Am #Sündi (Wäldchen bei #Manheim Nähe #Hambi) wird aktuell gesägt, viel Security und Polizei vor Ort. So wie es im Ticker klingt beginnt heute die Räumung 😢😡

Für mich ist das ein besonderer Ort, ich war dort während der Räumung des #Hambacher Walds und habe dort zum ersten Mal die Zerstörung durch #RWE und #Braunkohle mit eigenen Augen gesehen. Zugleich aber auch erlebt zu was die #Klimagerechtigkeitsbewegung fähig ist. Die letzte Schlacht gewinnen wir! ✊

#RWE plant ab dem 13. Januar Rodungen im #Hambacher „Sündenwäldchen“, trotz laufender Klage des #BUND.

https://www.bund-nrw.de/presse/detail/news/hambacher-suendenwaeldchen-rwe-will-ab-dem-13-januar-roden/

Der #Umweltverband kritisiert fehlende #Artenschutzmaßnahmen und bezeichnet das Vorgehen als „perfide Täuschung“. Der BUND fordert eine gerichtliche Verfügung, um irreparable Schäden an der #Natur zu verhindern. Die #Rodungen sollen gestoppt werden, bis artenschutzrechtliche Fragen geklärt sind.

#HambacherWald #Naturschutz #Braunkohle #Klimaschutz

Hambacher Sündenwäldchen: RWE will ab dem 13. Januar roden

BUND kritisiert „perfide Täuschung“ des Kohlekonzerns

BUND - BUND für Naturschutz und Umwelt in Deutschland

Hambacher Forst: Greenpeace unterstützt Protestaufruf zum „Sündenwäldchen“

Report-K

Das Symbolbild zeigt Fledermäuse.

Köln | Wird das rund 6 Hektar große „Sündenwäldchen“ – ein wichtiges Trittsteinbiotop zwischen dem FFH-Gebiet Steinheide und dem Hambacher Wald von RWE gerodet? Greenpeace ruft zu Protestaktionen dieses Wochenende und am Dreikönigstag auf.

Greenpeace mit Aktivitäten zum Schutz des Biotopverbundes am Hambacher Forst

Greenpeace schreibt: „Den ‚Sündenwald‘ als Teil eines lebenswichtigen Biotopverbundes zu roden, um Kies für die Verfüllung des Braunkohletagebaus Hambach zu gewinnen, ist ein Umweltverbrechen. Wer den Hambacher Wald erhalten will, darf seine Lebensadern nicht kappen. Der Braunkohlekonzern RWE, die grüne Wirtschaftsministerin Mona Neubauer beziehungsweise der grüne Umweltminister Oliver Krischer müssen die Vorbereitungen zur Rodung sofort stoppen.“

Greenpeace schreibt, dass es über Hinweise verfüge, dass der „Sündenwald“ kurz vor der Rodung stehe. Nach der Räumung und Zerstörung von Lützerath könnte die Rodung des „Sündenwald“ damit zum zweiten Sündenfall der Grünen nach ihrer Beteiligung an Schwarz-Grün in NRW werden. Greenpeace ruft die Bürger:innen dazu auf, sich an den Protesten zum Erhalt des „Sündenwald“ in der „Manheimer Bucht“ zu beteiligen. Am Sonntag, 5. Januar 2025 ab 12 Uhr gibt es einen Spaziergang in Manheim zum Schutz des „Sündenwäldchens“ und weiterer „ökologischer Trittsteine“. Am Sonntag, 6. Januar 2025 soll es um 6 Uhr ein Dreikönigsfrühstück am „Sündenwäldchen“ geben. Einen Aufruf zu den Demonstrationen finden Interessierte hier: http://naturfuehrung.com/hambacher-forst/

