1/ Können wir irgendwas machen, damit unsere Ökozeitung @tazgetroete aufhört, selbst Fernreisen mit Flug zu veranstalten?

Vor 35 Jahren hat man Reisebericht im Fernsehen geschaut. Es reichte, wenn Filmteams dahin gefahren sind. Jetzt fahren alle selbst und machen alles kaputt.

Die Frage ist ernst: Wollen wir jedesmal, wenn eine Anzeige für #tazreisen kommt, protestieren?

Den #Grünen wird Heuchelei vorgeworfen, weil sie fliegen. Was ist mit der schwarz-grünen taz?

Sie fliegen nicht nur selber, sie bringen andere Menschen dazu, zu fliegen.

Um etwas über Migration aus afrikanischer Sicht zu lernen. Das ist der Gipfel der Heuchelei: Wir tun was Gutes, indem wir uns über euer Elend vor Ort informieren und es dadurch verstärken.

Hass ist ein starkes Wort, aber vielleicht ist Abscheu auch eh besser: Ich verabscheue Bildungsbürger, die 2700€ für so eine Flugreise ausgeben.

Aus tiefstem Herzen! Und die, die das organisieren sind noch schlimmer.

#FliegenTötet #Flugscham #stayGrounded #amBodenBleiben #tazScham

2/ Jemand meinte, wir sollten doch mal bei #tazzahlich aufhören. Aber das finde ich irgendwie doof. Früher hat die Leserbriefseite immer noch die „Ich kündige mein Abo“-Briefe gedruckt. Aber nee. Das ist nicht gut.

Guckt mal. So macht man das:

https://youtu.be/krvfLTpPxDA?t=102

#PositiveReinforcement #BigBangTheory

Also Idee: Wenn die aufhören mit dem Mist, erhöhe ich meine Genossenschaftsanteile. Wer macht mit? 10.000€ kriegen wir bestimmt zusammen. 500€ ist die kleinste Stückelung. Für 10.000€ bräuchten wir also höchstens 20 Menschen.

Wär das was? Dann könnte die @tazgetroete einen Artikel drüber schreiben, danke sagen und öko werden.

Sheldon TRAINS Penny with Chocolate | The Big Bang Theory TBBT

YouTube

3/ So?

Würde ich dann an die @tazgetroete schicken.

Liebe taz,

Seit langer, langer Zeit ärgere ich mich über die von Euch angebotenen Reisen, da die meisten Reisen nur mit einem Transkontinentalflug durchgeführt werden können (#Kuba, #Togo, ...). Ihr bewerbt also Produkte, die aktiv zur Zerstörung unserer Lebensgrundlagen beitragen. Das steht in krassem Widerspruch zu Eurem sonstigen Anspruch als Zeitung. Ihr seid mit Abstand die beste Zeitung, was Berichte über Ökothemen und die Klimakrise angeht. Besonders absurd ist die angebotene Reise nach Togo mit dem Ziel sich als Tourist vor Ort über Migration zu informieren. Durch das Fliegen wird das Leben für die Menschen dort noch unerträglicher, so dass mehr und mehr zur Flucht gezwungen werden.

Ich möchte Euch deshalb sehr darum bitten, diese Interkontinentalreisen nicht mehr anzubieten. Stattdessen könnt Ihr Eure Leser*innen an Orte führen, die in Europa mit dem Zug erreichbar sind.

Ihr bekommt bestimmt viele Schreiben, in denen Leser*innen damit drohen, ihr Abo zu kündigen. Das finde ich ein bisschen albern und ich möchte ja auch weiterhin die taz lesen. Zusammen mit anderen Nutzer*innen habe ich deshalb angefangen, für Euch zu sammeln: Wenn Ihr mit den Flugreisen aufhört, stocken wir unsere Genossenschaftsanteile um insgesamt 10.000€ auf. Bisher machen drei mit, aber ich werde nicht aufhören zu meckern, bis wir die 10.000 zusammen haben.

