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Lohnentwicklung ~ KI-Kompetenz ~ Antike Siedlungen ~ Wirecard ~ Elektroauto

Taibang 152: Eindrucksvolles aus China und Singapore

Taibang Blog
Auch kann man die Faktoren, die einen Einfluss darauf haben, ob Nachfrage lohn- oder profitgetrieben ist, politisch beeinflussen. Das Paper zeigt, dass #Lohnpolitik und eine koordinierte Handelspolitik ein Umfeld schaffen können, in dem Wachstum und gute Löhne Hand in Hand gehen. 13/

Auch Fachkräftemangel ist kein Problem, wenn die Unternehmen ordentliche und faire Gehälter zahlen.

https://news.yahoo.com/florida-restaurant-chain-says-boosting-132859643.html
#Fachkräftemangel #FairerLohn #Arbeitsmarkt #Lohnpolitik #Reallöhne

A Florida restaurant chain says boosting pay and offering better benefits helped it end its labor shortage

Pollo Tropical is raising prices by between 4% and 6% in December to fund its higher wages, sign-on bonuses, and improved benefits.

Yahoo News

Ihr interessiert Euch für #Arbeitsmarkt #Lohnpolitik #Sozialpolitik #Arbeitsbedingungen? Unser WSI sucht eine studentische Hilfskraft - wir freuen uns auf Eure Bewerbung!

Alle Infos: https://www.boeckler.de/pdf/wsi_stellenausschreibung_shk_eurofound_2023_07.pdf

Arbeitskampf am Genfer Flughafen.🚩Das Personal mobilisierte heute gegen die neue #Lohnpolitik, die von der Geschäftsleitung beschlossen wurde: Deregulierung, #Leistungslohn, Verkürzung der Kündigungsfristen! Der Verwaltungsrat muss sein Lohndumping-Projekt aufgeben!
Das Problem der Lohndifferenz ist nicht nur eine Gerechtigkeitsfrage. Es hat gravierende praktische Folgen für viele der betroffenen Frauen bzw. Familien - von der Altersarmut, über das Problem von Armut bedrohter alleinerziehender Mütter, bis auch hin zum Problem der Lebensplanung prekär beschäftigter Paare.

So sind in Deutschland ein Drittel aller Alleinerziehenden von Armut bedroht. Alleinerziehende Mütter machen mit 90% den Großteil der Alleinerziehenden insgesamt aus, sodass sie das Problem der drohenden Armut besonders häufig trifft. Und diese Armut bedeutet nicht, dass die alleinerziehenden Mütter nicht in den Urlaub fahren könnten, sondern dass sie gerade mal die Grundbedürfnisse für sich und ihr(e) Kind(er) decken können.

Gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe, d.h. beispielsweise Kino- oder Theaterbesuche, Teilnahme an Klassenfahrten, sportliche Aktivitäten und andere Ausgaben "außer der Reihe", werden durch die Armut ebenfalls erschwert. Dieses Armutsrisiko alleinerziehender Mütter wird durch die Lohndifferenz mit hervorgerufen. Denn entweder verdienen sie im gleichen Job weniger als ihre männlichen Kollegen oder sie arbeiten in typischen "Frauenberufen" - Pflege, Erziehung, Soziales - ,die gering entlohnt werden.

Der gleiche Zusammenhang gilt bei der Problematik der Altersarmut. Frauen, die über Jahrzehnte 6 bis 21% weniger Lohn bekommen als Männer haben auch eine viel schlechtere gesetzliche Altersversorgung und verfügen über weitaus geringere Mittel privat vorzusorgen. In einer Lebenswelt, in der der Mann als alleiniger Versorger schon lange nicht mehr aktuell ist, wird dieser Zusammenhang zwischen Lohndifferenz und (zukünftiger) Armut im Alter umso brisanter.

