đŸ§” Was die #UDV behauptet:

Alle untersuchten Fahrradtransportmittel fĂŒr Kinder hĂ€tten SicherheitsmĂ€ngel.

Aber was soll das heißen "MĂ€ngel"? Die UDV selbst konnte genau null FĂ€lle feststellen, bei den auf FahrrĂ€dern transportierte Kinder verletzt wurden.
Wo die UDV recht hat: Sicherheit kann man immer verbessern, aber diese Tatsache ist generell auf alle Verkehrsmittel anwendbar. Es kommt also auf eine gesunde Relation an. Eine Solche Relation aber vermeidet die UDV in ihrer Öffentlichkeitsarbeit herzustellen.
1/

Auf die Frage, welche GEfahren konkret drohen wĂŒrden,
behautet die UDV dass das am hÀufigsten verwendete Lastenrad sehr schwer fahrbar sei.

Was ohne Relation irrefĂŒhrender Unsinn ist. DreirĂ€der erfordern nur im Grenzbereich bei hoher Geschwindigkeit und in engen Kurven Übung, sie sind aber bei Beladung, gerade bei sich unkontrolloliert bewegenden Kinder nun Vorteile in der StabilitĂ€t, weil sie gerade bei langsamen Geschwindigkeiten stabiler sind als einspurige RĂ€der. 2/
https://norden.social/@thijs_lucas/112158598234049224

Thijs Lucas (@[email protected])

Meine erreichte Höchstgeschwindigkeit in einer Kurve mit einem Baboe-Dreirad war irgendwo zwischen 45 und 55 km/h. Ohne umzukippen. Ohne, dass ein Rad den Boden verließ. Also weit ab vom Limit. Nicht , dass man die DreirĂ€der nicht umkippen könnte, aber die von der #UDV beschriebenen Szenarien von umgeworfenen LastentrĂ€dern mit schweren körperlichen Folgen fĂŒr transportierte Kinder tauchen in deren eigener Statistikauswertung genau null mal auf. 0.

norden.social

Die Behauptung, dass (dreirÀdrige - dieser wichtige Aspekt wird kaum erwÀhnt) LastenrÀder beim Bremsen kippen könnten, kann ich nicht nachvollziehen. Bie hohen Geschwindigkeiten kann das durch plötzliches Ausweichen passieren, aber durch einfaches Bremsen? Wie soll das passieren?

Was sein kann ist, dass die Bremsen an den 2 VorderrĂ€dern ungleichmĂ€ĂŸig eingesetllt sind und dass dadurch eine RichtungsĂ€nderung induztiert wird, aber den Effekt halt ich fĂŒr zu schwach, um das Fahrrad zu kippen.
3/

Was ich im Ergebnis nicht falsch finde, aber an den PrĂ€missen gemessen zumindest fragwĂŒrdg, ist dass die #UDV bei FahrrĂ€dern kĂ€figartige Fahrgastzellen wie sie bei Autos existieren als Standard annimmt. Damit kommt si ezum Schluss, dass bei einem Überschlag Schutz von Kopf und Oberköper fehle. 4.1/
Falsch ist die Herleitung nicht, aber man sollte fragen, ob so ein Mehraufwand, Mehrgewicht und EinschrÀnkungen in der PraktikabilitÀt sinnvoll sind, wenn der UDV nicht ein Fall bekannt ist, bei dem so ein KÀfig schwere Verletzungen verhindern hÀtte können.
NatĂŒrlich könnte ein Fahrrad, das Gebaut ist wie ein Auto, besser gegen das Eindringen eines Autos schĂŒtzen, aber dann wĂ€re das Fahrrad halt ein Auto und kein Fahrrad.
FĂŒr die Notwendigkeit solcher Maßnahmen vermisse ich einen Nachweis. 4.2/

Die UDV kritisiert das man mit FahrradanhĂ€nger hĂ€ngen bliebe, weil die AnhĂ€nger besonders breit seien... dass das in der RealitĂ€t vorkommt, will ich nicht ausschließen, aber wie oft passiert das tatsĂ€chlich und wie oft passiert das in Situationen, bei denen es zu mindestens schweren Verletzungen kommen könnte.