Der Hintergrund

Das sogenannte „Sündenwäldchen“ umfasst eine Fläche von rund 6 Hektar. Es ist ein Wäldchen mit naturnaher Stileichen und Hainbuchen Bestockung. Dort und im Hambacher Forst sind Bechsteinfledermaus und 12 weitere Fledermausarten nach Angabe des Bund für Naturschutz BUND NRW heimisch. Zu finden ist dort auch die Haselmaus, die ebenfalls geschützt ist. Der BUND NRW schreibt zur Bedeutung des Waldstückes: „Neben der naturschutzrechtlichen Sicherung dieser Waldgebiete als Wildnisentwicklungsgebiete gemäß BUND-Vorschlag ist deren Wiedervernetzung von existenzieller Bedeutung. Diese Vernetzung ist zum einen zur Sicherstellung des ökologischen Austauschs notwendig. So nutzt zum Beispiel die Bechsteinfledermaus die Bäume und Sträucher entlang der alten BAB4-Trasse sowie des Manheimer Fließ als Leitlinie, um zwischen Hambacher Forst/Manheimer Bürge und Steinheide zu pendeln. Das etwa 6 Hektar große „Sünden“- oder „Sportplatz“-Wäldchen in Manheim (alt) dient der Bechsteinfledermaus dabei auch als Quartier. Als Teil der ehemalig großräumigen Manheimer Bürge verfügt dieses Waldstück über eine vergleichbar gute Biotopstruktur wie die übrigen Altwälder. Das Waldstück weist etwa eine große Zahl geeigneter Fledermaus-Quartierbäume auf. Zum anderen fungieren die Altwälder mit ihrem hohen Artenreichtum auch als Quellgebiete für die Wiederbesiedlung der Waldstandorte in der übrigen Tagebaufolgelandschaft. Eine effektive Vernetzung über ausreichend dimensionierte Verbindungskorridore ist also essenziell. Es sollte deshalb vorrangiges Ziel sein, die bereits bestehenden Vernetzungsstrukturen zu erhalten und zu erweitern.“

Im Koalitionsvertrag von CDU und Grünen bei der Bildung der aktuellen Landesregierung schrieben die beiden Parteien fest, dass sie die teilweise inselartigen Altwaldbereiche in öffentliches Eigentum überführen und diese wieder vernetzen wollten. Das Papier nannten Wüst und Neubaur damals Zukunftsvertrag. Dort findet sich unter anderem diese Passage: „Die Tagebaue haben zu Eingriffen in Verkehrsinfrastruktur, Wasserhaushalt und Umwelt geführt. Im Zuge der Beendigung der Tagebaue gilt es daher, Umwelt- und Naturschutz zu stärken, die Eingriffe auf das mögliche Minimum zu reduzieren und revierweite Planungen für diese Bereiche voranzutreiben. Dazu zählen ein Reviermobilitätskonzept, ein gesamträumliches Wasserkonzept und die Sicherung eines Ökosystemverbunds. Wir bilden eine in öffentlichem Eigentum stehende großflächige Waldvernetzung im südlichen Teil des Tagebaus Hambach und sichern auch so den dauerhaften Erhalt des Hambacher Waldes.“

Der BUND NRW hat daher eine klare und eindeutige Forderung: „Vorrangiges Ziel muss es deshalb sein, möglichst große Teile der Manheimer Bucht zu erhalten und die dortigen Biotopverbundstrukturen zu ergänzen. Nur eine solche Lösung wird den politischen Vereinbarungen zur großflächigen Waldwiedervernetzung im Süden des Tagebaus Hambach gerecht. Gelingt das nicht, bleiben alle Bekenntnisse zur Waldwiedervernetzung und zum Biotopverbund hohle Versprechen.“

RWE will in der „Manheimer Bucht“ keine Braunkohle mehr fördern, sondern Abbruchmaterial gewinnen um die Sophienhöhe zu gestalten und zu rekultivieren, beziehungsweise die Ufer des geplanten Sees zu stabilisieren. Dazu gab es eine Entscheidung im Braunkohleausschuss der Bezirksregierung Köln, der den Braunkohleplan 2024 genehmigte. Dieser Plan zeigt den Weg auf, wie aus dem Tagebau Hambach ein See wird. Der BUND forderte den Sand und Kies zur Sicherung der Seeböschung komplett aus dem Tagebau zu entnehmen und eben nicht dafür das „Sündenwäldchen“ zu roden und anschließend dort Kies zu baggern. Der Tagebau Hambach soll mit Rheinwasser geflutet werden. Damit das Wasser aber in die rund 350 Meter tiefe Grube strömen kann, muss die Böschung mit Millionen Tonnen Sand und Kies stabilisiert werden.

