Auswärtiges Amt und BMI verweigerten Visum für 32 Kinder + Familienmitglied:

"Das Ergebnis ist niederschmetternd, wir sind fassungslos. Von sieben Kindern wissen wir, dass sie derweil verstorben sind. Ein Bein musste amputiert werden, das in Deutschland vermutlich hätte gerettet werden können."

https://www.br.de/nachrichten/bayern/hilfsaktion-fuer-verletzte-kinder-in-gaza-erfolglos,UIyxGhb

Hilfsaktion für verletzte Kinder in Gaza erfolglos

Ein bundesweites Medizinerbündnis will verletzte Kinder aus Gaza in Deutschland behandeln. Die Politik blies die Aktion wegen Sicherheitsbedenken ab. Das Münchner Zentrum für schwerbrandverletzte Kinder hat Erfahrung mit komplizierten Eingriffen.

BR24
@anneroth
Die Banalität hinter der sich pure Menschenverachtung Bahn bricht ist wieder so richtig typisch deutsch.

@anneroth

Verletzte Kinder wegen "Sicherheitsbedenken" sterben lassen.

Mehr muss man über die Häuser #Baerbock und #Faeser eigentlich nicht wissen.

Nein, der Hinweis darauf, dass es wahrscheinlich nach der nächsten Bundestagswahl noch schlimmer wird, hilft nicht.

Ein ganz klein bisschen weniger unmenschlich als die Eisblöcke #Merz, #Spahn und #Söder zu sein, ist keine Rechtfertigung.

@mina
Kinder das Leben retten vs. den eigenen Rassismus kultivieren? Aber da es ja vielleicht ohnehin deutsche Waffen waren mit denen diese Kinder schwerstverletzt worden sind, fällt die Entscheidung sicherlich sehr leicht.

@anneroth

@anneroth Muss noch mehr über die Nazis in Deutschland gesagt werden? ✊😡

Wer Kinder sterben lässt, verdient nicht, selbst am Leben zu sein. 🤮🤮🤮

@angel @anneroth
Dann sind wir für sämtliche verletzten Kinder verantwortlich,die starben,sterben und noch sterben werden.Nicht nur durch Krieg.Auch durch Ausbeutung.Und dieser Ausbeutung verdanken wir Leider unsere gesamte wohlstandsverwöhnte Existenz.Schuldig sind WIR ALLE.

@angel @anneroth

Wie hältst Du es mit der Ukraine?

Oder ist da die Konsistenz zusammengebrochen und Waffenlieferungen können nicht mit den übrigen Zielen vereinbart werden?

Von den vernachlässigten oder abgetriebenen weiblichen Kindern in Indien noch gar nicht zu sprechen...

@anneroth

Die Begründungen sind für mich nachvollziehbar.

Individuelle Hilfsbereitschaft nimmt ungefragt staatliche Solidarität in Anspruch, die verweigert wird. Es gibt diesen Anspruch hier nicht.

Soll man es jetzt dabei belassen, die Sache zu skandalisieren, damit sich alle billig und gerecht Denkenden ordentlich aufregen können?

Oder ist es Zeit, die Dinge zu verstehen und Grenzen des Handelns entweder zu akteptieren oder infrage zu stellen?

@finche
Welches Szenario wird da befürchtet? Man kann nicht ausschließen, dass unter den Angehörigen Hamas-Leute sind. Ok. Einfache Parteimitglieder sind wohl nicht gefährlich. Falls Angehörige der Cassambrigaden gemeint sind (das waren 2023 mal 30k) und alle Kinder von einem Mann begleitet würden (wohl eher nicht) und die Hamas ihre Kämpfer außer Landes ließe (wohl eher nicht), wäre statistisch also mit 0-2 Kämpfern zu rechnen. Was würden die dann realistischer Weise hier tun?
@anneroth

@flxtr @anneroth

Versteh' mich recht: ich kenne die Originaltexte und auch die Lage nicht und denke mir etwas zum Text der OP.

Das Problem bei der ganzen Sache ist mE, daß die Helfer bereit sind. die Behandlungskosten, Unterbringung, etc. zu bezahlen. Alles prima.

Das Einzige, was sie nicht sicherstellen können ist die Rückkehr der zu Behandelnden samt Begleitpersonen. Im schlimmsten Fall können oder wollen sie nicht zurück. Abkippen hinter der Grenze scheidet aus. Abschieben ebenso. 1/x

@flxtr @anneroth 2/x

Und schon haben wir wieder einige zu Duldende mehr. Incl. Familiennachzug, da man Kinder nicht alleine hier lassen kann und will. Was dann schon 150 -200 Personen macht.

Damit ist der Staat in der Pflicht und zwar auf unbestimmte Zeit. Die Leute, sofern sie nicht zufällig über eine EU-Staatsbürgerschaft verfügen sind nicht abzuschieben.

Soweit dazu. Die Männer müssen mE keineswegs Terroristen sein. 2/3

@flxtr @anneroth 3/3

Es reicht bereits, wenn sie die dort übliche Lebenseinstellung nach hier mitbringen und nicht bereit sind, sich hier umzustellen und zu integrieren.

Haben wir es noch mit Militanten zu tun, potenzieren sich die potentiellen Probleme.

Das alles können die Helfer weder abklären noch abfedern. Und weil das so ist, ist für mich unter den gegebenen Umständen das behördliche Nein nachvollziehbar.

Möchte man trotzdem helfen, braucht es Lösungen, aber bestimmt keine Aufregung.

@anneroth

Da sitzen noch die selben Leute, die die Rettung der afghanischen Mitarbeiter verhindert haben; nichts gegen die gelebte Abschiebepraxis unternehmen, die sich in der EU nicht gegen das Ertrinkenlassen im Mittelmeer stellen.

@anneroth

Es erschreckt mich immer wieder zutiefst, wie entsetzlich brutal Rationalität sein kann, v.a., wenn sie mit Vorschriften & Gesetzen gerechtfertigt wird.

Ich kann den Politikersprech von #Werten #Humanität #Menschenwürde #Menschenrechten ... immer öfter nicht hören, ohne das mir dabei irgenwie übel wird!

Und dann habe ich wieder an mir zu arbeiten, dass ich mich nicht der Ohnmacht hingebe oder aber selbst brutal reagiere, sondern besonnen bleibe damit das Gute wachsen kann.