"Ein AfD-Verbot sorgt ja nicht dafür, dass deren Unterstützer*Innen verschwinden" ist so ein dummes Argument.

Ja, tut es nicht. Aber es nimmt ihnen massiv Macht, Geld und Einfluss. Es nimmt ihnen wichtige Waffen und Werkzeuge aus der Hand.

Das ist das Argument: "Ihnen die Kettensägen wegzunehmen, schafft die Kettensägenmörder nicht ab." Kompletter Bullshit.

@tante jemandem etwas zu verbieten zeigt ab auch, dass ich keine Argumente habe oder im schlimmsten Fall Ähnliches verfolge.
Bei unserer Parteienlandschaft habe ich echt Angst um den Souverän...
@Neurotransmitter was? Wenn ich Mord verbiete will ich selbst wen umbringen? Das ist doch Humbug
@tante @Neurotransmitter Der Vergleich hinkt. Allerdings machen Argumente keinen Sinn wenn die AfD selbst keine hat. "Y ist schlecht. Daher stoppen wir Y!" Was will man bei Ja/Nein argumentieren? Alles was wir entscheiden wird Nachteile mit sich bringen und wenn sich nur auf die Nachteile stürzt und hervorhebt, wird nie über die Vorteile sprechen. Die AfD (und die Presse auch) lebt davon sich auf Nachteile zu stürzen und hervorzuheben. Argumente helfen da nicht, wenn man alles schlechtreden will
@SenseException @tante @Neurotransmitter
Sehr gute Punkte, wenn sofort Totschlagargumente kommen, werde ich augenblicklich skeptisch...
@Neurotransmitter @tante
Das Verbot ist dringend erforderlich, da die #fckafd selbst auf die Demokratie und somit auf unsere Werte einen Scheiß gibt.
Und außerdem diskutiert man nicht mit Faschisten - auch wenn ich ihre Meinung für sich toleriere, toleriere ich keine faschistische Regierung.

@Neurotransmitter @tante In 1000 Jahren deutschen Reiches sind sehr viele und sehr gute Argumente angefallen, die ein #AfDVerbotJetzt rechtfertigen.

#NazisTöten

@Neurotransmitter @tante danke, das sehe ich genauso.
Komisches Demokratieverständnis, bei dem andere Meinungen verboten werden sollen.
Statt einfach nur klarzustellen, wo die von der AFD teilweise ganz schönen Unfug fordern. Wenn man das mal konsequent durchdenkt.

Ich meine sogar, der momentane Rechtsruck geht auf die Grünen zurück.

Druck führt zu Gegendruck.

@philoblog @Neurotransmitter @tante
Lächerlich mehr fällt dazu nicht ein. Die Grünen soll alles verbockt haben. Merz wollte die AFD halbieren, wie? In dem er sie nacheifert? Die CxU hat es verbockt. Warum immer auf die Schwachen herum hacken? Warum diese nicht unterstützen? Sicher weil man von diesen Personen kein Geld in den Arsch geblasen bekommt, weil sie es ja nicht haben.

@Fensterputzer @Neurotransmitter @tante
Von den Grünen wird halt das betrieben, was Precht mit identitärer Politik beschreibt.
Es wird ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl versucht zu schaffen. "Wir" sind besser, denn "wir" sind tolerant, haben die richtigen Werte, usw.

Das erzeugt allerdings automatisch bei allen, die abweichende Meinungen haben, Gegenwehr.

Wenn dann nicht geredet werden kann (Zitat Lang: wir haben einen Umgang gefunden, wir reden einfach nicht)
wirds nicht besser.

@philoblog @Neurotransmitter @tante
Ach und immer sagen "Die Grünen sind schuld" ist nicht das gleiche? Die sind Schuld, egal worum es geht. Die haben es verbockt. Auch wenn sie nicht das Ministerium leiten habe sie den Bauern das Geld abgedreht? Was Precht beschreibt, was Precht sagen, interesiert mich nicht die Bohne. Ist ja gut so weil er doch auch nur ein Spalter ist.

@Fensterputzer @Neurotransmitter @tante
Ja, das ist dann das Prädikat für alle mit abweichender Meinung: "Spalter".

Ich hab zwar viele gleiche Werte und Vorstellungen wie die Grünen. Es sind aber nicht die selben, wie proklamiert.
Dafür müsste ich ja jedwede Kritik aufgeben.

Also gehe auch ich in die Opposition, ich kann gar nicht anders.

Und insbesondere mit der Außenpolitik bin ich überhaupt nicht einverstanden.

@Fensterputzer @Neurotransmitter @tante
.. wenn nur noch in Mitglieder mit den richtigen Werten und Spalter unterschieden wird, dann läuft das in einen Totalitarismus, in dem man Angst haben muss zu kritisieren.

Nur können da die Werte toll sein wie sie wollen.
In der DDR wars auch nicht allzu prickelnd.
Obwohl die Idee wirklich schön war

@philoblog @Neurotransmitter @tante
Damit habe sie mich entgültig verloren. Die DDR hat ihre Bürger an der Grenze erschiessen lassen, wenn sie raus wollten. Das aleine sagt mir, nee das ist falsch, so falsch ...