Autos sind npch viel breiter und Autofahrer bleiben noch viel öfter mit ihre Autos hÀngen... just a little whataboutism. Angebrachtes, wie ich finde.
5/

Fahrradsitz auf dem GepÀcktrÀger erhöht den Schwerpunkt un dsteigert die Fallhöhe, wenn es denn zum Sturz kommt. Auch das ist physikalisch richtig. Ob sich daraus aber tatsÀchlich eine gesteigerte Gefahr ergibt, zeigt die UDV nicht.

So lange sie aber erstmal nur Vor- und Nachteile der einzelne Konzepte aufzÀhlt, finde ich diese Anmerkungen legitim.
6/

Die UDV behuptet "dass sie keinerlei StabilitÀt im Kurvenfahren bieten" - das ist ein wortwörtliches Zitat.

"keinerlei" eine absolute Aussage. Die #UDV beim Wort genommen, mĂŒssete jedes Lastendreirad ohne Neigetechnik beim kleinsten Leinkeinschlag instabil werden und umkippen. Ganz unabhĂ€ngig von Lenkwinkel und Geschwindigkeit.

Man muss im Phyisik unterricht nicht aufgepasst haben, u zu verstehen, wie grundfalsch solche Behauptungen sind. Da reicht gesunder Menschenverstand.
7/

Überhaupt Geschwindigkeit:

Die #UDV verweist immer weider darauf, dass Kinder in LastenrÀdern "keinerlei Schutz" hÀtten. Wieder so ein populistischer Absolutismus. Dabei bieten die Kisten sehr wohl Schutz, wenn auch keinen hundertprozentigen, aber den bieten nicht mal Autos, obwohl die mit 250 gegen Mauern fahren können.
8/

"und dann natĂŒrlich [...] der fehlende Kopfschutz" woraus sich eine Verletzungsgefahr ergĂ€be.

Was die UDV nicht sagt ist, unter welche Bedinungen diese Verletzugsgefahr passiert. NĂ€mlich immer dann, wenn sich Erwachsene im Verkehr falsch verhalten. Das macht dann aus meiner Sicht das menschliche Verhalten gefĂ€hrlich, die LastenrĂ€der aber sind dadurch nicht gefĂ€hrlich. Diese Differnezierung wĂŒrden seriöse Arbieten herausstellen und deutlich machen. Nicht aber die #udv. 9/

Die UDV erkennt auch, dass im lastenfahrrad jedes zweite Kind keinen Helm trĂ€gt und das ein Viertel nicht angegurtet ist. Die #UDV behauptet, dass das Faktoren seien, die im Falle eines sturzes fatal seien. Dabei kann die UDV in ihrer Statistik nicht einen fatalen Fall vorweisen. Entweder kommt es mit LastenrĂ€dern nicht zu StĂŒrzen, sonst mĂŒssten fatale FĂ€lle bekannt sein oder die UDV hat grobe Fehler oder Ungenauigkieten in ihrer Arbeit gemacht oder die UDV arbeitet bewusst irrefĂŒhrend.
10/

Die Forderung an die Hersteller: "unbedingt die StabilitĂ€t herstellen" auch bei den preisgĂŒnstigen LastenrĂ€dern.

Immer dran denken, laut #UDV hĂ€tten dreirĂ€drige LastenrĂ€der ohne Neigetechnik "keinrelei StabilitĂ€t". Dass die Neigetechnik sehr aufwĂ€ndig, wartungsintensiv und teuer ist, verschweigt die UDV. Am Markt gibt es solche RĂ€der aber lĂ€ngst. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die UDV das nicht weiß.
11/

Die UDV appeliert an eigene Sitze mit Gurten. Ja, finde ich auch sinnvoll. Ich halte aber auch die Lsungen mit SitzbĂ€nken fĂŒr sicher genug, wenn man mit angepasster Geschwindigkeit fĂ€hrt - und das sollte man immer.
12/

Die #UDV fordert einen ausreichenden Kopfschutz - ohne zu sagen, wie dieser Kopfschutz sein sollte.

Ausreichend fĂŒr den Fall eines einfachen Umkippens? Da reicht rein Fahrradhelm.

Ausreichend fĂŒr den Fall, dass ein Auto mit 50 oder mehr ins Lastenrad gefahren wird?
Wie viele hundert Kilo Crashstruktur stellt sich die UDV da vor?
13/

Abschließend fordert die UDV zum Tragen von Fahrradhelmen und dem Angurten der Kinder auf. Dem kann ich zustimmen. Die Aufforderung an die Hersteller mehr fĂŒr die Sicherheit zu tun, finde ich im ersten Moment richtig, aber die investierne bereits stark in die Sicherheit und machen Fortschritte. Die versteckte Kritik der UDV zeigt mir, dass die den Markt nicht zu kennen scheinen.