Hier ist die Aktion dokumentiert:

https://climatejustice.social/@stefanmuelller/112291203739839131

Herzliche Grüße

Euer Genosse Stefan

#tazreisen

Stefan Müller :verified: (@[email protected])

Attached: 1 image 1/ Können wir irgendwas machen, damit unsere Ökozeitung @[email protected] aufhört, selbst Fernreisen mit Flug zu veranstalten? Vor 35 Jahren hat man Reisebericht im Fernsehen geschaut. Es reichte, wenn Filmteams dahin gefahren sind. Jetzt fahren alle selbst und machen alles kaputt. Die Frage ist ernst: Wollen wir jedesmal, wenn eine Anzeige für #tazreisen kommt, protestieren? Den #Grünen wird Heuchelei vorgeworfen, weil sie fliegen. Was ist mit der schwarz-grünen taz? Sie fliegen nicht nur selber, sie bringen andere Menschen dazu, zu fliegen. Um etwas über Migration aus afrikanischer Sicht zu lernen. Das ist der Gipfel der Heuchelei: Wir tun was Gutes, indem wir uns über euer Elend vor Ort informieren und es dadurch verstärken. Hass ist ein starkes Wort, aber vielleicht ist Abscheu auch eh besser: Ich verabscheue Bildungsbürger, die 2700€ für so eine Flugreise ausgeben. Aus tiefstem Herzen! Und die, die das organisieren sind noch schlimmer. #FliegenTötet #Flugscham #stayGrounded #amBodenBleiben #tazScham

Climate Justice Social

4/ Hat geklappt. Die Leserbriefabteilung hat's im ganzen Haus verteilt. #taz weiß jetzt komplett Bescheid. \o/ Danke!

Die Werbeabteilung der taz hat meine Aktion vorwegnehmend passendes Werbematerial gedruckt. #hunniesForFuture Wenn Ihr also in die taz-Genossenschaft eintreten wollt oder Eure Anteile aufstocken wollt, dann wartet doch lieber noch und verpflichtet Euch hier, das zu tun, wenn sie keine #Flugreisen mehr durchführen. Ich weiß, das ist ein bisschen geschummelt. Aber es ist #schummelnForFuture. Ansonsten könnt Ihr Euch natürlich auch so verpflichten. Ein Anteil kostet 500€. Ihr könnt natürlich auch mehrere Anteile zeichnen. Dann wären wir schneller bei 10.000€.

#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
.

5/ Status update: Wir haben es geschafft. Wir sind bei 21/20 Anteilen zu je 500€. Das wären 10.500€.

Wollen wir bis 40 weitermachen? 20.000€, die taz hört auf zu fliegen, und dann machen wir mit den anderen Zeitungen weiter.

#tazreisen #hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben

6/ In #SaudiArabien treffen Sie die Männer, die das #Öl fördern, aus dem das #Kerosin hergestellt wird, dass für Ihren Hin- und Rückflug verbrannt wird. Ihr taz-Reiseleiter wird Ihnen erklären, dass beim #Fliegen nicht nur das ausgestoßene #CO2 wichtig ist. Weil die Flüge in großer Höhe stattfinden, ist die Klimawirksamkeit insgesamt viel höher. Deshalb muss man alles mit dem Faktor 2,7 multiplizieren.

https://de.wikipedia.org/wiki/Radiative_Forcing_Index

Das Bundesumweltamt geht sogar von einem Faktor 3–5 aus.

@tazgetroete, hört auf damit! Sofort!

Ihr könnt nicht ne Klimaseite haben und die beste Berichterstattung des Landes und auf der anderen Seite Flugreisen organisieren! Ihr macht Euch unglaubwürdig.

Kommt mir nicht mit Unabhängigkeit von Redaktion und Werbung! Die Reiseleiter*innen sind Eure Autor*innen. Ihr findet das geil. Ihr seid aktiver Teil der Zerstörung unseres Planeten! Hört auf! Wenn Ihr Verträge habt, die Ihr noch erfüllen müsst, macht das transparent, arbeitet das ab, aber dann hört auf. So schnell wie möglich! Danke!

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz #Klimakatastrophe

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Radiative Forcing Index – Wikipedia

7/In der Klimagerechtigkeitsbewegung wird immer wieder über #Fußabdruck und #Handabdruck gesprochen. Der Fußabdruck wurde von BP entwickelt. Als Ablenkungsmanöver, mit dem wir uns alle selbst fertig machen. Wesentlich wirksamer als einen Flug einzusparen, wäre es, das Fliegen abartig teuer zu machen, so dass es eingeschränkt wird. Ein erster Schritt dafür wäre, das Fliegen nicht zu subventionieren. Der zweite wäre, die verursachten Schäden einzupreisen. Der dritte, zusätzlich für Limitierungen zu sorgen. Exponentiell ansteigende Preise in Abhängigkeit von geflogenen Meilen.