@Fensterputzer @Neurotransmitter @tante

An der Grenze wird vermutlich keiner erschossen werden, ok, obwohl das m.M. nur die konsequente Fortführung des Grundgedanken ist.
Ich will aber meine eigene Meinung sagen können, ohne Angst haben zu müssen, als "Spalter" bezeichnet zu werden.

Sowas wie die Farbschmiererei am Büro von Rammstein bspw - das ist m.M. ebenso eine konsequente Fortführung.
Egal, was dann übrigblieb von den Anschuldigungen, wen interessiert das schon.

@Fensterputzer @Neurotransmitter @tante
.. wenn Sanktionen ins Spiel gebracht werden, weil andere nach anderen Lebensvorstellungen leben - da werden auch Menschen sterben aufgrund der Sanktionen.
Ich kann das nicht gut finden.
@philoblog @Neurotransmitter @tante
Du bezeichnest die Grünen als Spalter, lustig nicht? Schreibst es zwar nicht aber meinst es so. Ich Rede nicht um den heißen Brei herum. Ich sage oder schreibe, was mir wenn wie ich sowas lese, durch den Kopf geht.
Ist dein gutes Recht in die Opposition zu gehen, will ich dir nicht abstreiten. Mit andere Meinung muss man halat auch umgehen können! Können sie das auch?

@Fensterputzer @Neurotransmitter @tante
Ich kann mit anderen Meinungen umgehen, ja. Das ist Teil der Ausbildung in der Philosophie.

Ich finde es aber wie gesagt nicht gut, wenn Individualität den übergeordneten Zielen untergestellt wird.

Da können die Ziele noch so toll sein.

Wenn dann Sanktionen ausgesprochen werden, bspw, wird ja eben das Anderssein der Sanktionierten njcht toleriert.

Insofern ist aber auch der Schießbefehl "damals" m.M. nur die konsequente Fortführung einer Politik, die

@Fensterputzer @Neurotransmitter @tante
.. auf Zwang und Autorität beruht.

Das Individuum als solches wird den grossen Zielen untergeordnet.

Wenn da jemand Pech hat und verhungert oder nicht medizinisch versorgt werden kann, naja, es ist ja im Dienst der Sache.

@philoblog @Neurotransmitter @tante
Schnarch war da was? Nee immer nur das gleiche. 🥱

@philoblog @Fensterputzer @Neurotransmitter @tante

So ein Quatsch! Wer sich von den Grünen provoziert fühlt, sollte an seiner Impulskontrolle arbeiten.

Im Übrigen geht es nicht um das Verbot "andere Meinungen", sondern um das einer demokratiefeindlichen Partei.

@kluseken @Fensterputzer @Neurotransmitter @tante
Dann definieren sie bitte "demokratiefeindlich" und grenzen es von "verfassungsfeindlich" ab.
Das sind zwei verschiedene Fragen.
@philoblog @Fensterputzer @Neurotransmitter @tante
Es besteht keine Notwendigkeit, das abzugrenzen. Die AfD ist beides.

@kluseken @Fensterputzer @Neurotransmitter @tante

Für die Frage der verfassungsfeindlichkeit gibt es den Verfassungsschutz sowie Gerichte.
Was politisch diskutiert wird, ist wohl eher die Frage der "Demokratiefeindlichkeit".

Und da weiss wenigstens ich nicht
was überhaupt damit gemeint wird.

In einer Demokratie muss ich mich halt auch mit Meinungen auseinandersetzen, die mir nicht gefallen.

Demokratie ohne Pluralismus wäre wohl eher etwas anderes

@kluseken @Fensterputzer @Neurotransmitter @tante
Und wäre die afd wirklich verfassungsfeindlich, dann bräuchten wir gar nicht zu diskutieren.
Scheinbar ist sie es eben nicht.
Und vertritt ein paar Meinungen, die ich selbst teilweise für ziemlich bescheuert halte, bzw für Populismus.

Ist das damit "demokratiefeindlich"?

@philoblog wie kommt es denn zur Feststellung der Verfassungsfeindlichkeit? Genau, nach einem Verbotsantrag.
@philoblog @Fensterputzer @Neurotransmitter @tante
Was soll das heißen "wäre die AfD wirklich verfassungsfeindlich"? Genau das sollte jetzt geprüft werden. Und zwar weder von Ihnen noch von mir, sondern vom Bundesverfassungsgericht.
Ach ja, und was Sie vermutlich meinen ist "anscheinend", aber "scheinbar" ist in diesem Fall absolut zutreffend.

@kluseken @Fensterputzer @Neurotransmitter @tante

Sehen wir mal von den kritischen Stimmen zu einem Parteiverbot aus den eher gemässigten politischen Lagern ab, weiss ich immer noch nicht, was demokratiefeindlich sein soll.

Vielleicht sind "Demokratie", "demokratische Werte", zu leeren Worthülsen geworden?

