1/ Können wir irgendwas machen, damit unsere Ökozeitung @tazgetroete aufhört, selbst Fernreisen mit Flug zu veranstalten?

Vor 35 Jahren hat man Reisebericht im Fernsehen geschaut. Es reichte, wenn Filmteams dahin gefahren sind. Jetzt fahren alle selbst und machen alles kaputt.

Die Frage ist ernst: Wollen wir jedesmal, wenn eine Anzeige für #tazreisen kommt, protestieren?

Den #Grünen wird Heuchelei vorgeworfen, weil sie fliegen. Was ist mit der schwarz-grünen taz?

Sie fliegen nicht nur selber, sie bringen andere Menschen dazu, zu fliegen.

Um etwas über Migration aus afrikanischer Sicht zu lernen. Das ist der Gipfel der Heuchelei: Wir tun was Gutes, indem wir uns über euer Elend vor Ort informieren und es dadurch verstärken.

Hass ist ein starkes Wort, aber vielleicht ist Abscheu auch eh besser: Ich verabscheue Bildungsbürger, die 2700€ für so eine Flugreise ausgeben.

Aus tiefstem Herzen! Und die, die das organisieren sind noch schlimmer.

#FliegenTötet #Flugscham #stayGrounded #amBodenBleiben #tazScham

2/ Jemand meinte, wir sollten doch mal bei #tazzahlich aufhören. Aber das finde ich irgendwie doof. Früher hat die Leserbriefseite immer noch die „Ich kündige mein Abo“-Briefe gedruckt. Aber nee. Das ist nicht gut.

Guckt mal. So macht man das:

https://youtu.be/krvfLTpPxDA?t=102

#PositiveReinforcement #BigBangTheory

Also Idee: Wenn die aufhören mit dem Mist, erhöhe ich meine Genossenschaftsanteile. Wer macht mit? 10.000€ kriegen wir bestimmt zusammen. 500€ ist die kleinste Stückelung. Für 10.000€ bräuchten wir also höchstens 20 Menschen.

Wär das was? Dann könnte die @tazgetroete einen Artikel drüber schreiben, danke sagen und öko werden.

Sheldon TRAINS Penny with Chocolate | The Big Bang Theory TBBT

YouTube

3/ So?

Würde ich dann an die @tazgetroete schicken.

Liebe taz,

Seit langer, langer Zeit ärgere ich mich über die von Euch angebotenen Reisen, da die meisten Reisen nur mit einem Transkontinentalflug durchgeführt werden können (#Kuba, #Togo, ...). Ihr bewerbt also Produkte, die aktiv zur Zerstörung unserer Lebensgrundlagen beitragen. Das steht in krassem Widerspruch zu Eurem sonstigen Anspruch als Zeitung. Ihr seid mit Abstand die beste Zeitung, was Berichte über Ökothemen und die Klimakrise angeht. Besonders absurd ist die angebotene Reise nach Togo mit dem Ziel sich als Tourist vor Ort über Migration zu informieren. Durch das Fliegen wird das Leben für die Menschen dort noch unerträglicher, so dass mehr und mehr zur Flucht gezwungen werden.

Ich möchte Euch deshalb sehr darum bitten, diese Interkontinentalreisen nicht mehr anzubieten. Stattdessen könnt Ihr Eure Leser*innen an Orte führen, die in Europa mit dem Zug erreichbar sind.

Ihr bekommt bestimmt viele Schreiben, in denen Leser*innen damit drohen, ihr Abo zu kündigen. Das finde ich ein bisschen albern und ich möchte ja auch weiterhin die taz lesen. Zusammen mit anderen Nutzer*innen habe ich deshalb angefangen, für Euch zu sammeln: Wenn Ihr mit den Flugreisen aufhört, stocken wir unsere Genossenschaftsanteile um insgesamt 10.000€ auf. Bisher machen drei mit, aber ich werde nicht aufhören zu meckern, bis wir die 10.000 zusammen haben.