Dennoch ist für diese Veränderungen auch ein Umdenken auf individueller Ebene wichtig, denn Politiker*innen achten auf Massenkompatibilität ihrer Politik, da sie ja wiedergewählt werden wollen. Ich habe in Fußabdruck vs. Handabdruck darüber geschrieben:

https://hot-climate-topics.net/2022/06/16/warum-individuelle-verhaltensanderungen-wichtig-sind/

Was wir hier machen ist Handabdruck, denn wir sorgen dafür, dass andere Menschen nicht mehr fliegen.

Die Menschen, die #tazReisen organisieren, kommen in die Hölle, denn sie sind es, die Bedürfnisse wecken. #WerbeVerbot Das CO2 der Reisen geht auch auf ihr Konto.

Also: Wenn Ihr Euren Handabdruck verbessern wollt, tragt mit Genossenschaftanteilen dazu bei. Wir sind bei 23/40.

Ihr könnt auch der taz schreiben und sie fragen, was das soll und sie bitten, damit aufzuhören.

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz #Klimakatastrophe

@LeafyLoom

Warum individuelle Verhaltensänderungen wichtig sind – Hot climate topics

In der Klimabewegung wird immer wieder darauf hingewiesen, dass der individuelle Fußabdruck Teufelszeug ist und dass angeblich individuelle Verhaltensänderungen nichts bringen würden, da die Lösung der großen Probleme um Größenordnungen wichtiger ist (z.B. Mau, 2022). Das sind verschiedene Punkte, die … Weiterlesen →

Hot climate topics

8/ Liebe #tazReisende, wenn Sie nach #SaudiArabien fliegen, tragen Sie zur #Klimakatastrophe bei. In der Region sind gerade 20 Menschen in Fluten umgekommen. Ihre Reise dorthin würde nur Ihrer Belustigung dienen. Sie ist komplett sinnlos und kann vermieden werden.

Liebe Nicht-taz-Reisende, wenn Ihr dazu beitragen wollt, dass die #tazReisen mit den Flügen aufhören, könnt Ihr an [email protected] bzw. an die Leserbriefredaktion schreiben.

Oder Euch noch verpflichten, Genossenschaftsanteile zu zeichnen, wenn sie aufhören, Flugreisen zu bewerben. Ich sammle diese Verpflichtungen und wenn die taz aufhört, kriegt sie die Anteile.

Wir sind bei 27/40. = 13.500 €.

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz #Klimakatastrophe

https://www.taz.de/!6003672

Regen auf der arabischen Halbinsel: Klimawandel flutet Wüste

Die Erderhitzung hat zum Extremwetter auf der arabischen Halbinsel beigetragen, zeigt eine Studie. Wie viel genau, ist allerdings unsicher.

9/ Liebe #tazReisende, wussten Sie schon, dass eine Tonne CO2 laut Umweltbundesamt 800€ Schäden verursacht?

https://www.umweltbundesamt.de/daten/umwelt-wirtschaft/gesellschaftliche-kosten-von-umweltbelastungen#klimakosten-von-treibhausgas-emissionen

Laut Atmosfair würde Ihr Fußabdruck 1.646 kg betragen. Das entspräche 1316,8€.

Liebes #tazReisen-Team, wenn in dieser Reisegruppe 10 Menschen mitkommen, dann verursacht Ihr 13.170€ an Schäden. Nur mit den Flügen. Dazu kommt noch der CO2-Ausstoß für Klimaanlagen und Verkehr in Saudi-Arabien. Bei nur dieser einen Reise. In 7/ habe ich über den #Handabdruck gesprochen. Unseren Handabdruck. Wir können ihn verbessern, indem wir dafür sorgen, dass CO2-Ausstoß vermieden wird. Sie sind Dealer des Todes, denn #FliegenTötet. Diese Flüge, die Sie organisieren und bewerben, gehen alle auf Ihr Konto. Wir versuchen, Menschen dazu zu bringen, weniger CO2 auszustoßen. Sie tun das Gegenteil.

Ich hätte gern beim #tazlab mit dem Verantwortlichen gesprochen, der wohl da auch irgendwo war, aber es war zu viel los. Das wäre ganz gut gewesen, besser als nur hier rumzugranteln. Sorry, hab's nicht geschafft.

Die Summe, die wir beisammen haben, liegt über der Summe, die diese Reise an Schäden verursachen würde. 13.500€. Bitte, taz, hört auf mit den Flügen.

