Die Inbetriebnahme der neuen S-Bahn-Linie S15 am 30. März verschiebt sich erneut – und das aus bekannten, aber weiterhin ungelösten Gründen. Dies berichtet die Berliner Zeitung. Es ist ein seltsames Verhältnis, das diese Stadt zu ihrer neuen S-Bahn hat. Oder besser: zu der S-Bahn-Linie, die sie seit einem Vierteljahrhundert nicht hat.
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https://weddingweiser.de/s15-was-man-nicht-hat-kann-man-auch-nicht-vermissen/Werner Sauerborn @wernerborn.bsky.social vom Aktionsbündnis #K21 und Mitglied im @Stgtautofrei gab ein lockeres Interview dem #Radio Dreyeckland @RDL zum Ausgang der Landtagswahl und der dubiosen Rolle der AfD mit ihrem Antrag auf einen #S21 Untersuchungsausschus.
https://rdl.de/beitrag/s21-politik-ist-steilpass-f-r-die-anti-demokraten
Ausgerechnet die AfD, die sich besonders für den Autobahnausbau, des Autofahrers Freiheit und für die Verteuerung des Deutschlandtickets (via „Kostendeckung“) ausspricht, entdeckte kurz vor den baden-württembergischen Landtagswahlen ihr
Fast 1 Jahr ist jetzt #BMV -Minister #Schnieder im Amt. Seine Bilanz nach einem Jahr? Weiter sinkende Pünktlichkeitswerte. Versprechen, dass es noch schlechter wird. Neue, millionenschwere Versorgungsfälle an der DB-Spitze. #S21 noch später. 80% der geplanten #Investitionen in #Schiene finden sich mit ungewisser Zukunft im #SBIK wieder. Verschobene Sanierungen. Keine grundlrgenden Strukturänderungen. Augenmerk liegt weiterhin aif dem #Straßenverkehr. Gute PR.
https://www.gdl.de/aktuelles/news/der-eigentuemer-bund-muss-endlich-liefern/
@Bahnblogstelle
jetzt wird alles besser!?!:
Vollversion vom @bmv: https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/Anlage/K/bericht-taskforce-zuverlaessige-bahn.pdf?__blob=publicationFile
"Die Belange aller unterschiedlichen Verkehrsarten, der Reisenden und der Beschäftigten werden bei der Ausgestaltung verkehrlicher Maßnahmen angemessen und fair berücksichtigt. Dabei darf es zu keiner übermäßigen Belastung kommen. Die BNetzA flankiert den Schutz freigemachter Trassen."
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"Schaffung freier Kapazitäten für kurzfristige dispositive Entscheidungen, zum Beispiel systematisches Freihalten von Bahnsteig gleisen („Joker-Gleis“)
• Vermeidung von Wenden sowie längerer Haltezeiten in Durchgangsbahnhöfen in Knoten
• Verzicht auf Kopfmachen (Fahrtrichtungswechsel) zur Vermeidung der Verspätungs übertragung zwischen Knotenzulauf strecken, ausgenommen hiervon sind Kopfbahnhöfe bzw. vergleichbare Bahnhöfe
• Alternative Haltekonzepte in Knoten, zum Beispiel Ausweichen auf Sekundärbahnhöfen" 😦😬 (bitte nicht)
Zum Glück hat #S21 einen ganzen Joker-Bahnhof! Lang lebe der Kopfbahnhof!
@realSiegfried @SheDrivesMobility
Ich hoffe, dass Winfried Hermann und DB Fernvekehr nach 13 Jahren die Wünsche vieler Fahrgäste und mancher (Abgeordneten) noch erfüllt und vereinbaren, dass in ICs wie die IC 61 Linie Karlsruhe-Stuttgart-Nürnbeg(-Leipig) das D-Ticket endlich anerkannt wird. Die Regionalzüge RE1 und RE90 sind sehr oft brechend voll. Eine Fahrradmitnahme ist oft nicht wie vorgesehen möglich. Es fahren zwar öfter Züge von Stuttgart nach Karlsruhe (2h-+1h-Takt) aber sie sind einstöckig (früher war der IRE Doppelstöckig), die neu bestellten Züge brauchen noch einige Zeit bis zu Auslieferung ebenso die P-Option falls nötig für RE5 (Eweiterungstunnel von #S21).
Wenn der IC für das D-Ticket freigeben würde, gäbe es für Nahverkehrsfahrgäste ab dann einen Halbstundentakt Stuttgart-VaihingenEnz-Karlsruhe und Stundentakt statt 2h-Takt Stuttgart-Nürnberg (praktisch sind die Fahrzeiten/Fahrpläne schon länger so).