Hier ist die Aktion dokumentiert:

https://climatejustice.social/@stefanmuelller/112291203739839131

Herzliche Grüße

Euer Genosse Stefan

#tazreisen

Stefan Müller :verified: (@[email protected])

Attached: 1 image 1/ Können wir irgendwas machen, damit unsere Ökozeitung @[email protected] aufhört, selbst Fernreisen mit Flug zu veranstalten? Vor 35 Jahren hat man Reisebericht im Fernsehen geschaut. Es reichte, wenn Filmteams dahin gefahren sind. Jetzt fahren alle selbst und machen alles kaputt. Die Frage ist ernst: Wollen wir jedesmal, wenn eine Anzeige für #tazreisen kommt, protestieren? Den #Grünen wird Heuchelei vorgeworfen, weil sie fliegen. Was ist mit der schwarz-grünen taz? Sie fliegen nicht nur selber, sie bringen andere Menschen dazu, zu fliegen. Um etwas über Migration aus afrikanischer Sicht zu lernen. Das ist der Gipfel der Heuchelei: Wir tun was Gutes, indem wir uns über euer Elend vor Ort informieren und es dadurch verstärken. Hass ist ein starkes Wort, aber vielleicht ist Abscheu auch eh besser: Ich verabscheue Bildungsbürger, die 2700€ für so eine Flugreise ausgeben. Aus tiefstem Herzen! Und die, die das organisieren sind noch schlimmer. #FliegenTötet #Flugscham #stayGrounded #amBodenBleiben #tazScham

Climate Justice Social

4/ Hat geklappt. Die Leserbriefabteilung hat's im ganzen Haus verteilt. #taz weiß jetzt komplett Bescheid. \o/ Danke!

Die Werbeabteilung der taz hat meine Aktion vorwegnehmend passendes Werbematerial gedruckt. #hunniesForFuture Wenn Ihr also in die taz-Genossenschaft eintreten wollt oder Eure Anteile aufstocken wollt, dann wartet doch lieber noch und verpflichtet Euch hier, das zu tun, wenn sie keine #Flugreisen mehr durchführen. Ich weiß, das ist ein bisschen geschummelt. Aber es ist #schummelnForFuture. Ansonsten könnt Ihr Euch natürlich auch so verpflichten. Ein Anteil kostet 500€. Ihr könnt natürlich auch mehrere Anteile zeichnen. Dann wären wir schneller bei 10.000€.

#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
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5/ Status update: Wir haben es geschafft. Wir sind bei 21/20 Anteilen zu je 500€. Das wären 10.500€.

Wollen wir bis 40 weitermachen? 20.000€, die taz hört auf zu fliegen, und dann machen wir mit den anderen Zeitungen weiter.

#tazreisen #hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben

6/ In #SaudiArabien treffen Sie die Männer, die das #Öl fördern, aus dem das #Kerosin hergestellt wird, dass für Ihren Hin- und Rückflug verbrannt wird. Ihr taz-Reiseleiter wird Ihnen erklären, dass beim #Fliegen nicht nur das ausgestoßene #CO2 wichtig ist. Weil die Flüge in großer Höhe stattfinden, ist die Klimawirksamkeit insgesamt viel höher. Deshalb muss man alles mit dem Faktor 2,7 multiplizieren.

https://de.wikipedia.org/wiki/Radiative_Forcing_Index

Das Bundesumweltamt geht sogar von einem Faktor 3–5 aus.

@tazgetroete, hört auf damit! Sofort!

Ihr könnt nicht ne Klimaseite haben und die beste Berichterstattung des Landes und auf der anderen Seite Flugreisen organisieren! Ihr macht Euch unglaubwürdig.

Kommt mir nicht mit Unabhängigkeit von Redaktion und Werbung! Die Reiseleiter*innen sind Eure Autor*innen. Ihr findet das geil. Ihr seid aktiver Teil der Zerstörung unseres Planeten! Hört auf! Wenn Ihr Verträge habt, die Ihr noch erfüllen müsst, macht das transparent, arbeitet das ab, aber dann hört auf. So schnell wie möglich! Danke!