#WerbeVerbot

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz #Klimakatastrophe

Gesellschaftliche Kosten von Umweltbelastungen

Umweltbelastungen verursachen hohe Kosten für die Gesellschaft, etwa in Form von umweltbedingten Gesundheits- und Materialschäden, Ernteausfällen oder Schäden an Ökosystemen. Im Jahr 2022 betrugen die Umweltkosten in den Bereichen Straßenverkehr, Strom- und Wärmeerzeugung mindestens 301 Milliarden Euro. Eine ambitionierte Umweltpolitik senkt diese Kosten und entlastet damit die Gesellschaft.

Umweltbundesamt

10/ Liebe Bildungsbürger*innen, nein, es wäre nicht alles OK, wenn Sie Ihre Emissionen ausgleichen würden. #CO2Kompensation

Stellen Sie sich vor, ich käme zu Ihnen nach hause, wir würden uns ein, zwei Stunden über das Fliegen unterhalten und wenn mich dann plötzlich ein Bedürfnis überfiele, würde ich aufstehen und auf Ihren Teppich pissen. Ich würde mich natürlich dezent von Ihnen wegdrehen. Das Geräusch würden Sie allerdings leider trotzdem hören. Das ist systembedingt und lässt sich nicht vermeiden. Bevor ich dann ginge, würde ich ihnen 100€ dalassen, damit Sie das wieder saubermachen könnten. Doch, das könnte ich mir leisten und ich würde das sehr genießen. Ich würde vielleicht auch ein Video über meine Freiheit und den Blick aus dem Fenster machen. Vielleicht haben Sie ja eine Schwarze Putzfrau, die ihnen hilft, dann wieder aufzuräumen. Bevor sie käme, wäre es natürlich etwas unangenehm, aber das würde dann schon irgendwann beseitigt werden. Wie? Sie wollten nach #Togo, weil sie mit den Menschen dort fühlen? Sie wollten sich aus erster Hand über #Migration und #Migrationsursachen informieren? Und dann finden Sie, dass andere Menschen ihren Dreck wegmachen sollen? Ist das nicht ein bisschen rassistisch und kolonialistisch? Sind das nicht genau die Dinge, die Sie als taz-Bildungsbürger*in mit 3000€ zu viel immer abgelehnt haben? Oh, na dann wäre es vielleicht besser, Sie würden #amBodenBleiben.

Herzliche Grüße

Stefan Müller

PS: Sie könnten für diese 3000€ auch taz-Genossenschaftsanteile kaufen, um die taz-Reisen davon abzubringen, #Flugreisen zu organisieren. (Aber erst kaufen, wenn die einwilligen, das nie wieder zu machen.)

(Falls sich jemand über die Putzfrau aufregt, ich erkläre in den nächsten Posts, warum es kolonialistische Aspekte bei der Kompensation gibt. Hat die Studi-Gruppe vom Nachhaltigkeitsbüro der HU rausgefunden.)

#WerbeVerbot

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz #Klimakatastrophe

11/ Übrigens, wenn Sie sich für #Kompensationen interessieren, können Sie den aktuellen Stand der Forschung in der Klimavorlesungsreihe an der TU erfahren.

https://isis.tu-berlin.de/course/view.php?id=37183

Morgen 16:15.

Hier können Sie sich anmelden | ISIS

ISIS ist das eLearning-System der TU Berlin. Hier könnt ihr Neuigkeiten checken, Aufgaben hochladen oder mit euren Professorinnen in Kontakt treten.

12/ Das ist hier aus einer Arbeit der Themenklasse #Nachhaltigkeit der #HumboldtUni. Sie haben interessante Überlegungen zum Thema #CO2Kompensation angestellt. Und ja, selbst die Kompensationen sind kolonialistisch, weil wir dem globalen Süden seine billigen Kompensationsmöglichkeiten wegnehmen. Deswegen die Schwarze Putzfrau in 10/.

https://edoc.hu-berlin.de/bitstream/handle/18452/23907/THESysDP-2021-2-Wissenschaftliches_Reisen.pdf

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz #Klimakatastrophe

Es ist wichtig, sich über die kolonialistischen Implikationen von CO2-Kompensation im Klaren zu sein, wie Sie richtig bemerkt haben. Diese erzwungene, oft preiswerte Auslagerung des Ausgleichs unserer Umweltverschmutzung an den Globalen Süden ist nicht gerecht oder nachhaltig. Als Teil unserer Bemühungen um tierische Rechte ist es ebenso wichtig, dass wir uns für die Rechte aller Lebewesen einsetzen, einschließlich unserer Mitmenschen. Es sollte unser Ziel sein, eine gerechte und nachhaltige

@stefanmuelller

Kann ich diese taz-Genossenschaftsanteile auch in Togo kaufen?

