Was war/ist schwarze Pädagogik?
Was waren/sind die Folgen?
Warum spricht/sprach man darüber nicht?
Alice Miller
Das Drama es begabten Kindes
Am Anfang war Erziehung
Du sollst nicht merken
Die Revolte des Körper
Was war/ist schwarze Pädagogik?
Was waren/sind die Folgen?
Warum spricht/sprach man darüber nicht?
Alice Miller
Das Drama es begabten Kindes
Am Anfang war Erziehung
Du sollst nicht merken
Die Revolte des Körper
Ich höre gerade das Schildmaid Hörbuch, von Judith und Christian Vogt (@[email protected], bin aber nicht sicher ob es den Account noch gibt und @inksmith), und bin begeistert. Super spannend, eine tolle Fantasy/Sagenwelt, wirklich gute Representation (ich glaube nicht dass ich schonmal ein Buch mit einer so tollen gehörlosen Person gelesen habe, ohne dass die Gehörlosigkeit das Hauptthema war. Und wahrscheinlich nichtmal dann), schön geschriebene Charaktere, gute Unterhaltung aber auch guter Stoff zum Nachdenken. Danke! Und sehr empfehlenswert
Ich mag ja so Zukunftsromane – Nahe-Zukunftsfantasy –, die lösungsorientiert sind, sehr.
Herzliche Leseempfehlung:
Cryptos von Ursula Poznanski
Gerade auf der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Sachbücher ausgezeichnet worden, ist Marie-Janine Calics Buch "Balkan-Odyssee - 1933 - 1941 - Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa", ein wichtiges Zeitzeugnis und Dokument. Gerade, weil es sich einer Region zuwendet, die in der bisherigen Sachliteratur eher wenig beachtet und bearbeitet wurde. Zur Abrundung und Vervollständigung des Gesamtgeschehnisse und Zusammenhänge und dem Erhalt der Erinnerung.
Martina Hefter hat ihren Text choreografisch angelegt. Sie umspielt verschiedene Versionen einer Persönlichkeit, verschiedene Zustände, verschiedene moralische Standpunkte in einer Sprache, die Momente von Ödnis genauso wenig scheut wie die Love-Scammer sie scheuen: abgestandene Komplimente, Pseudotiefsinniges über die Sterne, Dröges über das Tanztraining. Seltsamerweise bleibt die Ödnis in diesem Roman dann allerdings Programm.
https://www.deutschlandfunkkultur.de/martina-hefter-hey-guten-morgen-rezension-100.html
Iran 1978: Millionen Menschen protestieren gegen die repressive Herrschaft von Mohammed Reza Pahlawi. Es kommt zu Demonstrationen, die niedergeschlagen werden. In diesem Setting ist Tarlan, der erstmals 2006 erschienene Roman der iranischen Schriftstellerin Fariba Vafi, angesiedelt. Tarlan heißt übersetzt Falke. Sie stammt aus einer mittelständischen Familie, liest viel und will Lehrerin oder Schauspielerin, am Liebsten aber Schriftstellerin werden.
Wusstet Ihr das? Nach dem Zweiten Weltkrieg warb Island etwa 300 Frauen aus Deutschland zur Landarbeit an. In der Hoffnung, dass sie bleiben und heiraten.
In »Moosland« erzählt Katrin Zipse von Elsa, einer der Frauen. Innerlich vom Krieg versehrt, sprachlos inmitten einer anderen Sprache, überfordert von unvertrauten Aufgaben in einem rauen Umfeld, in einer Familie, die ihre eigenen Wunden mit sich trägt. Es ist eine Geschichte vom Fremdsein und Ankommen. Ich lese sie gern.
Gerade entdecke ich Leïla Slimani. Wunderschön gelesen von Isabelle Redfern: Der Duft der Blumen bei Nacht.
Als erschütterndes Dokument häuslicher und sexualisierter Gewalt liest sich „Und ich werde dich nie wieder Papa nennen“ von Caroline Darian. Sie ist die Tochter von Gisèle Pelicot, deren Ehemann Dominique Pelicot sie über Jahre hinweg mit Medikamenten betäubt und im bewusstlosen Zustand nicht nur selbst vergewaltigt, sondern von dutzenden Männern, im Internet aufgestöbert, hat vergewaltigen lassen.
Aktuell bin ich in Roland Baines‘ Lebensgeschichte eingetaucht, einer Romanfigur, dessen Leben drei Jahre nach Ende des 2. WK beginnt.
Ian McEwans Roman ‚Lektionen’ beschreibt die letzten fast siebzig Jahre Menschheitsgeschichte anhand einzelner individueller Lebensgeschichten. (Walter Kreye liest es, finde ich, unglaublich gut.)
Obwohl ich erst skeptisch war*, hat es mich die Geschichte mit ihren vielen Facetten buchstäblich in ihren Bann gezogen.
*männerlastig