das seit 4(!!!) Jahrzehnten. Von allen Hügeln staut es sich morgens um „rechtzeitig“ mit dem Firmenwagen im „Büro“ zu sein.
@mandarine0711 @sixtus
Stell ich mir richtig geil vor 😂
Da würde ich aber vor lauter Grant aber auch #fckafd wählen 😜
🖤♥️
@andi_al @sixtus Wenn es nicht so traurig wäre ... kurz nachdem das Wieslauftal live den Klimawandel erleben durfte mit Starkregen: #fckAFD 21% bei der Europawahl.
@mandarine0711 @sixtus
Zell/Aichelberg, Kirchheim/Teck, Hattenhofen, etc. etc.
Kenne ich und wir zogen somit ins Lautertal.
Da geht es, außer man ist der Meinung zur Hauptzeit auf die B10 zu wollen.
Egal ob Richtung Ulm, oder Stuttgart.
Da hilft nur MX16, oder Regio fahren
@sixtus Ich finde das sehr oberflächlich dargestellt. Nach der Logik müsste jeder in der Stadt direkt neben seinem Arbeigeber wohnen.....und vor Allem die Wohnung wechseln sobald der Arbeisplatz gewechselt wird.

@sixtus @Duckhammer

Wohn wo du willst, nur verlang nicht auch noch Subventionen dafür!

@CGdoppelpunkt @sixtus Auf nem Dorf hat man halt scho nen höheren finanziellen Aufwand für seine Mobilität. Da gibt's so ein tolles Wort, das heißt "Lebensweltorientierung"... Man sollte sich vielleicht erstmal in die Situation des anderen versetzen bevor man irgendwas raushaut.

@Duckhammer @CGdoppelpunkt @sixtus

In der Stadt hat man dafür einen erhöhten finanziellen Aufwand fürs Wohnen. Das wird aber nicht subventioniert 🤷🏽‍♀️

@oekotrulla @sixtus @Duckhammer

Exactly. Mit dem Auto rumgurken wird subventioniert. So zu wohnen, dass man das vermeidet, jedoch nicht.

@oekotrulla das Problem ist, dass prinzipiell und volkswirtschaftlich das Wohnen in der Stadt deutlich billiger sein müsste, da es hierfür extrem viel weniger Ressourcen (Fläche, Infrastruktur, Mobilität, …) benötigt werden.

Wir haben nur dem #Kapitalismus erlaubt, das ins Gegenteil zu verkehren und bezahlen jetzt alle in Form von teuren Stadtwohnungen und Infrastruktur-Sprawl ins Ländliche mit all seinen negativen Folgen.

@Duckhammer @CGdoppelpunkt @sixtus

@Duckhammer @sixtus

Auf dem Dorf ist andersrum auch vieles billiger. Wohnraum zum Beispiel.

Zahlt mir jemand Subventionen dafür, dass ich eine teure Wohnung in der Stadt unterhalt und somit auf dem Weg zur Arbeit weder ÖPNV noch Autostraßen belaste? Nein. Müsste aber, nach deiner Logik.

@CGdoppelpunkt @sixtus In dem Fall solltest du noch Zusatzsubventionen zahlen, sonst ziehe ich in die Stadt, verknappe den dortigen Wohnraum noch mehr und deine Bude wird noch teurer.😁
@Duckhammer @CGdoppelpunkt @sixtus
Ach, du findest dort doch auch keine Wohnung...

@MiBro @Duckhammer @sixtus

Er kann ja in seinem VW-Bus auf einem der subventionierten Parkplätze pennen.

@CGdoppelpunkt @MiBro @sixtus Ein VW Buss is doch eher was für Städter um das Landleden zu genießen.

@Duckhammer @sixtus @MiBro

Offenbar gibt es beide use cases.

@CGdoppelpunkt @sixtus Was ich dir eben geschrieben habe ist für mich der Grund den ländlichen Raum zu subventionieren. Einfach um den Druck auf die Städte zu verringern.
@Duckhammer @CGdoppelpunkt @sixtus
Subventionen gerne, aber dann ÖPNV und nicht private PKW, mit denen die Leute natürlich auch in den Städten Platz brauchen, weil sie nicht mit dem ÖPNV dorthin kommen

@Duckhammer @sixtus Nein. Der Punkt ist der, wenn man sich einmal mit Verkehrsströmen und dem Potential von Massentransportmitteln beschäftigt, dann erkennt man schnell, wie gerade eine ordentliche Dichte eine hohe Leistungsfähigkeit des ÖPNV ermöglicht.

Der "schlechte ÖPNV auf dem Land" ist auch ein Ergebnis von Zersiedelung nicht NUR von Menschen und Wohnraum, sondern auch wie Gewerbeflächen seit Jahrzehnten fast nur noch "Auto first" geplant wurden.