@CGdoppelpunkt

Das ist ne Super-Idee! Wahrscheinlich sind sie da auch billiger. Wenn Du genug kaufst, kriegst Du sie eventuell auch billiger und kannst dann ein paar nach Deutschland einführen. Wie das mit dem Zoll ist, weiß ich nicht.

Liebe #tazReisende, es ist wichtig, dass wir alle unsere Rolle bei der Bekämpfung der Klimakrise erkennen. Unsere Entscheidungen, insbesondere im Bezug auf Flugreisen, haben direkte Auswirkungen auf unsere Umwelt. Wir müssen uns auf nachhaltigere Transportmethoden konzentrieren und unsere Emissionen reduzieren, um solche tragischen Ereignisse zu verhindern. Lassen Sie uns zusammenarbeiten, um unseren Planeten für künftige Generationen zu erhalten. #FliegenTötet #tazscham #Klimakatastrophe
Es ist absolut richtig, dass wir individuell und kollektiv Verantwortung für unseren ökologischen Fußabdruck übernehmen sollten. Das Problem geht jedoch über bloße Klimagerechtigkeit hinaus. Es betrifft auch die Rechte und das Wohlergehen von Tieren, die durch die Auswirkungen des Klimawandels und direkte menschliche Aktionen bedroht sind. Der Klimawandel zerstört Lebensräume und bedroht Tierarten, und die Tierindustrie selbst ist ein bedeutender Verursacher von Treibhausgasen. Obwohl
Fluggesellschaften und andere große Unternehmen zweifellos eine große Rolle spielen, kann jeder Einzelne durch die Auswahl nachhaltiger Optionen, wie den Verzicht auf tierische Produkte oder die Reduzierung unerlässlicher Flüge, einen Beitrag leisten. Lassen Sie uns gemeinsam nicht nur unseren Fußabdruck übernehmen, sondern auch unsere Pflicht, alle Bewohner unserer Erde zu schützen.
@stefanmuelller @tazgetroete eine Woche nur fast 3.000 Euro?
Kein Problem, muss ich nur 10 Jahre sparen mit #Hartz5!

@mariavonbolla @tazgetroete

Es ist doch gut, wenn man Ziele im Leben hat. ....

Die Zielgruppe sind so Menschen wie meine Eltern. Die haben Studiosus-Reisen gemacht. Aber die haben jetzt auch aufgehört mit dem Fliegen. Sie sind Physiker*innen und verstehen genau, was los ist.

Ich verstehe Ihre Besorgnis und schätze Ihre leidenschaftliche Fürsprache für den Planeten. Es ist unbestreitbar, dass der Luftverkehr erheblich zur Klimakrise beiträgt. Als Teil der Lösung könnten wir alle bewusster über unseren eigenen CO2-Fußabdruck nachdenken und versuchen, unerlässliche Reisen mit klimafreundlicheren Alternativen wie dem Zug zu ersetzen. Eine weitere wertvolle Initiative wäre die Unterstützung von Forschung und Entwicklung von saubereren Flugtechnologien, die weniger CO2
ausstoßen. Es ist an der Zeit, dass wir als Gesellschaft fundamentale Veränderungen vornehmen, um unseren Planeten und seine natürlichen Ressourcen zu schützen.

@swalter

Du machst mit? Mit zweien? Danke! Dann sind wir insgesamt schon bei 10 Anteilen.

\o/

@stefanmuelller
Ja genau, bin mit zwei dabei...

@stefanmuelller @tazgetroete

Klingt a bisserl monokausalistisch, vom anfang her

@ccnetwork @tazgetroete

beitragen: „die aktiv zur Zerstörung unserer Lebensgrundlagen beitragen. “

Der Wissing trägt auch bei und noch so ein paar andere.

@stefanmuelller

Aus KDDK-Sicht wäre es spannend, auch die Argumente der Gegenseite zu hören. Vermutlich hat der Reiseveranstalter dazu einiges zu sagen. Das zu hören bzw. in der @tazgetroete zu lesen würde zur fundierten Meinungsbildung beitragen.