Was leider komplett fehlt: Ansprache fĂŒr Verbesserungen der Gefahrenursachen: Autoverkehr und schlechte Infrastruktur

Das Interview zum Thread vom #DLF: https://www.deutschlandfunkkultur.de/kippanfaellig-sicherheitsrisiko-lastenfahrrad-kindertransport-auf-dem-fahrrad-dlf-kultur-290acae8-100.html

Ich frage mich auch, wie der DLF bei so haarstrĂ€ubenden Behauptungen nicht nachhaken konnte. Das Interview wirkt fĂŒr ich wie blindes Vertrauen in die UDV.

KippanfÀllig: Sicherheitsrisiko Lastenfahrrad - Kindertransport auf dem Fahrrad

Deutschlandfunk Kultur
@thijs_lucas Blindes Vertrauen findet man beim DLF leider hĂ€ufig. Ganz besonders bei "kritischen" Äußerungen durch Strukturkonservative.
Beim Hören des DLF gewinnt man daher leicht den Eindruck, WindrĂ€der seien gefĂ€hrlicher als Atomkraftwerke, Klimawandel Ansichtssache, Grund- und Menschenrechte ein Luxus, der den Staat ĂŒberfordert und LastenrĂ€der eben eine infame Mode, um die Umwelt zu drangsalieren und die eigenen Blagen umzubringen.
@thijs_lucas Ich vermute, dass die Fakten einfach nicht bekannt sind oder nicht hinterfragt werden. UDV wird ja Àhnlich wie DPolG und GdP als neutrale Instanz wahrgenommen.
https://social.cologne/@chrischmi/112158335853412255
Christoph Schmidt :verified: (@[email protected])

Die „Unfallforschung“ ist eine Abteilung des Gesamtverbands der Versicherer. Der GDV vertritt in Berlin und BrĂŒssel als Lobby der deutschen Versicherungswirtschaft die Interessen von 470 Versicherungsunternehmen. Eine unabhĂ€ngige Unfallforschung existiert in Deutschland nicht.

Mastodon
@chrischmi @thijs_lucas oder der „Bund der Steuerzahler e.V.“ 🙃

@thijs_lucas Jou, Fahrradfahren aus der Sicht des Autos geframed. Das ist einfach nur zum KopfschĂŒtteln. Unsere dĂ€nischen und niederlĂ€ndischen Nachbar:innen lachen sich derweil tot.

Manche Stellen sind mit FahrradhĂ€nger tatsĂ€chlich schmal. Aber - unser AnhĂ€nger hatte genau die Spurweite von einem Rollstuhl. Möglicherweise haben wir im Straßenverkehr ein grundlegendes Problem mit Barrierefreiheit, das Dank SUV in PanzergrĂ¶ĂŸe mit LKW-Reifen meist nicht mehr auffĂ€llt.

@thijs_lucas

"die investieren bereits stark in die Sicherheit"

So wie #Babboe ? 😒

Gerne lasse ich mich durch Crashtests belehren, bis zum Vorliegen eines belastbaren Crahstests allerdings, gehe ich - als Betriebswirtschaftler - grundsĂ€tzlich davon aus, dass dort ohne RĂŒcksicht auf Verluste gespart wird. FĂ€llt ja "nur" beim Unfall auf.

Lobenswerte Ausnahmen bestĂ€tigen die Regel. Wie bereits woanderst gesagt, haben mich die Crashtestergebnisse fĂŒr LastenrĂ€der positiv ĂŒberrascht, ich hatte mit viel schlimmeren Ergebnissen gerechnet.

@AdrianVolt da empfehle ich das Studium im Bereich der Ingenieurwissenschaften. Das hilft auf jeden Fall.
HĂ€tte sicherlich auch der Chefin der UDV geholfen, die leider keinerlei technische Ausbildung hat.

@thijs_lucas

Nachtrag: NatĂŒrlich sollten sich Auto und Fahrrad in einer idealen Welt nie begegnen und natĂŒrlich gehört die Radinfrastruktur deutlich verbessert. Trotzdem halte ich es fĂŒr unklug, wenn sich die Fahrradhersteller gar keine Gedanken machen.