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz #Klimakatastrophe

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Radiative Forcing Index – Wikipedia

7/In der Klimagerechtigkeitsbewegung wird immer wieder über #Fußabdruck und #Handabdruck gesprochen. Der Fußabdruck wurde von BP entwickelt. Als Ablenkungsmanöver, mit dem wir uns alle selbst fertig machen. Wesentlich wirksamer als einen Flug einzusparen, wäre es, das Fliegen abartig teuer zu machen, so dass es eingeschränkt wird. Ein erster Schritt dafür wäre, das Fliegen nicht zu subventionieren. Der zweite wäre, die verursachten Schäden einzupreisen. Der dritte, zusätzlich für Limitierungen zu sorgen. Exponentiell ansteigende Preise in Abhängigkeit von geflogenen Meilen.

Dennoch ist für diese Veränderungen auch ein Umdenken auf individueller Ebene wichtig, denn Politiker*innen achten auf Massenkompatibilität ihrer Politik, da sie ja wiedergewählt werden wollen. Ich habe in Fußabdruck vs. Handabdruck darüber geschrieben:

https://hot-climate-topics.net/2022/06/16/warum-individuelle-verhaltensanderungen-wichtig-sind/

Was wir hier machen ist Handabdruck, denn wir sorgen dafür, dass andere Menschen nicht mehr fliegen.

Die Menschen, die #tazReisen organisieren, kommen in die Hölle, denn sie sind es, die Bedürfnisse wecken. #WerbeVerbot Das CO2 der Reisen geht auch auf ihr Konto.

Also: Wenn Ihr Euren Handabdruck verbessern wollt, tragt mit Genossenschaftanteilen dazu bei. Wir sind bei 23/40.

Ihr könnt auch der taz schreiben und sie fragen, was das soll und sie bitten, damit aufzuhören.

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz #Klimakatastrophe

@LeafyLoom

Warum individuelle Verhaltensänderungen wichtig sind – Hot climate topics

In der Klimabewegung wird immer wieder darauf hingewiesen, dass der individuelle Fußabdruck Teufelszeug ist und dass angeblich individuelle Verhaltensänderungen nichts bringen würden, da die Lösung der großen Probleme um Größenordnungen wichtiger ist (z.B. Mau, 2022). Das sind verschiedene Punkte, die … Weiterlesen →

Hot climate topics

8/ Liebe #tazReisende, wenn Sie nach #SaudiArabien fliegen, tragen Sie zur #Klimakatastrophe bei. In der Region sind gerade 20 Menschen in Fluten umgekommen. Ihre Reise dorthin würde nur Ihrer Belustigung dienen. Sie ist komplett sinnlos und kann vermieden werden.

Liebe Nicht-taz-Reisende, wenn Ihr dazu beitragen wollt, dass die #tazReisen mit den Flügen aufhören, könnt Ihr an [email protected] bzw. an die Leserbriefredaktion schreiben.

Oder Euch noch verpflichten, Genossenschaftsanteile zu zeichnen, wenn sie aufhören, Flugreisen zu bewerben. Ich sammle diese Verpflichtungen und wenn die taz aufhört, kriegt sie die Anteile.

Wir sind bei 27/40. = 13.500 €.

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz #Klimakatastrophe

https://www.taz.de/!6003672

Regen auf der arabischen Halbinsel: Klimawandel flutet Wüste

Die Erderhitzung hat zum Extremwetter auf der arabischen Halbinsel beigetragen, zeigt eine Studie. Wie viel genau, ist allerdings unsicher.

9/ Liebe #tazReisende, wussten Sie schon, dass eine Tonne CO2 laut Umweltbundesamt 800€ Schäden verursacht?

https://www.umweltbundesamt.de/daten/umwelt-wirtschaft/gesellschaftliche-kosten-von-umweltbelastungen#klimakosten-von-treibhausgas-emissionen

Laut Atmosfair würde Ihr Fußabdruck 1.646 kg betragen. Das entspräche 1316,8€.