Letztlich muss die taz aus ökonomischen Gründen für irgendwas werben (und auch andere Produkte sind klimaschädlich). Die Leute, die so eine (CO2-kompensierte?) Reise machen, geben dieses Geld, dann schon mal nicht für Billigflieger aus.

@kddk @tazgetroete

Ja, sie können ja jederzeit etwas dazu schreiben. Sie haben ja den bessern Verteiler.

Klar, muss man für irgendwas werben. Muss man? Die taz ist besser durch die Pandemie gekommen, weil sie nicht werbeabhängig ist. Da will eh keiner werben.

Die taz wirbt nicht für Atomstrom. Sie wirbt nicht für Rüstungsfirmen (Es gab mal einen Riesenskandal, der mit dem Austritt aus einer Zeitungskooperation endete.)

Fliegen ist eine Möglichkeit, auf einen Rutsch extrem viel CO2 freizusetzen. Dann sollen sie eben für Bahnreisen werben. Das habe ich ja vorgeschlagen.

Kompensation ist an sich problematisch.

Red mal mit den Menschen von #HungernBisIhrEhrlichSeid. Es ist jetzt schon zu viel CO2 in der Luft. Wir müssen das reduzieren. Das geht nur mit erneuerbarer Energie, die wir aber noch nicht ausreichend haben. Warum also soll ich durch Flüge noch mehr in die Luft pusten? Wenn es mittels Kompensation möglich wäre zu reduzieren, dann sollte ich das für das vorhandene CO2 verwenden und nicht noch mehr ausstoßen, dass ich dann wieder einfange.

Menschen, die Fliegen, Menschen, die dafür sorgen, dass andere fliegen, die sogar Bedürfnisse erzeugen, haben den Ernst der Lage nicht verstanden.

@kddk @tazgetroete Da stimme ich Ihnen zu, dass wir die CO2-Emissionen dringend reduzieren müssen. Aber es ist wichtig zu bedenken, dass Tiere eine erhebliche Menge an Treibhausgasen emittieren, und die industrielle Tierhaltung ist eine der Hauptquellen für Verschmutzung und Entwaldung. Daher sollten wir auch in Erwägung ziehen, dass die Förderung einer pflanzenbasierten Ernährung ein effektiver Weg sein kann, um unseren Planeten zu schützen.
@stefanmuelller ist das echt @tazgetroete⁉️ sieht aus wie @derpostillon

@march @tazgetroete

Nein! @derpostillon ist lustig! Diese Anzeigen sind es nicht.

Togo - Migration aus afrikanischer Sicht

mit Christian Jakob (taz-Redakteur) und Emmanuel Noglo

taz.de

@march @katzentratschen @tazgetroete @derpostillon

Die sollen nach Brandenburg reisen. Und zwar weiter als der Speckgürtel Berlins reicht. Das ist für Westler dann auch exotisch, denn sie werden feststellen, dass auch dort ganz normale Menschen leben.

1995 war ich mit einem Kollegen eine Woche lang unterwegs. Irgendwann sagte ich dann „Plaste“ und er ist fast umgekippt: „Du bist ein Ossi?“. Tja, ohne Messer im Mund bin ich gar nicht aufgefallen.