@AdrianVolt aber dann ist doch das Problem lÀngst gelöst. Die LastenrÀder werden stÀndig besser, weil sich die Hersteller intensiv Gedanken machen.

@thijs_lucas

Vielleicht meinten sie eine KopfstĂŒtze? Die verhindert beim Kopf nach Hinten werfen aufgrund großer G-KrĂ€fte nĂ€mlich die Überdehnung der WirbelsĂ€ule.

Ein Fahrrad wird niemals die Insassensicherheit eines Autos haben, deswegen ist es aber nicht falsch, ein paar - beim Auto durch tragische Erfahrung gelernte - Grundregeln zu beachten.

Und es frustriert mich, wie gefĂŒhlt viele Hersteller von LastenrĂ€dern aber auch verkleideten mehrspurigen E-Bikes, scheinbar alle Fehler von einst umbedingt nocheinmal wiederholen möchten.

Ein bisschen mitdenken beim Design.... kann ohne große Kosten Leben retten.

@AdrianVolt Du hast nicht ein logisch zuende gedachtes Argument gebracht und unterstellst Leuten, die im Gegensatz zu Dir eine technische Ausbildung haben und sich mit Vollzeit mit der Entwicklung von RĂ€dern befassen, dass sie nicht mal ein bisschen Mitdenken wĂŒrden?

Du bist doch Betriebswirtschaftler. Wenn Du das so leicht hinbekommst, warum sitzt Du dann noch auf dem Sofa. Leg doch mal los, mach ne Skizze, ĂŒberschlage Materialaufwand, Masse und Kosten und los gehts.

@AdrianVolt und vielleicht schaffst Du dann auch gleich eine Lösung fĂŒr ein Lastenrad, dass bei einem Crash mit LKW den vollen Schutz bietet.

@thijs_lucas

Man schĂ€tzt die grĂ¶ĂŸtmögliche Geschwindigkeit - wo sich ein Mensch - vorbereitet bei einem abrupten Stop abstĂŒtzen kann auf ca 11 kmh. DrĂŒber hinaus kommt es zu einer VorwĂ€rtsbewegung bis man dann vom ersten Hindernis rĂŒde gestoppt wird.

@AdrianVolt vorausschauendes Fahren ist ohne abrupten stop.

@AdrianVolt und nein wirklich, irgendwie gehen alle deine Kommentaren komplett am Thema vorbei.

Testest Du gerade das Lehrbuch zur Zerstörung von konstruktiven Dialog?

@thijs_lucas

Es tut mir leid, wenn das so rĂŒberkommt, dass ist nicht meine Absicht.

Ich stelle meine Überlegungen zur Diskussion und freue mich ausdrĂŒcklich, wenn mir der Fehler in diesen Überlegungen dargelegt wird. Nur im Diskurs, kann man seine Meinung fundiert bilden.

Es ist spÀt, ich höre jetzt auf.

Peace✌

@thijs_lucas

Bis dir jemand die Vorfahrt nimmt oder einen anderen Fehler macht.

Vorausschauendes Fahren bringt sehr viel Sicherheit, aber mit Fehlern anderer musst du trotzdem rechnen.

@AdrianVolt vorausschauendes bezieht Fehler Dritter mit ein.

@thijs_lucas

In Freiburg wurde vor Kurzem ein Kind, dass im Lastenrad saß schwer verletzt, allerdings ist der Unfallversursacher ein Autofahrer...

Der dpa-Artikel zum erwÀhnten Unfall beim Spiegel mit einer sehr autofahrer*innen-freundlichen und fahrradfahrer*innen-negativen Berichterstattung:
https://www.spiegel.de/panorama/freiburg-auto-erfasst-lastenrad-kind-schwer-verletzt-a-65894663-4073-4e45-aee8-2e9c5fe4c306

Unfall in Freiburg: Auto erfasst Lastenrad – ein Kind schwer verletzt

Ein Mann ist in Freiburg mit zwei Kindern auf einem Lastenfahrrad unterwegs gewesen, als ein Auto gegen das GefĂ€hrt krachte. Ein fĂŒnfjĂ€hriger Junge wurde schwer verletzt.

