Vortrag: Invasive Ameisen, Hornissen, Käfer und Schaben – keine Freude für die Ortenau
Seit der Entdeckung Amerikas, aber noch mehr seit Waren und Menschen auf der ganzen Welt in ständiger Bewegung sind, werden Tier- und Pflanzenarten in Gebiete eingeschleppt, in die sie alleine nicht hätten einwandern können. Wenn die Bedingungen eine Vermehrung ermöglichen, können sie sich dort fest ansiedeln. Teilweise begünstigt auch der Klimawandel mit steigenden Temperaturen und milderen Wintern die Neuansiedlung. Problematisch wird es, wenn sie gesundheitliche, landwirtschaftliche oder sonstige Schäden anrichten. Auch das biologische Gleichgewicht kann darunter leiden, wenn natürliche Feinde fehlen oder ihre Konkurrenz heimische Arten bedroht.
Die Referenten Andreas Martens und Karten Grabow von der pädagogischen Hochschule Karlsruhe gehen an diesem Abend besonders auf aktuelle Probleme mit Insekten wie Asiatische Hornisse, Tigermücke oder mit der Ameisenart Tapinoma Magnum ein. Sie berichten außerdem von Erfahrungen aus aquatischen Systemen und den dort vorkommenden eingeschleppten Krebsen. Außerdem wird erklärt, welche Vorsichtsmaßnahmen helfen können, solche Neueinschleppungen zu vermeiden.
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 23. April 2026 um 19 Uhr im Saal (102) der VHS Offenburg statt, der Kostenbeitrag beträgt 5 Euro. Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung des BUND-Umweltzentrums Ortenau mit der VHS Offenburg und der Stadt Offenburg, Büro für Umweltschutz. #offenburg #ortenau #invasiveart #vhs







