"Es gibt keine größere Qual, als eine unerzählte Geschichte in sich zu tragen." Mit diesem Zitat der Schriftstellerin Maya Angelou beginnt Maggie Schauer ihr Buch über "Die einfachste Psychotherapie der Welt". Damit meint sie den Ansatz der Narrativen Expositionstherapie (NET). Es handelt sich um eine Methode, die Traumata heilen will, indem sie sich auf das Erzählen der Lebensgeschichte durch die Betroffenen fokussiert.

https://www.spektrum.de/rezension/buchkritik-zu-die-einfachste-psychotherapie-der-welt/2242123

#wasichlese

»Die einfachste Psychotherapie der Welt«: Erzählen gegen Trauma und Angst

Ein beeindruckendes und aufrüttelndes Buch über den Zusammenhang von Schweigen und Gewalt, Trauma und Krieg – und das Erzählen als Therapieform. Eine Rezension (Rezension zu Die einfachste Psychotherapie der Welt von Maggie Schauer)

Es ist ein wirklich empfehlenswertes (Hör)Buch von Fiona Sironic. Es erzählt von einer nahen Zukunft, in der Waldbrände, Hitzetote und rationiertes Wasser in Deutschland Alltag sind. Und was das vor allem mit den Jugendlichen macht, die das Gefühl haben ohne Zukunft aufzuwachsen. Mit dem Gefühl, dass es für Protest schon längst zu spät ist und die Menschheit eigentlich aufgegeben hat, und dadurch zynisch werden. Es geht auch um Influencing-Kultur und die Folgen davon.

Mich lässt es mit dem vertrauten Gefühl zurück, dass das was wir machen einfach nicht reicht. Dass ich und meine Generation radikaler sein müsste, was es bräuchte um Menschen in Entscheidungspositionen aufzurütteln. Dass wir eine breite positive Zukunftserzählung brauchen, wie wir trotz Polykrise oder vielleicht auch deswegen schaffen, unsere Art zu Leben zu ändern so dass es für alle besser wird. Und dass wir in unserer Gesellschaft eine grundlegend andere Einstellung zu Kindern brauchen.

#AmReading #WasIchLese

Was war/ist schwarze Pädagogik?

Was waren/sind die Folgen?

Warum spricht/sprach man darĂĽber nicht?

Alice Miller

Das Drama es begabten Kindes
Am Anfang war Erziehung
Du sollst nicht merken
Die Revolte des Körper

#wasichlese

Ich höre gerade das Schildmaid Hörbuch, von Judith und Christian Vogt (@[email protected], bin aber nicht sicher ob es den Account noch gibt und @inksmith), und bin begeistert. Super spannend, eine tolle Fantasy/Sagenwelt, wirklich gute Representation (ich glaube nicht dass ich schonmal ein Buch mit einer so tollen gehörlosen Person gelesen habe, ohne dass die Gehörlosigkeit das Hauptthema war. Und wahrscheinlich nichtmal dann), schön geschriebene Charaktere, gute Unterhaltung aber auch guter Stoff zum Nachdenken. Danke! Und sehr empfehlenswert  

#AmReading #wasIchLese

Ich mag ja so Zukunftsromane – Nahe-Zukunftsfantasy –, die lösungsorientiert sind, sehr.

Herzliche Leseempfehlung:

Cryptos von Ursula Poznanski

#WasIchLese

Gerade auf der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Sachbücher ausgezeichnet worden, ist Marie-Janine Calics Buch "Balkan-Odyssee - 1933 - 1941 - Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa", ein wichtiges Zeitzeugnis und Dokument. Gerade, weil es sich einer Region zuwendet, die in der bisherigen Sachliteratur eher wenig beachtet und bearbeitet wurde. Zur Abrundung und Vervollständigung des Gesamtgeschehnisse und Zusammenhänge und dem Erhalt der Erinnerung.

#WasIchLese

Martina Hefter hat ihren Text choreografisch angelegt. Sie umspielt verschiedene Versionen einer Persönlichkeit, verschiedene Zustände, verschiedene moralische Standpunkte in einer Sprache, die Momente von Ödnis genauso wenig scheut wie die Love-Scammer sie scheuen: abgestandene Komplimente, Pseudotiefsinniges über die Sterne, Dröges über das Tanztraining. Seltsamerweise bleibt die Ödnis in diesem Roman dann allerdings Programm.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/martina-hefter-hey-guten-morgen-rezension-100.html

#wasichlese

Martina Hefter: „Hey guten Morgen, wie geht es dir?“ - Ein Roman, der sein Versprechen nicht einlöst

FĂĽr ihren Roman ĂĽber moderne Heiratsschwindler und ihre Opfer hat Martina Hefter den Deutschen Buchpreis 2024 erhalten. Unsere Kritikerin ist nicht ĂĽberzeugt.

Deutschlandfunk Kultur

Iran 1978: Millionen Menschen protestieren gegen die repressive Herrschaft von Mohammed Reza Pahlawi. Es kommt zu Demonstrationen, die niedergeschlagen werden. In diesem Setting ist Tarlan, der erstmals 2006 erschienene Roman der iranischen Schriftstellerin Fariba Vafi, angesiedelt. Tarlan heißt übersetzt Falke. Sie stammt aus einer mittelständischen Familie, liest viel und will Lehrerin oder Schauspielerin, am Liebsten aber Schriftstellerin werden.

https://literaturkritik.de/id/21457

#wasichlese

Sie steht ihren Mann - Fariba Vafi erzählt im Roman „Tarlan“ aus dem Leben einer jungen Iranerin nach der Revolution von 1979 : literaturkritik.de

Sie steht ihren MannFariba Vafi erzählt im Roman „Tarlan“ aus dem Leben einer jungen Iranerin nach der Revolution von 1979

Wusstet Ihr das? Nach dem Zweiten Weltkrieg warb Island etwa 300 Frauen aus Deutschland zur Landarbeit an. In der Hoffnung, dass sie bleiben und heiraten.

In »Moosland« erzählt Katrin Zipse von Elsa, einer der Frauen. Innerlich vom Krieg versehrt, sprachlos inmitten einer anderen Sprache, überfordert von unvertrauten Aufgaben in einem rauen Umfeld, in einer Familie, die ihre eigenen Wunden mit sich trägt. Es ist eine Geschichte vom Fremdsein und Ankommen. Ich lese sie gern.

#wasichlese

Gerade entdecke ich Leïla Slimani. Wunderschön gelesen von Isabelle Redfern: Der Duft der Blumen bei Nacht.

#WasIchLese