@philoblog
Ich fürchte, mit diesem Nichtwissen werden Sie weiterhin leben müssen.
@kluseken dann sollten wir das Wort "demokratiefeindlich" vielleicht besser streichen.
Das sind immer so Kampfphrasierungen, hören sich toll an, sind aber irgendwie ohne Inhalt.
@philoblog
"Wir" streichen gar nichts. Niemand zwingt Sie, das Wort "demokratiefeindlich" zu verwenden. Zumal Sie ja nicht wissen, was das sein soll. Da würde ich an Ihrer Stelle den Begriff auch nicht verwenden.

@kluseken dann sollten ""wir"" die Diskussion besser beenden. Das hat keinen Zweck, wenn fragwürdige Begrifflichkeiten ins Spiel gebracht werden, aber nicht expliziert werden.

Ich schließe mich an dem Punkt Precht an: etliche aus dem ehemaligen "linken" Flügel sind offensichtlich weit ins rechte Lager abgedriftet.

@Neurotransmitter @tante bei einem AfD-Verbot geht es nicht darum, etwas zu verbieten, sondern darum, geltendes Recht (Art. 21 Abs. 2 GG) durchzusetzen. Das ist in einem Rechtsstaat das Normalste von der Welt.
@tante Absolut muss ein Verbot her. Es sollte aber jedem bewusst sein, und da kommt das "Unterstützer verschwinden nicht" her, das wir damit erstmal nur Zeit gewinnen in der was passieren muss.
@tante Es sorgt aber auch dafür, dass Unterstützung aus den moderaten Schichten wegfällt. Wenn es nicht mehr en Vogue ist, sharen in Social Media offen creepy ist, oder bei der Jobsuche hinderlich ist

@tante
Die leichte Lösung, ist nicht immer die bessere.
Kein Populist.

Die Tante vergisst die rechtlichen Modalitäten & Konsequenzen
z.b
Der Grundsatz des fairen Verfahrens gebietet, dass die Beobachtung einer Partei während eines laufenden Verbotsverfahrens durch den Verfassungsschutz nicht zulässig ist
BVerfG.

Wie lange dauert wohl ein Parteiausschlussverfahren?

BVerfGE -
Beweislage nicht ausreichend.
-narrativ Opfer AfD.

Kettensägen gibt es an jeder Ecke, sofern der Bürger eine verkauft.

@tante Mensch sollte sich aber bewusst sein, dass das Verbot nur die Bekämpfung eines Symptoms und nicht der Ursache ist. Man kann damit also nur etwas (wertvolle) Zeit gewinnen. Ich habe die Befürchtung, dass die gewonnene Zeit ungenutzt bleiben wird.
@nehrka @tante
Ich nicht, denn auch die FDP ist in einem Jahr weg.
@tante aber dann müsste man das BSW gleich mit verbieten...
@tante
Wohin reichst Du denn dann die Kettensäge?
@tante Richtig, ein Verbot würde die finanzielle Basis der AfD empfindlich schwächen. Diejenigen, die die Demokratrie abschaffen möchten, werden gerade durch diese Demokratie finanziert.

@tante
es ist auch nicht anzunehmen, dass der ÖRR dann, nicht mit den Vertretern der #noAFD sprechen wird und diese in seine Talkshows einladen wird.

Dem #ÖRR ist jetzt schon völlig egal, dass sie mit den Vertreten einer Partei sprechen die vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Dessen auffälligster Vertreter, gerichtlich abgesichert, mit einem Schimpfwort tituliert werden darf.

@p3m1r0 @tante Genau so wie es dem ÖRR auch egal ist offensichtliche Spione und Putin Püppchen zu Wort kommen zu lassen. 🤷
@tante Ja und es ist auch ein falsches Narrativ. Ein Verbotsantrag ist ja kein Verbot, es ermöglicht nur, dass unser Rechtsstaat ein Verbot prüfen darf.

@tante So ein Verbot ist aus meiner Sicht eine juristische Frage, keine politische, bei der Pro & Contra abgewogen werden können. Wenn verfassungsfeindlich, muss die Partei verboten werden, wenn nicht, darf sie nicht verboten werden.

Angenommen, es kommt zum Verbot. Das Problem wäre nicht: "AfD-Fans sind weiterhin da". Das Problem ist eher, dass so ein Eingriff unkalkulierbare Folgen hätte. Es wäre *möglich*, damit aus einer 20%-Partei eine Bewegung zu machen, die sich nicht mehr stoppen lässt.

@islieb @tante Und wenn die AfD nicht verboten wird, ergreift sie vielleicht die Macht.
Daher ist das, was du schreibst, @islieb, kein Argument.

@nobrainnopain @tante Es ist nicht als Argument gedacht, denn wie gesagt, aus meiner Sicht ist ein Verbot eine rein juristische Frage und das geltende Recht muss einfach durchgesetzt werden.

Es sollte eher ein Hinweis sein, was als nächstes auf die Gesellschaft zukommen KÖNNTE.

@islieb @tante Deshalb ist es ja wichtig, dieser Organisation die finanziellen Mittel zu entziehen.
*Solange* die juristischen Möglichkeiten bestehen.