Oha. Eine neue kulinarische Entdeckung in der Heimbürokantine: Tofu und Gemüse in Reispapier, dann gebraten. Gab's mit zwei selbstgebauten Dips und einem Salat aus Pak Choi und roter Zwiebel. Einfach und gut.
Hähnchenschenkel mit Reis und Rosenkohl in Weißweinsauce.
Markttag. Nicht wie gewohnt am Donnerstag, aber wir haben den Luxus, dienstags und freitags fußläufig noch einen anderen Markt im Viertel zu haben. Seitdem ich da einen Erzeugerstand entdeckt habe, nutze ich den auch schon mal. Heute gab's frisch geerntete Schwarzwurzeln! Arbeiterspargel. Ist über ein Vierteljahrhundert her, dass ich den damals in meiner Gemüsekiste hatte und ratlos war. Heute ein neuer Versuch mit mehr Kocherfahrung und Lust auf kulinarische Entdeckungen.
Morgen kommen Gäste. Es wird Ribollita geben, eine toskanische Brotsuppe mit weißen Bohnen und Schwarzkohl. Es gibt die langsame Variante.
Bohnen sind über Nacht 12 Stunden lang eingeweicht. Ich habe drei Sorten Bohnen genommen , weil ich das hübsch finde. Sie kochen nun eine Stunde lang mit einem Rosmarinzweig. Parallel setze ich eine Gemüsebrühe mit Pilzen auf. Nun wasche ich Grünkohl, Schwarzkohl, Braunkohl und Wirsing, größtenteils aus Bad Kleingarten.
„Also, mit Fermentieren und sowas fange ich nicht an.“ Ich so vor einem Jahr. Dä. Nun ja. Nächste Rutsche. Diesmal eine Mischung aus Rotkohl, Chinakohl, Pak Choi, Rote Bete und Möhren. Im Prinzip Resteverwertung. So fing das vielleicht in ferner Vergangenheit mal an mit dem Fermentieren.
Mein Kimchi-Debüt. Gelungen! Hui, schmeckt das gut. Da werde ich in den nächsten Tagen gleich mal nachlegen und auch anderes Gemüse ausprobieren.