DER SPIEGEL

@thijs_lucas

Leider ist das PhÀnomen von Cabrios jeder Art bereits ausreichend blutig bekannt, man muss das nicht testen um 1 um 1 zusammenzuzÀhlen.

@AdrianVolt man muss halt in der Lage sein, ein 2t Cabrio von einem Lastenrad von etwa 2% der Masse und einem Bruchteil der Höchstgeschwindigkeit zu unterscheiden, um zu verstehen, was fĂŒr einen Unsinn Du redest.

@thijs_lucas

Ein Lastenrad wiegt laut kurzer Google Suche ca 60 - 75 kg, je nach GrĂ¶ĂŸe und abhĂ€ngig davon, ob es elektrifiziert ist.

Das ist nichts was du im Fall der FĂ€lle mit deinem Körper abfangen möchtest, fĂŒr Kinder gilt das um so mehr.

Und auch ein Unfall ohne Fremd(Auto) Verschulden kann mit etwas Pech genau dazu fĂŒhren.

Und deswegen halte ich die Konstruktion grundsĂ€tzlich schlecht, denn ein "auf dem Dach liegen/landen) sollte nicht zum Tod oder schweren Verletzungen der Kinder fĂŒhren.

Man vergisst bei allem berechtigten Zorn ĂŒber die fetten Autos unserer Zeit, wie fragil menschen sind. Ein Ziegelstein wiegt nicht viel.... aber wenn ich dir denn mit 15 kmh auf den Kopf lege, geht das trotzdem nicht mehr spurlos an dir vorbei.

@AdrianVolt mein eLastenrad wiegt 27kg, aber Du hast in sofern recht, dass es auch schwerere gibt. Über wie viel Prozent der Cabriomasse möchtest Du so lieber reden und ab wie viel Prozent der Masse und Geschwindigkeit hĂ€ltst Du die FĂ€lle fĂŒr sinnvoll vergleichbar?

Ohne eine sinnvolle Relation in deiner Argumentation wĂŒrde ich sonst davon ausgehen, dass auch das Tragen von Kindern beim Spazierengehen in deinen Augen zu gefĂ€hrlich wĂ€re.

@thijs_lucas
"Diese Verwechslung gefĂ€hrlich/gefĂ€hrdet enthĂ€lt eine mentale TĂ€ter-Opfer-Umkehr, die auch in dem GefĂŒhl verwurzelt ist, wonach ein SUV „sicher“ ist. Ein Fahrzeug, das andere ĂŒberproportional gefĂ€hrdet, also gefĂ€hrlich ist."
https://mastodon.net2o.de/@forthy42/111935623648755196
Bernd Paysan R.I.P Natenom đŸ•Żïž (@[email protected])

@[email protected] Jaja, als Liegeradler werde ich immer gefragt, ob mein Liegerad nicht gefĂ€hrlich ist. Nein, es beißt nicht. Man kann aufgrund des niedrigen Schwerpunkts doppelt so scharf bremsen, mindestens. Ist es gefĂ€hrdet durch motorisierte Gewalt? Klar. Diese Verwechslung gefĂ€hrlich/gefĂ€hrdet enthĂ€lt eine mentale TĂ€ter-Opfer-Umkehr, die auch in dem GefĂŒhl verwurzelt ist, wonach ein SUV „sicher“ ist. Ein Fahrzeug, das andere ĂŒberproportional gefĂ€hrdet, also gefĂ€hrlich ist.

Mastodon
@thijs_lucas auch nicht die angeblich so seriöse @tagesschau, leider. :-/

@thijs_lucas Der UDV ist eine Lobbyorganisation, deren Ziel es ist, mehr KFZ-Versicherungen zu verkaufen und gleichzeitig HaftpflichtfÀlle von KFZ-Halter*innen zu reduzieren.

Daher raten sie schon prinzipiell vom Fahrradfahren ab. Denn Fahrradfahren verursacht auf Versichererseite mehr Kosten und weniger Einnahmen.