Doch auch für prekär beschäftigte Paare hat die Lohndifferenz zwischen Mann und Frau Folgen. In vielen jungen Familien wird das Einkommen der Frau umso bedeutender, da sich auch Männer immer häufiger mit halben oder befristeten bzw. prekär bezahlten Stellen abfinden müssen. Verdient dann auch die Frau nur halb minus 6 bis 21%, dann reicht das gemeinsame Einkommen kaum zur Gründung einer Familie, geschweige denn zur Anschaffung von Wohneigentum oder zur sonstigen mittelfristigen Lebensplanung.
https://www.heise.de/tp/features/Brauchen-wir-eine-Maennersteuer-3884371.html https://www.heise.de/tp/features/Brauchen-wir-eine-Maennersteuer-3884371.html #GenderPayGap #Lohnpolitik
Brauchen wir eine Männersteuer?

Die Lohndifferenz zuungunsten der Frauen ist nicht nur eine Gerechtigkeitsfrage, sie hat gravierende praktische Folgen für viele der betroffenen Frauen und deren Familien

130 Professoren der Volkswirtschaftslehre, wenn das kein Gewicht hat! 130 deutsche Professoren lassen sich vom ifo-Institut zu aktuellen Themen befragen und sie lassen zu, dass die Ergebnisse einer solchen Umfrage in der Öffentlichkeit in einem unmittelbar politischen Zusammenhang verbreitet werden.

Aus der FAZ erfahren wir, dass die jüngsten Ergebnisse einer Umfrage über die "Reformpläne" von Martin Schulz bestätigen, dass die "Wirtschaftswissenschaft die Liberalisierung des Arbeitsmarktes durch die Regierung Schröder wertschätze". Gerhard Schröders Agenda 2010 werde reichlich Respekt gezollt, "der Einführung des Mindestlohnes aber keineswegs".

Das ist natürlich nicht überraschend. Wir wussten ja, dass die übergroße Mehrheit der deutschen Ökonomen der Neoklassik und damit politischen Maßnahmen huldigt, die dem Modell des neoklassischen Arbeitsmarktes entsprechen. Dass man aber so offen zeigt, dass man den Mindestanforderungen nicht nachkommt, die an ein Fach zu stellen sind, das sich Wissenschaft nennt, ist dann doch überraschend.

Ich habe es selbst oft erlebt, dass deutsche Professoren an deutschen Universitäten nicht in der Lage (oder, noch viel schlimmer für Wissenschaftler, nicht willens) sind, zu unterscheiden zwischen den Effekten, die eine Lohnsenkung (oder ein Zurückbleiben der Löhne, also der Kern der Schröderschen Agenda) auf die Binnenwirtschaft hat und den Effekten, die sie auf die außenwirtschaftlichen Beziehungen einer Volkswirtschaft hat. Sie konstatieren einfach, dass Anfang der 2000er Jahre die Agenda 2010 von Schröder durchgesetzt wurde und sich danach die deutsche Volkswirtschaft besser und schließlich sogar besser als die der europäischen Partner entwickelte.

Wer das aber nicht unterscheidet, disqualifiziert sich als Wissenschaftler. Weil man eigentlich im ersten Semester lernt, dass bei fast allen Fragestellungen zunächst zu unterscheiden ist, ob man es mit einer geschlossenen oder mit einer offenen Volkswirtschaft zu tun hat. Warum tut man das? Nun, offensichtlich deswegen, weil in einer offenen Volkswirtschaft andere und zusätzliche Effekte auftreten können im Vergleich zu einer geschlossenen Volkswirtschaft. Grundsätzlich wird das beschrieben in dem Begriff, der im Englischen griffig "fallacy of composition" heißt und den man in Deutsch mit dem logischen Fehler des Schlusses vom Einzelnen auf das Ganze umschreiben würde.

https://www.heise.de/tp/features/Wie-viele-deutsche-Oekonomen-irren-3771400.html https://www.heise.de/tp/features/Wie-viele-deutsche-Oekonomen-irren-3771400.html #Agenda #Lohnpolitik #SPD