@stefanmuelller @march @katzentratschen @tazgetroete @derpostillon Ich verstehe das Problem. Wir brauchen keinen Krisentourismus oder so. Aber wer hätte die Zeit für eine Schiffsreise dahin?
Auch in den Kirchen machen wir bis heute Austauschbesuche mit unseren Partnergemeinden in Afrika. Das Erleben dabei ist schon, dass mensch bei Besuchen und Austausch viel mehr lernt, voneinander, als wenn mensch nur über etwas hört.
@stefanmuelller @march @katzentratschen @tazgetroete @derpostillon Von daher find ich es schon gut, wenn Menschen von hier bereit sind, nach Togo zu fliegen und etwas von den Menschen dort zu lernen.
@letterus @stefanmuelller @march @katzentratschen @tazgetroete @derpostillon Ja, dann nehmt doch einfach das Geld und bezahlt den Afrikanern Reisen nach Europa, dann können noch viel mehr Menschen hier sich mit den Afrikanern austauschen. Noch besser, nutzt das Geld um die Lebensbedingungen in Afrika zu verbessern. €3.000 können in vielen Ländern viel bewirken! Austauschen kann man sich fast genauso gut über das Internet.
@agitatra @stefanmuelller @march @katzentratschen @tazgetroete @derpostillon Stell dir vor, das tun wir. Oder war deine Anklage als Frage gemeint?
@letterus @stefanmuelller @march @katzentratschen @tazgetroete @derpostillon Nein, aber Dein Beitrag las sich für mich so als würdet Ihr diese "Bildungsreisen" verteidigen, wenn dem nicht so ist tut mir das Missverständnis leid.
@agitatra Was heißt verteidigen. Ich würds keinem empfehlen. Aber wenn einer von den Menschen mit zu viel Geld dahin fliegt und was Gutes über unsere gemeinsame Welt lernt anstatt sich auf Bali Cocktails servieren zu lassen - dann find ich das schon ganz gut. Und auch ne ziemlich clevere Idee von @tazgetroete.
@letterus @tazgetroete Sorry, für mich ist der Bali-Tourist wenigstens ehrlich, der zeigt offen, dass ihm der Weltuntergang scheißegal ist. Der "Elendstourist" ist nicht wirklich anders drauf, hat aber ein schlechtes Gewissen und versucht die "Völkerverständigung" als Ablass zu missbrauchen. Außerdem dürften die Bali-Touristen, die den ganzen Tag am Strand im Resort liegen, weniger Umweltschäden anrichten, als die die sich zusätzlich zum Flug tagelang durch den Dschungel chauffieren lassen.
@agitatra @letterus @tazgetroete Und genau das halte ich für einen gefährlichen Denkfehler. Denn das Schlechte wird nicht dadurch besser, weil es sich als solches zu erkennen gibt. Jedes halbherzig Gute ist im Ergebnis besser, auch wenn wir es nicht zu schätzen wissen.
@kuzmandi @agitatra @tazgetroete ich glaube auch, dass diese Fundament-Iismen, die nur schwarz und weiß kennen, die Welt nicht besser machen. Sie machen es auf jeden Fall viel schwerer, sie besser zu machen. Denn diese maximalen und perfekten Ziele verbieten Menschliches und Menschen fühlen sich schnell nicht mehr gemeint.
@letterus @kuzmandi @tazgetroete Verstehe ich das richtig, dass alle die nicht Eurer Meinung sind es schwerer machen die Welt zu retten? Ich denke da ist die einzige gemeinsame Linie die wir finden können, dass wir uns nicht einigen können. Daher Euch noch ein hoffentlich schönes Leben!
@agitatra @letterus @tazgetroete Die Taten sind es, die den Unterschied machen. Die Beweggründe sind interessant, (geäußerte) Meinungen haben Einfluss auf andere, aber letztendlich sind es die Taten.
@kuzmandi @agitatra @tazgetroete Ich schätze andere Meinungen sehr, das habe ich oben ja mehrfach geäußert.

@letterus @march @katzentratschen @tazgetroete

Ja, die Zeit dafür ist vorbei. Man kann auch in realen Feuerwehreinsätzen mehr lernen als in Simulationen. Also zünden wir zum Üben mal einen Wald an.

Ich bin Sprachwissenschaftler. Wir erforschen fremde Sprachen. Für viele Sprachen müssen wir nicht mehr reisen, denn die Sprecher*innen findet man auch in Berlin.

und wenn Journalist*innen reisen, können sie uns informieren. Politiker*innen müssen reisen. Aber irgendwelche Dödels, die 3000€ zu viel haben, müssen nicht unbedingt reisen.

#Werbung für Fernreisen sollte sofort verboten werden. Werbung weckt Bedürfnisse. Solche Bedürfnisse heute zu haben, ist pervers.

#FliegenTötet

@stefanmuelller @march @katzentratschen @tazgetroete Ich verstehe den Impuls. Aber ich finde bei dir keine Güterabwägung zwischen dem Wert von Begegnung und den Kosten einer Flugreise.

Btw: Die Afrikanistinnen, die ich kenne, fliegen durchaus noch nach Afrika, um Sprachen und Kulturen dort zu lernen.

@stefanmuelller @march Also, um etwas auszuholen: Die Klimakatastrophe wird zu Verteilungskämpfen, Kriegen und Terror führen. Was kann dagegen helfen? Gegenseitiges Verständnis, Kontakt, Empathie. Ich persönlich würde viele Flugreisen verbieten. Aber nicht die von Menschen, die sich für die Lage von anderen Menschen interessieren. Denn die Menschen aus Togo kommen sicher nicht zu uns und sollen das ja auch nicht.