@benedikt_lauenburg @thijs_lucas Ich denke, man möchte primÀr die notwendigen Ausgaben reduzieren, also das Vermeiden von stationÀr behandlungspflichtigen PersonenschÀden.
Um diese FĂ€lle zu verringern, hilft oft bereits das Bestehen auf eine SchutzausrĂŒstung der Unfallopfer. So kann man z.B. mit Helmen ohne Mehrkosten fĂŒr die Versicherer die Kosten zumindest in manchen FĂ€llen reduzieren.
Gegen tödliche UnfĂ€lle hilft das nicht, aber die sind im Vergleich zu lebenslangen SchĂ€den eher gĂŒnstig.
@benedikt_lauenburg
Interessant, dass sie da ansetzen, statt am Verhalten der Versicherten. Es klingt fĂŒr mich zumindest so, denn in de geschilderten Interessenslage können Radfahrende ja nur GeschĂ€digte eines Unfalls mit einem KfZ sein.
@thijs_lucas

@thijs_lucas

Eine höhere Fallhöhe gibt der Schwerkraft mehr Zeit, dich zu beschleunigen, was bei der Landung eher unschön ist. ;-)

@thijs_lucas
Wir haben uns 2001, kurz nach der Geburt des Kindes, einen FahrradanhÀnger (Burley Cub) zugelegt. Diesen habe ich insgesamt zweimal mit Kind, resp. Kindern besetzt umgeworfen, beide Male, weil ich einem Autofahrer ausweichen musste, der mir die Vorfahrt genommen hat und ich deswegen mit einem Rad des AnhÀngers gegen den Bordstein gefahren bin.
Dem Kind / den Kindern ist in beiden FÀllen nichts passiert, obwohl sie im AnhÀnger keinen Helm trugen, aber die waren angeschnallt.
@thijs_lucas
Und noch ein Nachtrag zum "HĂ€ngebleiben mit dem AnhĂ€nger", nach ein paar Kilometern weiß das anhĂ€ngerziehende Radfahry ziemlich genau, wie breit der AnhĂ€nger ist und wo er sich bezĂŒglich der Breite befindet.
Die einzigen Stellen, wo ich mit dem AnhÀnger hÀngenbleiben kann, sind diese unsÀglichen Umlaufsperren und DrÀngelgitter, die wegen der Motorisierten leider notwendig sind und wenn durch falsch geparkte Autos der Radweg plötzlich sehr eng wird.
@morsuapri @thijs_lucas Gerade HĂ€nger, zumindest manche, haben allerdings den hier eingeforderten Überrollschutz. War bei unserem Chariot der Fall und bei Burley dann vermutlich auch.

@thijs_lucas

Beim HĂ€ngenbleiben mit dem Auto

- hast du eine massive Stahlkonstruktion, Unmengen an kinetischer Energie und eine große Knautschzone zu deiner VerfĂŒgung. Du bist außerdem angegurtet.

- Bei einem seitlichen hĂ€ngenblieben leidet vor allem der Lack, es kommt aber aufgrund der kinetischen Energie und Bewegungsrichtung eher selten zu grĂ¶ĂŸeren G-Belastungen.

@AdrianVolt „seitliches hĂ€ngenbleiben“ im Auto: https://youtu.be/iLD3_TfxSbE

„Vor allem der Lack“

Du kannst nicht ernsthaft mit Physik argumentieren wollen und dabei Geschwindigkeit und Masse der Fahrzeuge komplett ignorieren. Deine Thesen funktionieren bestenfalls, wenn die Autos in deinen Gesichten maximal so schnell wie FahrrÀder fahren
 um die 20 km/h

IIHS Crashtest 2014: Kleinwagen mit Small Overlap

YouTube
@thijs_lucas
Wo ich regelmĂ€ĂŸig mit dem AnhĂ€nger hĂ€ngen bleibe und mit einem Lastenrad nicht lang kĂ€me sind Radwege, die am Ende einer Sackgasse fĂŒr den Autoverkehr weitergehen oder BahnĂŒbergĂ€nge fĂŒr Radfahrende, die durch engstehende Poller oder zwei gegeneinander versetzt aufgestellte Gitter „gesichert“ sind. Da ist die Ursache aber eher mangelnde BerĂŒcksichtigung von AnhĂ€ngern und LastenrĂ€dern bei der Verkehrsplanung.
@CriticalMass

@thijs_lucas

Es ist leider davon auszugehen, dass der fehlende Überschlagsschutz bereits Leben gekostet hat.

