Idee: Wir koppeln den Preis fürs Deutschlandticket einfach an den Preis fürs Anwohnerparken. Dann würde das Ticket nämlich zwischen 85 Cent (Berlin) und 30€ (Bonn) pro Monat kosten, der Preis wäre über Jahrzehnte stabil, staatlich gedeckelt und sobald jemand eine Erhöhung fordert, gäbe es einen kollektiven Aufschrei über die angebliche "Abzocke der Bürger.“
@Perowinger94 Der beste Vorschlag zum Thema bisher. Höre schon die wütenden Kommentare: Das können Sie doch gar nicht vergleichen, das sind doch ganz andere bla bla bla..🙄
Im Ernst, das würde auch die Vergleichbarkeit der Verkehrsträger fördern. Und vielleicht sogar manche Städte dazu bringen, ihre Parkraumbewirtschaftung zu überdenken.👍💶
@Perowinger94 Und die Leute mit großem Hof, auf dem locker die drei "Familienautos" parken, habe noch mehr Vorteile vor dem kleinen Mieter in der Stadt. Ich zahle ab 2025 für das Anwohnerparken hier übrigens 120 € pro Jahr und brauche mein ( Erdgas-) Auto um in 1,5 Std. zur Arbeit zu kommen. Mit Öffis fast 3 Stunden, also 6 Stunden pro Arbeitstag in Präsenz. Umzug ist aus vielen Gründen keine Option.
So einfach ist das Thema eben nicht.

@Siyeza @Perowinger94

120€ im Jahr ist doch günstig. D-Ticket ist 588€ im Jahr. Wäre es also in deinem Fall an die Parkgebühren gekoppelt, würden Armutsbetroffene massiv profitieren und der ÖPNV allgemein deutlich attraktiver werden. Ziel erreicht.
Es geht ja nicht darum, deine Parkkosten zu erhöhen, sondern das D-Ticket günstiger und somit für alle leistbar zu machen.

@Siyeza @Perowinger94 Also in unserem Haus kostete ein open-air Stellplatz 14.000 Euro und ein Tiefgaragenstellplatz 20.000 Euro.

Warum genau soll dein Stellplatz günstiger oder billiger sein?

@OverBoing @Perowinger94 Anwohnerparken ist kein Stellplatz. Ich habe keinen festen eigenen Platz, sondern kann, wenn ich rechtzeitig nach Hause komme, mit Glück in der nähere Umgebung parken.Oft auch nicht. Es ging mir außerdem um den Vergleich, dass Menschen mit grösserem Vermögen (eigener Hof vorhanden) hier wieder bessergestellt werden.

@Siyeza

Aber auch der Platz für "Anwohnerparken" muss her- und bereitgestellt sowie gewartet werden. Mir erschließt sich nicht, warum die Kosten dafür sozialisiert werden sollen.

Die Begleitumstände, warum auf der Straße geparkt werden muss, interessieren mich ehrlich gesagt nicht. Bei der Anschaffung des Autos werden die Kosten für einen Stellplatz schlicht nicht berücksichtigt.

@OverBoing Was soll das denn für ein Argument sein? Wenn ich so argumentieren würde, was ich nicht mache, könnte ich sagen "Die Begleitumstände, warum jemand GÜNSTIG mit Öfis quer durch Deutschland fahren sollte, interessieren nicht"
@Siyeza Das ist richtig. Beides ist eine politische/gesellschaftliche Entscheidung. Und für mich (!) ist es nicht nachvollziehbar, warum öffentlicher Raum - überspitzt ausgedrückt - für einen individuellen Zweck verschenkt werden soll.
@Perowinger94 Cool, bei uns auf dem Dorf gibt's gar kein Anwohnerparken. Heißt das dann Freifahrtschein?
@Perowinger94 oder wir benennen es in „Bahnsteuer“ um: Durch das Ticket wird die Zulassung einer Person zur Nutzung des ÖPNV erreicht, d.h. es ist das Äquivalent zur KfZ-Steuer (aber ungefähr drei bis vier Mal so teuer). Andere Tickets entsprechen dann Überführungskennzeichen, Saisonkennzeichen usw.
@Perowinger94 find ich gut, dann is es aufm Dorf kostenlos, die Nachfrage steigt und es gibt auch mal in anständiges Angebot

Witzige Idee...

Aber Dir ist schon klar, dass jemand aus Berlin sein Deutschlandticket auch vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr kaufen kann (mach ich tatsächlich so, weil die Berliner BVG hats nicht gebacken gekriegt, eine Webanwendung bereitzustellen, mit der ich es geschafft habe, das Ticket zu bestellen) und umgekehrt?

@Perowinger94

@dj3ei @Perowinger94 Witzig. Ich hatte letztes Jahr aus genau so einer Begründung das #DeutschlandTicket erst über die @BVG_Kampagne statt über die #Bogestra im #VRR.
@Perowinger94 und den Spritpreis koppeln wir an die Diäten der Abgeordneten/Politiker?
@Perowinger94 dann würde dies zwangsweise bundesweit einheitlich bepreiste #Anwohnerparkerlaubnisse bedürfen weil's sonst #Diskriminierung wäre...
@Perowinger94
Hier würde es dann €30,50 im Jahr also €2,45 im Monat kosten.
@Perowinger94
Da ich grade das Vergnügen hatte, auf den französischen Autobahnen für deren Nutzung bezahlen zu müssen, wäre eine Kopplung des Deutschland-Ticket Preises an die Kosten der Straßennutzung auch sehr passend. Also quasi umsonst. Vielleicht so 100 € im Jahr, analog zur Kfz Steuer.
@DerKlimablog
@Perowinger94
Solange es nicht an den Preis in Tübingen (180-360€, ja pro Monat) gekoppelt ist, ok