Weil ich es so oft lese:
nein, #vegetarisch & #vegan sind nicht gleichzusetzen oder im gleichen Atemzug zu nennen.
#Vegetarismus hat mit Ethik & nötiger Veränderung nicht wirklich was zu tun, sonst wäre er in aller Konsequenz #Veganismus.
Vegetarismus verlagert das Leid der "Fleischtiere" nur auf das der "#Milch- & Eiertiere", gibt sich aber als ethische Entscheidung aus.
"Ich esse keine Tiere!" - nein, Du isst nur kein #Fleisch von toten Tieren, Tiere leiden & sterben trotzdem wegen Deines Konsums.
Die Milch- & Eierindustrie ist eng gekoppelt mit der Fleischindustrie, schließlich gibt es nicht ohne Grund soviel Kalbfleisch & Hähnchen.
Ökologisch gesehen ändert sich auch nicht wirklich was durch Vegetarismus, die Tiere brauchen ja Platz & Futter.
Ich weiß, dass Vegetarismus gern als Zwischenstufe zum Veganismus angesehen wird & das mag teilweise auch stimmen.
Ich kenne jedoch sehr viele jahrelange Vegetarier*innen, die sich in der Diskussion um Konsum nicht mehr angesprochen fühlen & Allys der Fleischessenden sind.
Wenn Du vegetarisch lebst "wegen der Tiere":
bitte denk drüber nach, was Dein Konsum trotzdem noch für Folgen hat & öffne Dich der tatsächlich konsequent umgesetzten Entscheidung Deines Gewissens-
die Ungerechtigkeit selbst hast Du ja schon erkannt & bist auf einem guten Weg.