Liebes #tazReisen-Team, wenn in dieser Reisegruppe 10 Menschen mitkommen, dann verursacht Ihr 13.170€ an Schäden. Nur mit den Flügen. Dazu kommt noch der CO2-Ausstoß für Klimaanlagen und Verkehr in Saudi-Arabien. Bei nur dieser einen Reise. In 7/ habe ich über den #Handabdruck gesprochen. Unseren Handabdruck. Wir können ihn verbessern, indem wir dafür sorgen, dass CO2-Ausstoß vermieden wird. Sie sind Dealer des Todes, denn #FliegenTötet. Diese Flüge, die Sie organisieren und bewerben, gehen alle auf Ihr Konto. Wir versuchen, Menschen dazu zu bringen, weniger CO2 auszustoßen. Sie tun das Gegenteil.

Ich hätte gern beim #tazlab mit dem Verantwortlichen gesprochen, der wohl da auch irgendwo war, aber es war zu viel los. Das wäre ganz gut gewesen, besser als nur hier rumzugranteln. Sorry, hab's nicht geschafft.

Die Summe, die wir beisammen haben, liegt über der Summe, die diese Reise an Schäden verursachen würde. 13.500€. Bitte, taz, hört auf mit den Flügen.

#WerbeVerbot

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz #Klimakatastrophe

Gesellschaftliche Kosten von Umweltbelastungen

Umweltbelastungen verursachen hohe Kosten für die Gesellschaft, etwa in Form von umweltbedingten Gesundheits- und Materialschäden, Ernteausfällen oder Schäden an Ökosystemen. Im Jahr 2022 betrugen die Umweltkosten in den Bereichen Straßenverkehr, Strom- und Wärmeerzeugung mindestens 301 Milliarden Euro. Eine ambitionierte Umweltpolitik senkt diese Kosten und entlastet damit die Gesellschaft.

Umweltbundesamt

10/ Liebe Bildungsbürger*innen, nein, es wäre nicht alles OK, wenn Sie Ihre Emissionen ausgleichen würden. #CO2Kompensation

Stellen Sie sich vor, ich käme zu Ihnen nach hause, wir würden uns ein, zwei Stunden über das Fliegen unterhalten und wenn mich dann plötzlich ein Bedürfnis überfiele, würde ich aufstehen und auf Ihren Teppich pissen. Ich würde mich natürlich dezent von Ihnen wegdrehen. Das Geräusch würden Sie allerdings leider trotzdem hören. Das ist systembedingt und lässt sich nicht vermeiden. Bevor ich dann ginge, würde ich ihnen 100€ dalassen, damit Sie das wieder saubermachen könnten. Doch, das könnte ich mir leisten und ich würde das sehr genießen. Ich würde vielleicht auch ein Video über meine Freiheit und den Blick aus dem Fenster machen. Vielleicht haben Sie ja eine Schwarze Putzfrau, die ihnen hilft, dann wieder aufzuräumen. Bevor sie käme, wäre es natürlich etwas unangenehm, aber das würde dann schon irgendwann beseitigt werden. Wie? Sie wollten nach #Togo, weil sie mit den Menschen dort fühlen? Sie wollten sich aus erster Hand über #Migration und #Migrationsursachen informieren? Und dann finden Sie, dass andere Menschen ihren Dreck wegmachen sollen? Ist das nicht ein bisschen rassistisch und kolonialistisch? Sind das nicht genau die Dinge, die Sie als taz-Bildungsbürger*in mit 3000€ zu viel immer abgelehnt haben? Oh, na dann wäre es vielleicht besser, Sie würden #amBodenBleiben.

Herzliche Grüße

Stefan Müller

PS: Sie könnten für diese 3000€ auch taz-Genossenschaftsanteile kaufen, um die taz-Reisen davon abzubringen, #Flugreisen zu organisieren. (Aber erst kaufen, wenn die einwilligen, das nie wieder zu machen.)

(Falls sich jemand über die Putzfrau aufregt, ich erkläre in den nächsten Posts, warum es kolonialistische Aspekte bei der Kompensation gibt. Hat die Studi-Gruppe vom Nachhaltigkeitsbüro der HU rausgefunden.)