Winne lehnte die angeblich zu teuren Angebote von DB Fernverkehr immer ab, doch neue/zusätzliche Züge sind immernoch nicht da (und erst 2022 bestellt woden). Angesichts der gestiegenen Fahrgastzahlen aber auch Ticketpreise und #D_Ticket Verkäufe (alleine im VVS kamen 2025 17.767 Abonnenten hinzu, was nun 1,1Mio€ im Monat sind), kann nicht über 10 Jahre die selbe Ausrede kommen.
Gleichzeitig stand die IC 61 Verbindung wohl schon 2024 und 2025 auf einer DB internen Streichliste wegen offensichtlich (vermutlich) zu wenig Fahrgästen. Hier ist eine schnelle und einfache Lösung möglich um folgendes Problem zu lösen und mehr (zufriedenere) Fahrgäste also auch mehr D-Ticket Verkäufe zu erreichen.
Kannst Du Winne @bwegtBW @VerkehrsministeriumBW dafür motivieren? (Sogar CDU Gemeinderäte in Kalrsruhe befürworten eine (temp.) D-Ticketfreigabe im IC.
@Bahnblogstelle @umwelthilfe
Übrigens enden beide Sätze (3 und 4) des Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG)
§ 49 Widerruf eines rechtmäßigen Verwaltungsaktes Absatz 2 hier mit den Satz:
"und wenn ohne den Widerruf das öffentliche Interesse gefährdet würde"
https://www.gesetze-im-internet.de/vwvfg/__49.html
Was ja offensichtlich gegeben ist wenn selbst mehrere Bürgermeister und Abgeordnete durch durch den Druck der Fahrgäste und Anrainer der #Gäubahn sich gegen die Kappung einsetzen. Der #S21 Technikchef Dr. Bitzer behauptete einfach, der erzwungene zusätzliche Umstieg der Fahrgäste in die S-Bahn wäre von keinen Nachteil und würde nicht Leute zum Umsteigen auf das Auto animieren, im Gegenteil wären sie sogar schneller an den Bahnsteigen der künftigen Tiefbahnsteighalle.
@Bahnblogstelle @umwelthilfe
Der Vorsitzende Richter am VGH Mannheim wirkte meistens sehr interessiert in der Sachlage und vor allem in der Rechtslage. Über 1,5h wurde darüber diskutiert/ Argmunete ausgetauscht, ob jetzt Satz 3 oder 4 nach §49 Absatz 2 VwVFG greifen würde und schaute auch oft fragend zu Prof. Urs Kramer, der den LNV BW vertritt.
Während der Verhandlung klang der vors. Richter doch sehr überzeugt, dass der Gäubahndamm für die S-Bahn-Verschwenkung abgebaggert werden müsse, wie es die Bahn sagt und dass es den "Pfaffensteigtunnel schon gibt" (weil planfestgestellt und die Finanzierungsvereinbarung steht) als Ersatz für die #Gäubahn Anbindung zum Bahnknoten Stuttgart.
Doch der #Pfaffensteigtunnel ist erst zum Teil planfestgestellt und frühestens in 6..10 Jahren fertig in Betriebgenommen, ihn gibt es erst, wenn die ersten Personenzüge duchfahren dürfen.
Dass es ein Gutachten im Auftrag der Stadt gibt, das zeigt, dass die S-Bahn vom Nordbahnhof mittels einer neuen Stützmauer auch ohne Unterbrechung der Gäubahn zur neuen Haltestelle Mitnachtstraße verschwenkt werden kann, wurde im Gericht gestern nicht erwähnt. Die Gegner der Gäubahnkappung sagten im Gericht, sie hätten ja nichts gegen den Pfaffensteigtunnel und sie sehen ein, dass die Bahn die Krone des Gäubahn-Damms abbaggern dürfen (ohne dass es eine Stilllegung sei??), aber nicht müssen.
Die Richter_innen gingen darauf nicht ein.
Zitat aus der PM des Aktionsbündnis gegen #S21: "Denn, so Reicherter „die Genehmigung, die S-Bahn provisorisch auf den Gäubahndamm zu verlegen, bis die neue Strecke zur Mittnachtstraße fertig ist, hat die Bahn nicht genutzt. Stattdessen verlegt sie die neuen S-Bahn-Schienen neben dem Gäubahndamm und hat nun keine Genehmigung für die weitere Bauausführung.“
Warum es entgegen einer internen Untersuchung der Bahn notwendig sein soll, dafür den Gäubahndamm abzubaggern, konnte der für die Technik zuständige Mitarbeiter der Bahn nicht erklären. Auf Nachfragen des Gerichts blieb er stumm. Stattdessen erläuterte auf Seiten der Kläger Dr.-Ing. Hans-Jörg Jäkel, dass aus bahntechnischer Sicht Gäubahndamm und neue S-Bahn-Gleise ohne großen Aufwand nebeneinander bestehen bleiben könnten. Die Idee, eine Stützmauer ohne Genehmigung abzureißen, die 100 Jahre die Stabilität des Dammes gesichert habe, sei aberwitzig."
RE: https://climatejustice.social/@kletterli/116249297374961108