#Correctiv #noAfD #LitigationPR #Justiz #Rechtsstaat #Migration

Selbst #LTO hat hier präziser getitelt als #TAZ. Im Kern muss Correctiv nix zurücknehmen, nur Detail bzgl. Wahlbeschwerden war zu präzisieren. Wo sind Journalist*innen, die knackige Überschriften (braucht man!) formulieren können, ohne das #Framing der LitigationPR zu übernehmen?

Hierzu gleich noch eine nette Geschichte:

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https://taz.de/Potsdamer-Remigrations-Treffen/!5992120/

Potsdamer „Remigrations“-Treffen: Correctiv muss sich korrigieren

Ein Teilnehmer des Potsdamer Treffens war vor Gericht gezogen. Der Kern der Correctiv-Recherche bleibt davon allerdings unberührt.

Auf #LinkedIn macht der Anwalt (eher: PR-Vertreter) des Herrn auf dem Foto massiv Werbung für den großen Sieg, den er beim LG Hamburg errungen habe - ganz uneigennützig für die freie + faire Presse, klar.

Das habe ich kritisch kommentiert, weil das LG Hamburg extra eine Presseerklärung veröffentlicht hat, um richtigzustellen, dass der Kern des #Correctiv-Berichts gar nicht Thema war + hier nix korrigiert / verboten wurde.

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Dieser Kommentar bekam ein paar Likes + war abends verschwunden. Denn auf LinkedIn kann man unangenehme Kommentare einfach löschen. Natürlich bekommt man keine Info über Löschung + ich kann daher nur vermuten, dass es der Autor war, denn ich wüsste nicht, wer das sonst technisch tun könnte.

Erkenntnis? Für echten demokratischen Diskurs fehlt es der blaunen Partei mit dem roten Zipfelchen + ihren Rechtsvertretern wohl etwas an Standvermögen.

Keine Überraschung.

(Tröt jetzt neu im Thread) 3/3

Hey liebe @tazgetroete,
was ist den da bei der Überschrift passiert?

Ihr schreibt im Artikel selber „Vosgerau ist also in allen Punkten unterlegen, die das Themenfeld „Remigration-Staatsbürger-Ausbürgerung“ betreffen.“ und das es sich um eine AfD-Kampagne handelt („Vosgeraus rechtliche Schritte sind als Teil einer Kampagne zu verstehen, mit der die AfD derzeit versucht, das Potsdamer Treffen zu relativieren.“).

Und dann kommt als Überschrift raus „Correctiv muss sich korrigieren“ und nicht „Correctiv-Artikel rechtlich nicht zu beanstanden“ ???
Davon abgesehen, dass viele Menschen nur die Überschrift sehen/lesen, bleibt auch so das Framing hängen, irgendwas sei an der Recherche ja doch falsch gewesen.

@praesolgka