@patrick @sixtus Natürlich funktioniert ÖPNV in dicht besiedelten Regionen besser, aber es kann und will ja nicht jeder in ner Stadt wohnen. Mich würde auch interessieren, was genau du mit dem Begriff "Zersiedelung" meinst. Ich wone in einem natürlich gewachsenen Dorf, dass schon Jahrhunderte existiert. Die verkehrstechnischen Möglichkeiten sind logischerweise andere als wenn ich mitten in der Stadt wohne. Das schlägt sich auch finanziell nieder.
@Duckhammer @patrick @sixtus Warst Du schon mal in der Schweiz, ohne Auto?

@patrick @Duckhammer @sixtus

Zersiedelung? Da wo ich her komme da gibt es die Dörfer so lange, da gab es noch keine Autos. Als ich zur Schule gegangen bin, gab es auch noch einen ÖPNV. Heute wohnen mehr Menschen auf dem Dorf, der ÖPNV ist aber richitg schlecht geworden. Und es sind keine neuen Straßen oder so entstanden. Das ist in der ganzen Gegend so. Da ist nichts zersiedelt worden. Der ÖPNV wurde einfach zusammen gespart.

@sixtus die regen mich richtig auf. Mit einer Selbstverständlichkeit auf Kosten aller
@sixtus es sind ganz normale Menschen, bisschen dumm, bisschen zu anspruchsvoll, aber leider bildet das die Normalität ab. traurig aber wahr
@sixtus Erwarten sie denn wirklich diese Subventionen? Oder kam dieses ganze Modell (was politisch auch explizit so gewollt war!) überhaupt erst so recht zum Tragen, eben weil es diese Subventionen bereits gab? Logisch, dass da keine Begeisterungsstürme ausbrechen, wenn man daran jetzt etwas ändern würde...

@sixtus Erst Lebensentscheidung treffen, die nur mit Auto funktioniert. Und dann rumnölen, wenn man den Spiegel hochhält.

Und es sind viele solcher Entscheidungen, die getroffen werden unter der selbstverständlichen Annahme, das private KFZ verfügbar sind. Welche Hobbys, welche Schulen für die Kids, welche Hobbys und Vereine für die Kids, inkl. Mutti-Taxi.

@Reinald die Diskussion hatte ich neulich auch mit jmd und mir wurde dann erklärt, dass die Entscheidung ja nur so gefallen sei, WEIL es Autos und deren Förderung gab. Da wäre es unfair die Regeln jetzt zu ändern.
@Apfelphi das kann ich sogar ein Stück weit nachvollziehen. Daher plädiere ich für einen anderen Politikstil: kein hektisches "ab sofort", sondern immer Anpassungen über drei oder vier Jahre. Menschen brauchen Zeit, sich anzupassen.
Subventionen in 20%- Schritten abbauen. Manche Menschen reagieren sofort, anderen fängt es erst später an weh zu tun, aber sie haben Zeit sich umzustellen und ihre Lebensumstände anzupassen.

@sixtus

Diese speziellen Menschen nennt man Deutsche.

@sixtus Das ist mir zu platt. Ich habe in HH gewohnt, 2 min zu Fuß von der U-Bahn. Die Straßen und Gehwege waren vollgeparkt. 2 Autos pro Haushalt in meiner Nachbarschaft keine Seltenheit. Auch die haben das Auto zum Pendeln genutzt und abgesetzt. Mein jetziger Nachbar auf dem Land betreibt einen Imbiss zusammen mit seinen 2 Kindern. 3 Dienstwagen werden da vollständig von der Steuer abgesetzt. Für einen Imbiss! Der gemeine Pendler ist sicher nicht Wurzel allen übels.
@sixtus Dafür muss man nicht aufs Land ziehen. Selbst hier in der Millionenstadt gibts viele Familien mit 1 Auto pro erwachsenem Familienmitglied, oder sogar noch mehr. Und die fahren natürlich auch bei jeder Gelegenheit damit rum egal wie kurz der Weg ist. Mit dem Fahrrad oder gar zu Fuß sehe ich sie nie.
@sixtus die noch nie einen Garten hatten und darum nur Rollrasen (mit dem Richtscheit abgezogen) Kirschlorbeer oder noch 'pflegeleichter' Doppelstabzaun mit Plastestreifen, 1830 mm hoch neben ihrem Webergrill dulden.
Denn alles andere wäre angsteinflößend unordentlich.
@sixtus und jeder Meter Infrastruktur, egal ob Straße oder Leitung, kostet genauso viel, versorgt aber viel weniger Menschen.

@alikatze @sixtus

Danke für den Hinweis. Da war ein Wort falsch.

Die Bau- und Unterhaltskosten für die Infrastruktur sind im urbanen Raum viel geringer pro Person, im ländlichen Raum kostet Infrastruktur pro Person viel mehr.

@sixtus
Das eine ist, dass Wohnen inzwischen einfach teuer ist. Ein Haus auf dem Land ist da immerhin noch in besserer Erwartung an die Zeit, die man aus Geldmangel ohnehin zu Hause verbringt.
Das andere ist, dass heute kein (kaum ein) Job mehr so lange hält, dass man nicht pendeln muss, um den nächsten zu erreichen. Finde Wohnungen und finanziere den Umzug... für wie lange?

Subventioniert ist nur verschoben. Am Ende zahlen wir es doch selbst.