(Gerne boosten, hab wenig Reichweite)
Insgesamt schon Mal danke, ich glaube so viel gebooste hatte ich noch nie
Ich danke für die Aufmerksamkeit und alle Antworten!
Aus meiner eigenen Erfahrung als Kind: Neurodivergenten Kindern wenn möglich unbedingt auch Auszeiten gewähren vom Gemeinsam - dann lernen auch die neurotypischen Kinder Awareness, wie wichtig das für "die anderen" ist, und dass es nichts mit Eigenbrötlertum oder Isolation zu tun hat, sondern es einfach ein essentielles Bedürfnis ist. #actuallyautistic

@frauloeffel
Kindern, die in Überforderung wegen dem Lärm kommen, eine Möglichkeit zum Runterkommen bieten. Das hätte meiner Tochter sehr geholfen.
AD(H) S Kinder nicht ständig wegen ihrer Verhaltensweisen kritisieren (Stimming, schnelles, ungefilteres Sprechen, Vergesslichkeit), sondern Möglichkeiten zum Dekompensieren bieten.
Das alles hätte bei mir die starken Depressionen, die ich heute habe, sicher zumindest abgemildert.
@frauloeffel
die Offenheit ist schon mal sehr viel wert.👍👍
In einer eng getakteten Gesellschaft wie der heutigen, ist im Nachhinein Vergesslichkeit und Zeitblindheit ein Riesenproblem ab Schule.
im Kindergarten kann die emotionale Dysregulation bei ADS ein Problem sein, die nur stärker wird, bei ständiger Reizüberflutung.
8-tung. Mädchen zeigen häufiger die ADS (ohne H) Variante und Desozialisieren, statt "Wibbeln".
Sie und ihr Leiden werden oft übersehen
@frauloeffel Ehrlich gesagt glaube ich rückblickend, dass es mir oft sehr geholfen hätte, wenn man mich einfach nur in Ruhe und allein gelassen hätte. Auch für jemanden, der nicht mit #ADHS oder #ASD lebt, sondern »einfach nur so« völlig traumatisiert ist, kann ein erzwungenes Interagieren sehr anstrengend sein, und die Möglichkeiten zur Abwehr und Erkennung der Motivation Anderer sind nicht so gut entwickelt.
Na ja, was soll ich sagen: Stattdessen gab es bei mir Prügel und Kinderfolter…
@frauloeffel Mir hätte Hilfe, zu verstehen, dass andere anders ticken, sehr geholfen, anstatt wegen meines (Kommunikations-) Verhaltens verteufelt & hart runterreguliert zu werden.
Also dass in erster Linie überhaupt wahrgenommen wird, dass auf Kindesseite Begeisterung oder Überstimulierung stattfindet & dann halt im Kontext erläutert wird, dass sie nicht per se zu laut oder zu schnell (oder jede andere Art von "zu") ist, sondern ggf. andere nicht mitkommen oder überfordert sind.
@frauloeffel Nicht unbedingt viel erklären, eher "einfach" sagen, dass Du [oder jemand anders] und [aus den und den Gründen] nicht hinterherkommst, und ob ihr vielleicht einen kurzen Moment zusammen atmen (oder ähnliches) könnt.
Die meisten ADHSler haben große Probleme mit der Selbstregulation und können ihr inneres Erleben oft nur verbal (und in Wasserfallform ^^) verarbeiten.
@frauloeffel Uns hätte in der Kitazeit weniger "gut gemeint" und mehr Fachlichkeit geholfen. Also Literatur lesen, Beratungsstellen und (wenn gewünscht) Therapeut*innen der Kinder kontaktieren und mit einbeziehen. Gezielte Fortbildungen besuchen.
An unserem Kind wurde da viel herumgedoktert, weil man unserer Wahrnehmung nicht glaubte. Hinterher war die Verwunderung groß, weil er ja "nicht so autistisch wirkte".
@tine_schreibt
Hat jemand zum Thema ADHS bzw. ADS schon das Buch "Unruhe im Kopf" von Gabor Maté empfohlen?
Für mich ein Augenöffner. Der Autor ist Arzt und selbst betroffen.
@frauloeffel