🧵 Was die #UDV behauptet:

Alle untersuchten Fahrradtransportmittel für Kinder hätten Sicherheitsmängel.

Aber was soll das heißen "Mängel"? Die UDV selbst konnte genau null Fälle feststellen, bei den auf Fahrrädern transportierte Kinder verletzt wurden.
Wo die UDV recht hat: Sicherheit kann man immer verbessern, aber diese Tatsache ist generell auf alle Verkehrsmittel anwendbar. Es kommt also auf eine gesunde Relation an. Eine Solche Relation aber vermeidet die UDV in ihrer Öffentlichkeitsarbeit herzustellen.
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Auf die Frage, welche GEfahren konkret drohen würden,
behautet die UDV dass das am häufigsten verwendete Lastenrad sehr schwer fahrbar sei.

Was ohne Relation irreführender Unsinn ist. Dreiräder erfordern nur im Grenzbereich bei hoher Geschwindigkeit und in engen Kurven Übung, sie sind aber bei Beladung, gerade bei sich unkontrolloliert bewegenden Kinder nun Vorteile in der Stabilität, weil sie gerade bei langsamen Geschwindigkeiten stabiler sind als einspurige Räder. 2/
https://norden.social/@thijs_lucas/112158598234049224

Thijs Lucas (@[email protected])

Meine erreichte Höchstgeschwindigkeit in einer Kurve mit einem Baboe-Dreirad war irgendwo zwischen 45 und 55 km/h. Ohne umzukippen. Ohne, dass ein Rad den Boden verließ. Also weit ab vom Limit. Nicht , dass man die Dreiräder nicht umkippen könnte, aber die von der #UDV beschriebenen Szenarien von umgeworfenen Lastenträdern mit schweren körperlichen Folgen für transportierte Kinder tauchen in deren eigener Statistikauswertung genau null mal auf. 0.

norden.social

Die Behauptung, dass (dreirädrige - dieser wichtige Aspekt wird kaum erwähnt) Lastenräder beim Bremsen kippen könnten, kann ich nicht nachvollziehen. Bie hohen Geschwindigkeiten kann das durch plötzliches Ausweichen passieren, aber durch einfaches Bremsen? Wie soll das passieren?

Was sein kann ist, dass die Bremsen an den 2 Vorderrädern ungleichmäßig eingesetllt sind und dass dadurch eine Richtungsänderung induztiert wird, aber den Effekt halt ich für zu schwach, um das Fahrrad zu kippen.
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Was ich im Ergebnis nicht falsch finde, aber an den Prämissen gemessen zumindest fragwürdg, ist dass die #UDV bei Fahrrädern käfigartige Fahrgastzellen wie sie bei Autos existieren als Standard annimmt. Damit kommt si ezum Schluss, dass bei einem Überschlag Schutz von Kopf und Oberköper fehle. 4.1/
Falsch ist die Herleitung nicht, aber man sollte fragen, ob so ein Mehraufwand, Mehrgewicht und Einschränkungen in der Praktikabilität sinnvoll sind, wenn der UDV nicht ein Fall bekannt ist, bei dem so ein Käfig schwere Verletzungen verhindern hätte können.
Natürlich könnte ein Fahrrad, das Gebaut ist wie ein Auto, besser gegen das Eindringen eines Autos schützen, aber dann wäre das Fahrrad halt ein Auto und kein Fahrrad.
Für die Notwendigkeit solcher Maßnahmen vermisse ich einen Nachweis. 4.2/

Die UDV kritisiert das man mit Fahrradanhänger hängen bliebe, weil die Anhänger besonders breit seien... dass das in der Realität vorkommt, will ich nicht ausschließen, aber wie oft passiert das tatsächlich und wie oft passiert das in Situationen, bei denen es zu mindestens schweren Verletzungen kommen könnte.

Autos sind npch viel breiter und Autofahrer bleiben noch viel öfter mit ihre Autos hängen... just a little whataboutism. Angebrachtes, wie ich finde.
5/

Fahrradsitz auf dem Gepäckträger erhöht den Schwerpunkt un dsteigert die Fallhöhe, wenn es denn zum Sturz kommt. Auch das ist physikalisch richtig. Ob sich daraus aber tatsächlich eine gesteigerte Gefahr ergibt, zeigt die UDV nicht.

So lange sie aber erstmal nur Vor- und Nachteile der einzelne Konzepte aufzählt, finde ich diese Anmerkungen legitim.
6/

Die UDV behuptet "dass sie keinerlei Stabilität im Kurvenfahren bieten" - das ist ein wortwörtliches Zitat.

"keinerlei" eine absolute Aussage. Die #UDV beim Wort genommen, müssete jedes Lastendreirad ohne Neigetechnik beim kleinsten Leinkeinschlag instabil werden und umkippen. Ganz unabhängig von Lenkwinkel und Geschwindigkeit.