#WerbeVerbot

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz #Klimakatastrophe

11/ Übrigens, wenn Sie sich für #Kompensationen interessieren, können Sie den aktuellen Stand der Forschung in der Klimavorlesungsreihe an der TU erfahren.

https://isis.tu-berlin.de/course/view.php?id=37183

Morgen 16:15.

Hier können Sie sich anmelden | ISIS

ISIS ist das eLearning-System der TU Berlin. Hier könnt ihr Neuigkeiten checken, Aufgaben hochladen oder mit euren Professorinnen in Kontakt treten.

12/ Das ist hier aus einer Arbeit der Themenklasse #Nachhaltigkeit der #HumboldtUni. Sie haben interessante Überlegungen zum Thema #CO2Kompensation angestellt. Und ja, selbst die Kompensationen sind kolonialistisch, weil wir dem globalen Süden seine billigen Kompensationsmöglichkeiten wegnehmen. Deswegen die Schwarze Putzfrau in 10/.

https://edoc.hu-berlin.de/bitstream/handle/18452/23907/THESysDP-2021-2-Wissenschaftliches_Reisen.pdf

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz #Klimakatastrophe

13/ Liebe #tazreisende, diese drei Männer sind im #Hungerstreik. Einer 53 Tage. Ihnen geht es darum, die Bevölkerung darüber zu informieren, dass wir bei 421ppm CO2 -Konzentration sind. Der CO2-Gehalt muss aber langfristig auf 350ppm. Das heißt, dass wir jetzt schon viel zu viel CO2 in der Luft haben. Wir müssen sofort aufhören neues CO2 zu emittieren und auch schon emittiertes CO2 zurückholen. Vermeidbares CO2 rauszupusten ist einfach Wahnsinn. Sie müssen nicht nach #Kuba, #Togo oder #SaudiArabien. In #Brandenburg, #Thüringen, #Sachsen, #SachsenAnhalt oder an der #Ostsee ist es auch ganz nett. Den Rest, den Sie von den 3000€ übrig haben, können Sie spenden.

#Hungerstreik2024
#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz #Klimakatastrophe

14/ Ich habe jetzt mit dem Menschen, der für die #tazreisen zuständig ist, gesprochen. Es sind 20% Flugreisen. 6 von 30. Es waren früher noch mehr, sie haben es schon reduziert. Bei den innereuropäischen Reisen ist die Anreise individuell und es werden auf der Web-Seite Zugverbindungen angeboten. D.h. wer will, kann mit dem Flugzeug kommen.

Kuba, Togo, Saudi-Arabien, Dakar, Vietnam und Marokko sind die Flugziele. Dakar? Ein Kulturfestival. Braucht man das?

Es reisen wohl Menschen, die beruflich was mit den Ländern zu tun haben, in die Türkei zum Beispiel.

Es ist immer blöd, wenn man die netten Menschen, die so was organisieren, persönlich kennen lernt. Dann kann man nicht mehr so gut ranten. =:-)

Aber ich finde das mit den Flugreisen immer noch falsch.

Ein Argument ist immer: Wenn man irgendwo in der Stadt unterwegs ist, dann wird für einen auch Strom verbraucht und man kann nicht beeinflussen, ob der Ökostrom ist. Letztendlich ist das aber #Whataboutism, denn wenn man das Fliegen beeinflussen kann, kann man das eben auch tun.

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz #Klimakatastrophe

15/ Wegen dieses ganzen Theaters mit den #tazReisen schicken mir die Leute jetzt Postkarten. Eine*r hat behauptet, er/sie sei mit der taz zum Roten Meer gefahren. Die Postkarte war aber schwarz/weiß! Ich bin ja nicht doof. Das Rote Meer ist weder schwarz noch weiß noch irgendwo dazwischen. Es ist rot! Ich glaube also kein Wort!

In Wirklichkeit bleibt Ihr alle zuhause und fahrt an der #Elbe lang. Da gibt es einen schönen #Radweg. #ElbeRadweg. Wenn Ihr nicht so weit entfernt von zuhause sein wollt, könnt Ihr auch den #DonauRadweg nehmen. Oder den #OderRadweg. Oder irgendwas.

