Martina Hefter hat ihren Text choreografisch angelegt. Sie umspielt verschiedene Versionen einer Persönlichkeit, verschiedene Zustände, verschiedene moralische Standpunkte in einer Sprache, die Momente von Ödnis genauso wenig scheut wie die Love-Scammer sie scheuen: abgestandene Komplimente, Pseudotiefsinniges über die Sterne, Dröges über das Tanztraining. Seltsamerweise bleibt die Ödnis in diesem Roman dann allerdings Programm.
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