Eigentlich ist der Korb sicherheitstechnisch erstmal ein Vorteil, er nimmt - gute Konstruktion vorausgesetzt - die Energie eines Aufpralls auf und reduziert damit die wirkenden KrĂ€fte auf die Passagiere und schĂŒtzt sich gleichzeitig vor direkter Schadenswirkung. Der Korb soll der rammenden Stoßstange ausreichend Widerstand entgegensetzen, dass die Stoßstange nicht die Kinder erreicht, sondern dass der Korb stattdessen beschleunigt wird. Das ist zwar auch weit davon entfernt, gesund zu sein, ist aber immer noch viel gesĂŒnder als wenn ein menschlicher Körper Knautschzone spielen muss.

Ein Nachteil des Korbes ist allerdings, dass er im Falle eines Überschlags - wie ein umgedrehtes Cabriolet wirkt und das Gewicht+Wucht der Konstruktion versucht, alles ĂŒber den Korbrand hinaustehende zurĂŒck in den Korb zu drĂŒcken.
Da der Korb normalerweise dafĂŒr ausgelegt ist, dass die Kinder ĂŒber den Rand schauen👇

@AdrianVolt wieso ist davon auszugehen? Mir ist kein Fall bekannt. Dir?
@AdrianVolt und hast Du mal ĂŒberlegt, mit so einem Panzer spazieren zu gehen? Es ist wenn Du hinfĂ€llst oder dich ein Auto beim spazieren rammt? WĂ€re das nicht auch sinnvoll?

@thijs_lucas

Es besteht grundsÀtzlich bei jedem Fahrzeug das Potential, auf dem "Dach" zu landen, noch dazu wenn es von deutlich schwereren und deutlich schnelleren Fahrzeugen gerammt wird. Wenn das Dach dann aus Kinderköpfen besteht, hat das verheerende Auswirkungen.

Angeschallt - was insgesamt deutlich mehr Sicherheitsvorteile als Nachteile bietet - drehten sich die Kinderkörper mit dem Korb und sind dementsprechend im Zweifel das erste was auf dem Asphalt aufschlĂ€gt. Da die Kinder ja immer noch auf der Bank "sitzen", drĂŒckt diese dann mit dem Schwung und dem Gewicht das Fahrrads diese nochmal zusĂ€tzlich in den Asphalt.... und dabei gibt dann irgendetwas nach... und es wird nicht der Asphalt und auch nicht der Korb sein....

Wir wollen eine #Verkehrswende also wird die Anzahl der Fahrradfahrer und Lastenradfahrer deutlich zunehmen.... damit automatisch auch die Unfallzahlen.

@AdrianVolt @thijs_lucas da ist mir dann der AnhÀnger doch lieber. Zumal auch flexibler 


@AdrianVolt @thijs_lucas

Ich frage mich da immer, ob da nicht ein falscher Sicherheitsstandard erwartet wird. Was passiert denn mit den Kids im Römersitz? Oder auf dem eigenen Fahrrad? Die Gefahren sind dieselben, oder nicht?

Fairerweise allerdings: ein "ÜberrollkĂ€fig" in Form eines stabilen Regen-/Sonnendaches mit stabiler Halterung (s. Bild) schafft hier sehr leicht Abhilfe in Kombination mit einem gut eingestellten Gurt und ggf. Helm.

@AdrianVolt die Möglichkeit bestÀtigt keine Tatsache. Das ist Unsinn.
@AdrianVolt ich wĂŒrde deine Theorie weiter weiterverfolgen, wenn Du nachweist, dass ein Unwerfen um 180 grad ĂŒberhaupt realistisch ist. Wenn man aus der Kurve fliegt, ziehen die FliehkrĂ€fte das Fahrrad auf die Seite. Schnell genug, damit das Fahrrad genug Energie fĂŒr einen Überschlag hat, dĂŒrfte kaum jemand mit Kindern drin fahren. Überschlag durch Rammen mit einem Auto dĂŒrfte genug Energie haben, ich stelle aber in Frage, ob dann nicht gleich das Fahrrad zerrissen wird.
@thijs_lucas
Wahrscheinlich gemeint: beim (zu spĂ€ten) Bremsen eines von der Seite heranrauschenden SUV đŸ€·â€â™‚ïž
@lebochequirit klar kann man da viel reininteroretieren, aber wenn man eine Leitung mit knapp 30 Jahren Berufserfahrung in der Kommunikation hat, wĂŒrde ich mehr PrĂ€zision erwarten und und dann davaus ausgehen, dass das keine Kommunikationsfehler sondern Hanldugen von Profis sind.