16/ Viele, viele Tote in #Ostafrika. #Kenia #Tansania #Fluten, #Starkregen

https://taz.de/Hunderte-Tote-durch-Fluten/!6005114

#Togo liegt in #Westafrika, aber auch das Leben dort wird durch die Klimakatastrophe beeinflusst. Die Temperatur dort liegt bei 27°–31° und zwar Tag und Nacht. Der Körper braucht die Möglichkeit, sich abzukühlen. Bei einer bestimmten Kombination aus Luftfeuchtigkeit und Temperatur ist dies nicht mehr möglich, weil das Schwitzen nicht mehr funktioniert und die darüber erzeugte Verdunstungskühle nicht mehr zur Regulierung der Körpertemperatur verwendet werden kann. Menschen sterben.

https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BChlgrenztemperatur

https://de.wikipedia.org/wiki/Togo#Klima

Zum Klima steht in Wikipedia:
Das Klima ist ganzjährig tropisch-feucht mit durchschnittlichen Temperaturen von 30 °C im Norden und 27 °C an der Küste im Süden. Nachts findet nur eine geringe Abkühlung statt. Im Norden herrscht fast schon Savannenklima. Am heißesten wird es im Februar und März. Im Dezember und Januar weht der staubführende Harmattan aus dem Norden.
Im Norden gibt es eine Regenzeit des westafrikanischen Monsuns von Mai bis Oktober, der seine stärkste Intensität im August erreicht. Dieser ist mit Mittagstemperaturen von etwa 30 °C auch der kühlste Monat. Der Januar ist am trockensten, die Luftfeuchtigkeit beträgt dann etwa 22 %. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen dann bei etwa 35 °C, wobei im März zur Mittagszeit ca. 39 °C erreicht werden.

Menschen, die nach Togo fliegen, verstärken die Effekte der Klimakatastrophe. Wissenschaftler*innen sind sich einig, dass ganze Gebiete in Afrika wegen der #Erderhitzung unbewohnbar werden.

Deshalb sollte niemand (mit #tazreisen) nach Togo fliegen und die #tazscham sollte keine #Flugreisen mehr anbieten.

Hunderte Tote durch Fluten: Land unter in Ostafrika

In Kenia und Tansania starben Hunderte Menschen durch Starkregen und Überschwemmungen. Schuld ist nicht nur das Wetter.

17/ Mein Lieblingsklimaautor Bernhard Pötter ist mit der Außenministerin nach Neuseeland geflogen.

Das finde ich OK. Das gehört zur Berichterstattung. Und hier gilt irgendwie auch das blöde Argument: Das Flugzeug wäre ja eh geflogen. (Wobei das auch nur halb gilt, denn wenn nie Journalist*innen mitfliegen würden, könnte die Maschine immer kleiner sein.)

Er hat sich auch Gedanken darüber gemacht:

https://www.taz.de/!6009490

Arbeiten mit Flugscham: Als ich neulich in Neuseeland war

Eigentlich hat der Autor Probleme mit langen Flugreisen. Zumindest seine rechte Gehirnhälfte. Die linke Hälfte sagt: Die Pflicht ruft.

@stefanmuelller relevant ist meiner Einschätzung nach nicht, ob das Flugzeug "sowieso" geflogen wäre, sondern eher wer wie viel Geld dafür bekommt, dass er mit dem Flugzeug fliegt. So läuft das im Kapitalismus.

Wenn sich klimaschädliches Handeln finanziell lohnt, machen das Unternehmen.

Wie teuer war das Flugticket?
Und welches Flugunternehmen hat das Geld bekommen?

@das_menschy

Nee, das ist die Bundeswehrmaschine, die nur für die Flugbereitschaft der Regierung da ist. Die nehmen dann Journalist*innen mit. Die Reise an sich ist aber auch so eine Art Bestechung. Man darf der Königin nahe sein und in fremde Länder reisen.