Mögt ihr mir was mitgeben? Ich lese hier viel von Menschen mit #adhs und Personen, #neurodivergent sind. Das bereichert meine Gedanken sehr, vielen Dank, dass ihr Erfahrungen etc teilt. Jetzt steh ich jeden Werktag in der #kita und beobachte mich und die Kinder. Und hab euch im Hinterkopf in manchen Situationen. Jetzt kommt die Frage: Was kann ich für diese Kinder tun? Wie können wir sinnvoll gemeinsam den Alltag gestalten, dass wir alle davon profitieren?
(Gerne boosten, hab wenig Reichweite)

@frauloeffel Mir hätte Hilfe, zu verstehen, dass andere anders ticken, sehr geholfen, anstatt wegen meines (Kommunikations-) Verhaltens verteufelt & hart runterreguliert zu werden.

Also dass in erster Linie überhaupt wahrgenommen wird, dass auf Kindesseite Begeisterung oder Überstimulierung stattfindet & dann halt im Kontext erläutert wird, dass sie nicht per se zu laut oder zu schnell (oder jede andere Art von "zu") ist, sondern ggf. andere nicht mitkommen oder überfordert sind.

@serotonic Ah! Viel erklären also... Aber wenn ich dem Kind gar nicht hinterher komm, weil so schnell?

@frauloeffel Nicht unbedingt viel erklären, eher "einfach" sagen, dass Du [oder jemand anders] und [aus den und den Gründen] nicht hinterherkommst, und ob ihr vielleicht einen kurzen Moment zusammen atmen (oder ähnliches) könnt.

Die meisten ADHSler haben große Probleme mit der Selbstregulation und können ihr inneres Erleben oft nur verbal (und in Wasserfallform ^^) verarbeiten.

@frauloeffel Ich habe z. B. erst mit über 40 verstanden, dass ich meinen Emotionen immer ganz unmittelbar ausgeliefert war – während alle anderen um mich herum aber gleichzeitig von mir erwarteten, nach Ihren Regeln zu spielen. (Und dementsprechend natürlich auch ihre Bedürfnisse zu bedienen.)