Man muss im Phyisik unterricht nicht aufgepasst haben, u zu verstehen, wie grundfalsch solche Behauptungen sind. Da reicht gesunder Menschenverstand.
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Überhaupt Geschwindigkeit:

Die #UDV verweist immer weider darauf, dass Kinder in Lastenrädern "keinerlei Schutz" hätten. Wieder so ein populistischer Absolutismus. Dabei bieten die Kisten sehr wohl Schutz, wenn auch keinen hundertprozentigen, aber den bieten nicht mal Autos, obwohl die mit 250 gegen Mauern fahren können.
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"und dann natürlich [...] der fehlende Kopfschutz" woraus sich eine Verletzungsgefahr ergäbe.

Was die UDV nicht sagt ist, unter welche Bedinungen diese Verletzugsgefahr passiert. Nämlich immer dann, wenn sich Erwachsene im Verkehr falsch verhalten. Das macht dann aus meiner Sicht das menschliche Verhalten gefährlich, die Lastenräder aber sind dadurch nicht gefährlich. Diese Differnezierung würden seriöse Arbieten herausstellen und deutlich machen. Nicht aber die #udv. 9/

Die UDV erkennt auch, dass im lastenfahrrad jedes zweite Kind keinen Helm trägt und das ein Viertel nicht angegurtet ist. Die #UDV behauptet, dass das Faktoren seien, die im Falle eines sturzes fatal seien. Dabei kann die UDV in ihrer Statistik nicht einen fatalen Fall vorweisen. Entweder kommt es mit Lastenrädern nicht zu Stürzen, sonst müssten fatale Fälle bekannt sein oder die UDV hat grobe Fehler oder Ungenauigkieten in ihrer Arbeit gemacht oder die UDV arbeitet bewusst irreführend.
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Die Forderung an die Hersteller: "unbedingt die Stabilität herstellen" auch bei den preisgünstigen Lastenrädern.

Immer dran denken, laut #UDV hätten dreirädrige Lastenräder ohne Neigetechnik "keinrelei Stabilität". Dass die Neigetechnik sehr aufwändig, wartungsintensiv und teuer ist, verschweigt die UDV. Am Markt gibt es solche Räder aber längst. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die UDV das nicht weiß.
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Die UDV appeliert an eigene Sitze mit Gurten. Ja, finde ich auch sinnvoll. Ich halte aber auch die Lsungen mit Sitzbänken für sicher genug, wenn man mit angepasster Geschwindigkeit fährt - und das sollte man immer.
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Die #UDV fordert einen ausreichenden Kopfschutz - ohne zu sagen, wie dieser Kopfschutz sein sollte.

Ausreichend für den Fall eines einfachen Umkippens? Da reicht rein Fahrradhelm.

Ausreichend für den Fall, dass ein Auto mit 50 oder mehr ins Lastenrad gefahren wird?
Wie viele hundert Kilo Crashstruktur stellt sich die UDV da vor?
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Abschließend fordert die UDV zum Tragen von Fahrradhelmen und dem Angurten der Kinder auf. Dem kann ich zustimmen. Die Aufforderung an die Hersteller mehr für die Sicherheit zu tun, finde ich im ersten Moment richtig, aber die investierne bereits stark in die Sicherheit und machen Fortschritte. Die versteckte Kritik der UDV zeigt mir, dass die den Markt nicht zu kennen scheinen.

Was leider komplett fehlt: Ansprache für Verbesserungen der Gefahrenursachen: Autoverkehr und schlechte Infrastruktur

Das Interview zum Thread vom #DLF: https://www.deutschlandfunkkultur.de/kippanfaellig-sicherheitsrisiko-lastenfahrrad-kindertransport-auf-dem-fahrrad-dlf-kultur-290acae8-100.html

Ich frage mich auch, wie der DLF bei so haarsträubenden Behauptungen nicht nachhaken konnte. Das Interview wirkt für ich wie blindes Vertrauen in die UDV.

Kippanfällig: Sicherheitsrisiko Lastenfahrrad - Kindertransport auf dem Fahrrad

Deutschlandfunk Kultur
@thijs_lucas Blindes Vertrauen findet man beim DLF leider häufig. Ganz besonders bei "kritischen" Äußerungen durch Strukturkonservative.
Beim Hören des DLF gewinnt man daher leicht den Eindruck, Windräder seien gefährlicher als Atomkraftwerke, Klimawandel Ansichtssache, Grund- und Menschenrechte ein Luxus, der den Staat überfordert und Lastenräder eben eine infame Mode, um die Umwelt zu drangsalieren und die eigenen Blagen umzubringen.