Ziel des Projekts openCost ist die Schaffung einer technischen Infrastruktur, mit der Publikationskosten über standardisierte Schnittstellen und Formate frei zugänglich abgerufen werden können. Dadurch soll eine Kostentransparenz auf institutioneller, nationaler und internationaler Ebene ermöglicht werden.
Um Kosten in Zusammenhang mit dem Publizieren wissenschaftlicher Werke in statistischen Kennzahlen standardisiert und differenziert darstellen zu können, wird eine Unterscheidung in fünf Kategorien von Publikationskosten vorgenommen. Durch diese Kategorisierung werden Kennzahlen einheitlich erfasst und damit vergleichbar gemacht. Die Einteilung trägt dazu bei, ein systematisches und übersichtliches Kostenmonitoring zu ermöglichen und gleichzeitig den Verlauf der Transformation von Closed zu Open Access über einen längeren Zeitraum abzubilden. This paper proposes to distiguish five categories of costs for the publication of scholarly works for a standardized and differentiated display in statistics. The categorization allows a systematic and clear monitoring of costs and maps the transformation from closed to open access over a longer period of time.
@EvoMRI klingt gut, kennst du sicher, oder?
Im dynamischen Feld des Verlagswesens den Überblick zu behalten ist eine riesige Herausforderung. Es gibt permanent Veränderungen, Wechsel und Übernahmen und bis dato fehlen in diesem Bereich verlässliche Metadaten. Eine kleine Arbeitsgruppe des nationalen Projekts Austrian Transition to Open Access Two (AT2OA²)* hat sich vor einem Jahr dazu entschlossen, diese Lücke zu schließen und die Verlagsdatennormierung in Angriff zu nehmen. Ein zentrales Element von AT2OA² ist der „Austrian Datahub for Open Access Negotiations and Monitoring", der als OA Monitor konzipiert ist. Zusätzlich soll der Datahub Verhandlungen von Open Access Agreements unterstützen, was die Normierung von Verlagsdaten sehr bald in den Fokus der Arbeiten gerückt hat. In diesem Zusammenhang war es uns ein Anliegen, nicht nur eine Momentaufnahme festzuhalten, sondern die Entwicklung des Publikationsaufkommens eines bestimmten Verlags abbilden und vergleichen zu können (Thema Imprints). Mit Wikidata ist es möglich, genau diese Aspekte wie Parent-Child-Relations darzustellen und mit einer Zeitrelation zu verknüpfen. Zusätzlich haben uns erfolgreiche Beispiele wie die Wikidata ID und die Möglichkeit, vollkommen kollaborativ zu arbeiten überzeugt, unsere Projektidee mit Wikidata umzusetzen. Nach extrem positiven Gesprächen mit Wikimedia Austria, Wikimedia Deutschland sowie regem Austausch mit den Kolleg*innen des OA Monitor Deutschland, haben im März 2023 die ersten Arbeiten in Wikidata gestartet. Im Zuge eines internen Workshops wurde auf der Projektseite unter anderem bereits unser Datenmodell dokumentiert. Wir hoffen, auf diesem Weg eine breite Community zu erreichen und zur Mitarbeit zu motivieren, um die herausfordernde Aufgabe der Normierung von Verlagsdaten gemeinsam bewältigen zu können! https://www.wikidata.org/wiki/Wikidata:WikiProject_Academic_Publisher *Das Projekt AT2OA² hat das Ziel, zur Transformation von Closed zu Open Access in der wissenschaftlichen Kommunikation beizutragen und unterstützende Maßnahmen umzusetzen