RE: https://bsky.app/profile/did:plc:5zca2ola2zxpkw37w4f3wxtu/post/3mhblgspyvc2i
Schreckt die Ăberschrift Sie hinreichend ab?
Im Folgenden lasse ich Sie daran teilhaben, welche Texte mich heute klĂŒger gemacht haben. Der Wichtigste zuerst.
Yanis Varoufakis/Project Syndicate: âTrump will Big Tech die Macht ĂŒber den Dollar gebenâ Darum geht es Trump und seinen besten Freunden: aus den KryptowĂ€hrungen ein Kettenbriefsystem machen, in dem er (und seine Freunde) der ist, der sich âganz obenâ dumm und dĂ€mlich bereichert. Dass ich den Text ĂŒberhaupt gefunden habe, liegt an den linksradikalen Miesepetern bei den nachdenkseiten, âHinweise des Tagesâ â so viel Fairness muss sein. Die Kommentare zu den Links lassen sich ĂŒberlesen âŠ
Wie funktioniert diese Gangster-Systematik in der US-Regierung? Der hier in Bonn ansĂ€ssige Schnellschreiber Uwe Kerkow/telepolis vermittelt dazu einen ebenso schnell zu lesenden prĂ€gnanten Eindruck und lĂ€sst dabei auch die inneren WidersprĂŒche (= Schwachstellen) nicht aus: âWie Silicon Valley und Pentagon zur Supermacht verschmelzen â Silicon Valley und das Pentagon gehen eine historische Allianz ein. Die Tech-Giganten liefern KI-Expertise, Washington bietet Geld und Macht. Doch zu welchem Preis?â
Um das Denken dieser Gangster besser zu verstehen, eignet sich folgender Text von Tilman BaumgĂ€rtel/Jungle World: âElon Musk und anderen US-Rechten gilt MitgefĂŒhl als selbstmörderisch: Fehler im System â Elon Musk und Ideologen des »Dark Enlightenment« wie der kanadische Marketingprofessor Gad Saad erklĂ€ren das MitgefĂŒhl zum neuesten »woke mind virus«: toxisch und selbstmörderisch.â
So dumm und dÀmlich können Medien funktionieren
Oliver Schott/Jungle World: âEine Journalistenfloskel, die man nicht mehr hören kann: Politiker XY mĂŒsse jetzt âliefernâ: Die Lieferer â Sprachkolumne. Was Journalisten bei der Politik bestellen.â
Zwei weitere Beispiele sind der Paywall von uebermedien entsprungen, und haben von ihrer schockierenden Brisanz leider nichts verloren:
Johanna Bernklau/uebermedien: âReportage aus Erfurt: âY-Kollektivâ will sich Klischees genau anschauen, guckt aber dran vorbei â âAuslĂ€nder kriminell, Ossis rassistisch?â, fragt eine ARD-Doku. Doch statt Vorurteilen wirklich auf den Grund zu gehen, bleibt der Film oberflĂ€chlich. Auf ihrem Trip nach Erfurt fragt die Reporterin nicht ausreichend nach, sie ordnet nicht ein. Und lĂ€sst problematische Aussagen einfach so stehen.â Die Presenter-Pest â da ist sie wieder. Und die fragliche Dame war noch nicht mal aus dem dummen Westen zum Zoobesuch angereist, sondern â aus Leipzig.
