Jaja, wir brauchen zukünftig unbedingt #Wasserstoff und #eFuels für schwere Transportfahrzeuge 🙃 .

Freunde, die Zukunft ist längst hier..

#Verkehrswende #Klimakrise

@nwmichl ist mit andauerndem Start-Stop sicher perfekt um beim Bremsen Energie zu gewinnen. Da wären Zahlen zur Effizienz echt interessant.
@nwmichl aber ohne efuels und H2 schwindet die existenzberechtigugng der händler und transporteure, das kann die lobby nicht zulassen
@nwmichl
Es mag ja sein, dass wir in der Langstrecke auch alles in überschaubarer Zeit elektrifiziert bekommen. Aber ein Müllauto als Argument ist halt auch Bullshit.
@nwmichl Wer sagt, wir bräuchten Wasserstoff oder eFuels irgendwo im Transportsektor, sagt eigentlich nur, dass er von den Firmen, die sich dicke Pilotprojekte in diesen Bereichen von Subventionon finanzieren lassen, eine Vermittlungsprämie bekommt. Der Anfangsverdacht sollte zumindest für eine Hausdurchsuchung ausreichen.

@deBaer
Selten so einen Unsinn gelesen.

Und dabei bin ich ja voll dabei, dass der größte Teil elektrifiziert werden kann und wird. Aber auf Langstrecke und abseits der ausgetretenen Wege wird vermutlich eher Wasserstoff als eFuels eine relevante Nische besetzen.
@nwmichl

@jnfingerle @nwmichl Nö. Wasserstoff ist zu komplex vom Handling und zu ineffizient, um jemals eine Rolle in nichtstationären Anwendungen zu spielen. Das müssen wir irgendwann mal akzeptieren, um mit dem nötigen Impetus die ausreichende elektrische Ladeinfrastruktur für den straßengebundenen Fernverkehr an den Start zu bekommen.
@deBaer
Das Handling ist durchaus beherrschbar. Er ist ineffizient, korrekt. Deshalb wird in der Masse auch die Elektrifizierung kommen. Aber eben nicht überall. Wir müssen auch irgendwann mal akzeptieren, dass bei Nutzfahrzeugen eine diversifizierte Strategie notwendig ist.
@nwmichl

@jnfingerle @deBaer

Wasserstoff für "die Langstrecke" (meist ~350km aufgrund Lenkzeiten)?

Das regelt der Markt.

@nwmichl
Das mit den Lenkzeiten stimmt dann, wenn an der Stelle eine Lademöglichkeit existiert. Und ich will Dich jetzt nicht mit der Statistik zu Megawatt-Charging verunsichern.¹
@deBaer

_____
¹ MCS ist - mein letzter Stand - kurz *vor* der Normierung und im "Produktiveinsatz" im Rahmen von Pilotprojekten. Vielleicht wurde der Standard aber auch gerade verabschiedet, so tief stecke ich tatsächlich nicht drin.

@jnfingerle @deBaer

Ja, MCS wird es wohl werden und ist natürlich Voraussetzung um in 45min Zwangspause locker mind. die nächsten 350 LKW km nachzuladen.

Mir ging es auch eher um das Verhältnis und die Wachstumsdynamik.
CCS > 300kW (Ionity, Tesla ...) hatten wir 08/23 über 5000 Stück in DE, mit starker Tendenz zur Verdoppelung year-over-year.

Damit könnte man heute bereits locker 200 LKW km in 45min. nachtanken. Das ist nicht mehr weit weg. 💪

@nwmichl
Naja, bei Ionity und Tesla musst Du die meisten LKWs vorher zusammenfalten. Da passen ja nichtmal Gespanne dran. Fastned sieht da schon besser aus.

Aber ja, ich sehe im Massenmarkt ja auch MCS-Ladeparks. Ich halte aber die Absolutheit, mit der @deBaer Wasserstoff eine Absage erteilen will für deutlich verfehlt. Wir brauchen halt auch Lösungen, die in der Langstrecke abseits der Hauptrouten funktionieren. In ganz Europa, in Australien abseits des Küstenstreifens und in Kanada.

1/4

@nwmichl
Oder in den USA in Fly-Over-Country. Und da ist dann irgendwann ein größerer H2-Tank und Brennstoffzelle besser vorstellbar als eine noch viel größere Batterie.

Gleichzeitig ist da, wo der Verkehr auf immer gleichen Routen stattfindet, die Infrastruktur besser planbar. So kannst Du Stadtbusse mit sehr kleinen Akkus ausstatten und hybrid mit Akku und Oberleitung betreiben. Damit verlagert sich dann auch die Ladezeit von der Nacht in die Stunden, in denen die Sonne scheint.

2/4
@deBaer

@nwmichl
(Offenlegung: Mein AG arbeitet an einem Produkt in dem Bereich, ich bin selbst aber nicht beteiligt.) Was im Moment halt wirklich notwendig ist, ist echte Technologieoffenheit. Leider ist das Wort von der FDP verbrannt, indem sie versucht tote Pferde zu retten um ... ja keine Ahnung, nichtmal die Industrie ist mehr von den Eskapaden der FDP begeistert. Wie auch immer: Echte Offenheit für sinnvolle Nischen- und Insellösungen ist halt wichtig. Gleichzeitig ist klar, wo es in

3/4
@deBaer

@nwmichl
der Masse hingeht und hingehen muss. Und das sind für die nächsten Jahrzehnte erstmal betterieelektrische Antriebe.

4/4
@deBaer

@nwmichl

Aber das _kann_ gar nicht gehen. Oh!