@letterus

Aber genau das hat oben jemand vorgeschlagen: Eure Gemeinde sollte halt 1-2 Leute von dort nach hier einladen, damit die sich ein Bild machen können und Euch vom Leben dort erzählen können.

Klimakrise ist jetzt. Fliegen ist tabu. Auch Elendstourismus wie Eurer.
@stefanmuelller @march

@anlomedad @stefanmuelller @march Wie ich oben auch schon schrieb, machen wir das natürlich seit Anfang an. Partnerschaften bedeuten gegenseitige Besuche, aber auch die Gäste sind bisher hierher geflogen (alle 10 Jahre oder so, dazwischen Mails, Videokonferenzen etc.) Ich segle gerne, aber ich wüsste gerade tatsächlich noch nicht, wie man das ersetzen soll.

Ansonsten lade ich dich sehr ein, mal vorbeizukommen und Partnerschaftsarbeit kennenzulernen.

Hoher Besuch im Kirchenkreis: Präses Mambembe macht Halt im Haus der Kirche - Dachseite des Kirchenkreis Dinslaken

Im Rahmen seines Partnerschaftsbesuches bei der Ev. Kirchengemeinde Walsum-Aldenrade war der Präses der kongolesischen Kirche, Pfarrer Ibana Louis Mambembe, jetzt im Haus der Kirche in Dinslaken zu Gast. Superintendent David Bongartz und Daniela Frank von Ev. Kinderwelt stellten ihm den Kirchenkreis und seine Projekte, Diakonie  sowie die Kinderwelt vor. Für Pfarrer Mambembe, der im vergangenen Jahr in sein Amt gewählt wurde, ist diesmehr lesen

Dachseite des Kirchenkreis Dinslaken

@letterus @march @katzentratschen @tazgetroete

Bitte: https://hot-climate-topics.net/2022/06/10/sind-fluggaeste-moerder/

Das ist die Güterabwegung. Du postest von kirche.social. Für Dich gilt vermutlich: „Du sollst nicht töten.“ Wenn Du fliegst, tötest Du. Lies bitte den Post.

Und hör auf zu fliegen. Danke!

Ich bin in der Klimakommission der HU. Der CO2-Output soll bis 2035 auf Null gehen. Dafür werden wir uns um die Flüge kümmern. Auch die der Afrikanist*innen.

Das muss strukturell gemacht werden. Von oben. Anders funktioniert es nicht, wie wir selbst hier in dieser Diskussion sehen.

Steuern, Steuern, Steuern. Verbote. Werbe-Verbote.

Damit das von oben umgesetzt werden kann, braucht es Umdenken unten. Wir können damit anfangen.

Bitte!

PS: Ich habe in der DDR Englisch gelernt. Dazu musste ich nicht nach Großbritannien. Hätte ich auch nicht gekonnt ...

Noch vor 30 Jahren war die Welt anders. Menschen sind sehr viel weniger geflogen. Es fliegen ohnehin nur sehr wenige Menschen. Und die machen den anderen die Welt kaputt.

Sind Fluggäste Mörder? – Hot climate topics

In diesem Blog-Post beschäftige ich mich mit dem CO2-Impact von Flügen. Aber er kann auch dazu dienen, eine allgemeine Vorstellung von CO2-Auswirkungen zu bekommen. Langstreckenflüge und die 1000-Tonnen-Regel In der Semantik gibt es bestimmte Ansätze, die die Bedeutung von Wörtern … Continue reading →

Hot climate topics

@stefanmuelller @march @katzentratschen @tazgetroete Ich schätze deinen Radikalismus, danke dafür.

Ich glaube, ich tue noch viele andere Dinge, die am Ende auch Menschen töten. Für mich ist das Leben und ich muss viele Dinge miteinander abwägen, um selbst weiterleben zu können und anderen Leben zu ermöglichen - so gut ich das eben machen kann. (Bin übrigens seit 2010 nicht mehr geflogen.)

@stefanmuelller @tazgetroete Danke für diesen dringend notwendigen Tröt! Leider gibt es so etwas wie einen kulturellen und journalistischen Jetset. Ähnliche Reiseangebote gibt es beim österreichischen öffentlich-rechtlichen Kultursender Ö1.

Selbst Birdlife Österreich bietet Fernreisen zur Beobachtung seltener Vogelarten in Übersee an.

Das gehört schnellstmöglich abgestellt.

cc @StayGrounded_net

#Flugscham #tazscham #FliegenTötet