Stefan Niggemeier macht die mĂ€chtigste Verlegerin NRWs nackig: âWie âDer Westenâ mit Clickbait fĂŒr Medienkritik wirbt â Das Funke-Clickbait-Portal âDer Westenâ fĂŒhrt Menschen mit einer Schlagzeile zu Friedrich Merz in die Irre. Aber vielleicht dient das alles ja nur dem angeblichen Traum von Verlegerin Julia Becker, eine medienkritische Gesellschaft zu fördern?â
Mehr Intelligenz
versammelt sich alljĂ€hrlich bei der re:publica. Von den dortigen Diskursen gibt es lesenswerte Nachbereitungen, deren Meinung ich nicht in allen Punkten teile, die aber zur persönlichen Meinungs- und Weiterbildung gut geeignet sind, jedenfalls sich positiv vom dummen GesĂŒlze ĂŒber âdie Digitalisierungâ unterscheiden:
Christian Bartels/MDR-Altpapier: âDie Digitalsteuer-Debatte â ⊠die der neue Kulturstaatsminister Weimer anzettelte, nimmt Fahrt auf. Digitalminister Wildberger legte auf zwei ausgesprochen unterschiedlichen Konferenzen erste Auftritte hin. AuĂerdem: âDas GerĂ€t Radio wird vermutlich nicht ĂŒberleben.'â Zum letztgenannten Punkt markiere ich meinen Dissens. Und Valerie Weber, Ex-WDR-Direktorin, halte ich nur fĂŒr eine recht begrenzt taugliche Kronzeugin solcher Argumente.
Wie immer eine inhaltliche Fundgrube Thomas KnĂŒwer: âre:publica 2025 â In der Zwischen-Zeitâ.
Wohin das RĂŒstungskapital fĂŒhren will
Das beschreibt Bojan Stojkovski/IPG-Journal ganz schamfrei und begeistert ĂŒber die Ukraine: âOperation Startup â Die Ukraine entwickelt sich zum Epizentrum militĂ€rischer Innovation â und könnte Europas Verteidigung grundlegend verĂ€ndern.â
Wenn dieses Gedöns hier durch die Luft fliegt, will ich tot sein.
Und wer tut was dagegen?
Es gibt jede Menge ĂŒbliche VerdĂ€chtige. Aber auch die hier, die sich gegen ihre Diffamierung durch das âLeitmediumâ SĂŒddeutsche zu wehren wissen:
Jens Neusser/schwatzgelb: âPrĂ€sidentschaftswahl beim Ballspielverein Borussia 09 e.V.: LĂŒgen, Unwahrheiten und andere Diffamierungenâ.
Und hierzu jetzt Ihre intellektuelle Hausaufgabe: warum tut die SZ das? Warum hat sie das nötig? Und warum die, fĂŒr deren Interessen sie hier ficht?
Thank you, #ProjectSyndicate, for giving me the space to explore in depth how, "While there is no one-size-fits-all cure for Germanyâs malaise, most of the biggest challenges facing the new government have a common denominator: a lack of cheap power."
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from #WorldOutlook, an online journal of political analysis
âFor a Just Peace Enabling #Israelis and Palestinians to Co-Exist with Mutual Respectâ
Appeal by African Leader #GraçaMachel, widow of #NelsonMandela
[article from #ProjectSyndicate, a magazine in South Africa. With an introduction by W-O]
#Gaza #Palestine #StopGazaGenocide #FreePalestine #CeasefireNow #SolidarityWithPalestine #EndUSAidToIsrael #SouthAfrica #EndTheOccupation
#news @palestine
@israel
Graça Machel published this appeal on April 4, 2024, in Project Syndicate (PS), a magazine in South Africa. Machel is a member of the Elders, âthe group of independent global leaders that I co-founded with my late husband, Nelson Mandela,â as she explains. She is also the founder of the Graça Machel Trust, a womenâs rights organization based in Johannesburg, South Africa. Machel was born in Mozambique. She is the widow of Mozambiqueâs former President Samora Machel (1975â1986) and South Africaâs former President Nelson Mandela (1998â2013).
Most of us can see this is true, but not *#TheEconomist*, which @delong calls "Neoliberalismâs Final Stronghold" in his *#ProjectSyndicate* article:
De Long's catalog of the recent bizarre, delusional work in *The Economist* embodies #UptonSinclair's maxim, "it is difficult to get a man to understand something, when his salary depends on his not understanding it."
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Unless a currency has been authenticated by a government, it is unlikely to be fully trusted. But that does not mean that it cannot become a plaything for the naĂŻve and gullible, or a weapon of financial mass destruction for political belligerents around the world.