(1/2) Wenn ich meinen Freunden erzähle, dass ich das Bruttokommunalglück ins Wahlprogramm der @dissidentinnen gebracht habe, so ernte ich dafür oft ein Lächeln. Manche bezeichnen mich dann als Sozialromantiker andere halten es schlicht für eine Utopie. Dabei ist das Bruttokommunalglück weder sonderlich romantisch noch utopisch, sondern die auf kommunale Ebene adaptierte Variante des in den 2000er Jahren in Bhutan entwickelten Bruttonationalglücks - einer wissenschaftlich fundierten Methode, um Indikatoren für Lebensqualität und Wohlbefinden zu definieren und zu erfassen. Wir können individuelles Glück nicht herbeizaubern, aber wir können Bereiche, sowohl inhaltlich wie auch räumlich, aufdecken, die strukturell zum Wohlergehen der Dresdner*innen beitragen oder eben auch nicht.