@nwmichl #Elektro ist für Müllfahrzeuge deswegen nicht optimal, weil die #Kompostwerke, die ebenfalls zum #Entsorgungsbetrieb gehören, #Biogas produzieren, was man als Treibstoff für sie verwenden könnte. Lokaler Kreislauf! Wird aber leider nicht gefördert.
@xalibur @nwmichl Das dort anfallende Biogas kann doch wunderbar für Nahwärme UND Stromerzeugung genutzt werden.
Wieso die Wärme als Abfall in einem Verbrennungsmotor ohne Zwischennutzung in die Umwelt entlassen.

@h0g3R @xalibur

Absolut! Mit Kompostbiogas (gerne lokale) Kraftwärmekopplung realisieren und dafür bei Müllfahrzeugen die optimale Effizienz aufgrund Reku vollelektrisch nutzen.

@h0g3R @nwmichl das Gewicht der Akkus reduziert die Zuladung der Fahrzeuge signifikant, sodass sie öfter zur zentralen Entladestelle zurück müssen.
Ich habe mich über das Thema mal mit dem Leiter eines Entsorgungsbetriebs unterhalten können, vor ca 5 Jahren.

@xalibur @h0g3R

Mag sein, sicher wird man auch Routen anpassen müssen und evtl. in Außenbezirken noch länger fossil oder per H2 unterwegs sein, Pareto halt.

5 Jahre weiter bedeuten aber auch bereits ca. 1/3 mehr Energiedichte beim Akku.

@nwmichl und es ist so viel leiser. Deshalb sind Elektrobusse für Anwohner:innen sehr viel angenehmer, als die Verbrennungs- oder Hybridvarianten.
@nwmichl du bist einfach nur nicht Technologie-offen!!!
@nwmichl Haben wir denn genug Batterien?

@balu

Ja (falls das eine ernstgemeinte Lernfrage ist), NatriumIonen Zellchemie scheint diesen Sektor zukünftig übernehmen zu wollen.

@nwmichl Das war es tatsächlich.

Ich lese immer mal wieder von nötigen Materialien als begrenzter Ressource und supertollen Neuentdeckungen in der Batterietechnik, aber durchsetzen tut sich davon anscheinend wenig.

@nwmichl Wobei sich die "begrenzten Ressourcen" z.B. bei Lithium immer nur auf bisher bekannte Vorkommen bezieht.
@balu @nwmichl Die ersten serienmäßigen Autos mit Natriumbatterien sind in China jetzt da: https://www.electrive.net/2024/01/02/china-produktionsdebuet-fuer-e-kleinwagen-mit-natrium-ionen-akkus/
China: Produktionsdebüt für E-Kleinwagen mit Natrium-Ionen-Akkus | electrive.net

In China sind die ersten Elektroautos mit Natrium-Ionen-Batterien in die Fertigung gegangen. Dabei handelt es sich um zwei Kleinwagen-Modelle. Eines läuft bei JAC unter der E-Auto-Marke Yiwei und das andere bei Jiangling Motors Electric Vehicle (JMEV) vom Band.

@nwmichl ein berechtigter Grund für die Zurückhaltung bei #eauto scheint mir die Ladesituation. Größere Flotten wie in dem Beispiel des Baubetriebshof, Müllentsorgung haben ihre eigenen #Solar #pv #pvAnlage und laden Nachts über. Aber wer soll in der Stadt zu jedem Parkplatz eine Ladesäule bauen? Finanziell, platzmässig... und Ladezeit wenn unterwegs?
Eine #Loesung #Nr077 wären #Wechselbatterie #Akkus man fährt an Tankstelle wie gehabt, nur statt zu tanken, wechselt man den #Akku. Gibt's schon

@Hans_Kastell

Flapsige Gegenfrage: Wer baut(e) in der Stadt zu jedem Parkplatz eine fossile Tanksäule? ;-)

Elektroautos nutzen sich halt etwas anders. Man fährt nur noch selten explizit zum Tanken (meistens auf 'Langstrecke'), vielmehr gilt: "Wenn er steht dann lädt". (Aldi, Baumarkt, Kino, Carport daheim, ...)

Bedenken bzgl. Ladesituation hört man lustigerweise ganz oft von Leuten, die noch fossil unterwegs sind und ganz wenig von Elektroautobesitzern. 🤗

Wechselakku ist ein totes Ende.

@nwmichl stimmt ich hab gar kein Auto, der Kumpel machte mich nur drauf aufmerksam, wenn man aus dem Fenster die Strasse sieht, sind da zwei Ladesäulen auf einen Kilometer Autos. Wenn das alles E's wären, soll jeder abwechselnd ne Stunde später den Wecker stellen, um den nächsten laden zu lassen? Lädt wenn steht, ja, genau die zweie von hunderten die den Platz ergattern.

@Hans_Kastell

Gar kein Auto, role model, sehr gut!

Wie gesagt, E-Laternenparken geht auch heute schon bequem, indem man halt 'unterwegs' am Supermarkt, Kino, ... oder halt auch mal wie früher an einer großen E-Tankstelle (schnell) lädt. Es müssen sich nicht 100 E-Autofahrer um zwei 11kW Stecker kloppen.

Der Aufwuchs an Ladestation übertrifft zudem gerade (leider) die Zulassungen.

@nwmichl
Dann kann ich dem Kumpel erzählen, wie E-Autofahren funktioniert; man muss halt nicht nur überlegen wo ein Parkplatz ist, sondern wo einer mit Ladegelegenheit ist, wenn man nicht selber Wallbox hat. 👍