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#forst #greenpeace #hambacher #protestaufruf #sundenwaldchen #unterstutzt

Hambacher Forst: Greenpeace unterstützt Protestaufruf zum „Sündenwäldchen“ - Report-K

Report-K ist die Internetzeitung von Köln und berichtet aus Köln, NRW, Deutschland und der Welt.

Report-K
BUND kritisiert: Rheinwasser zu schmutzig für den Hambacher See

Der Tagebau Hambach soll mit Wasser aus dem Rhein gefüllt werden. Darin befinden sich aber Chemikalien und Rückstände von Arzneimitteln.

wdr.de

#Kunst und #Klimakrise: Die Rosenstöcke vom #Hambacher Tagebau

Die Künstlerin Silke Schatz arbeitet im größtenteils abgerissenen Dorf Manheim. Laut der neuen Leitentscheidung der Landesregierung NRW soll es 2024 abgebaggert werden.

Meine Kollegin @ThieleCarmela war vor Ort und ist mit Silke Schatz durch Manheim gelaufen ... und ich hatte die Ehre, den Text zu lektorieren.

https://www.riffreporter.de/de/gesellschaft/braunkohletagebau-manheim-kuenstlerische-auseinandersetzung-klimawandel
#Manheim #Hambach #Garzweiler #Braunkohletagebau #Braunkohle #NRW #Kunst

Kunst und Klima: Die Rosenstöcke vom Hambacher Tagebau

Silke Schatz übt mit ihrer künstlerischen Arbeit Kritik am Hambacher Braunkohletagebau, der das Dorf Manheim langsam zum Verschwinden bringt. Sie entdeckt Schönheit und Bedeutung in einem sich ständig verändernden und bedrohten Raum.

RiffReporter

Steffen Meyn ist im Hambacher Forst gestorben: 5 Jahre später kommen seine Aufnahmen ins Kino

Die Proteste im #Hambacher Forst bewegten die ganze Republik. 2018 eskalierte der Konflikt. Bei der Räumung des Waldes kam der Journalist Steffen Meyn ums Leben. Die Dokumentation „Vergiss Meyn nicht“ setzt dem mutigen Beobachter ein Denkmal und gibt durch dessen Perspektive einen authentischen Einblick in die Gedankenwelt der Waldbesetzerszene.

#VergissMeynNicht

https://utopia.de/steffen-meyn-ist-im-hambacher-forst-gestorben-5-jahre-spater-kommen-seine-aufnahmen-ins-kino-542578

Steffen Meyn ist im Hambacher Forst gestorben: 5 Jahre später kommen seine Aufnahmen ins Kino

Bei der Räumung des Hambacher Forsts kam der Journalist Steffen Meyn ums Leben. Seine letzten Aufnahmen gibt es demnächst im Kino zu sehen.

Utopia.de

Heute war der letzte Tag des Himmelfahrt-Wochenendes und wir sind mal wieder ein wenig gewandert. Dieses mal in der #Pfalz, von #Neustadt an der #Weinstraße auf dem Pfälzer #Weinsteig zum #Hambacher #Schloß. Auch wenn die Fernsicht leider nicht so gut war gab es doch ein paar spannende Fotos. Und auch einen schönen Blick auf die #Wolfsburg.

Die Bilder gibt es auch im Blog: https://fotoblog.boever.de/?p=2795

#Landschaftsfotografie #Naturfotografie #Wandern

Auf dem Pfälzer Weinsteig zum Hambacher Schloß | fotoblog.boever.de

Der Autor Dirk C. #Fleck schreibt aktuell an einem #Buch, in dem er 50 Persönlichkeiten aus den letzten 150 Jahren ein #Andenken schenken möchte, über die es keine Wikipedia-Einträge und keine Biographien gibt. Eine dieser Persönlichkeiten ist "Winter", eine #Aktivistin aus dem #Hambacher Forst:
https://neue-debatte.com/2023/05/15/winter/
Winter: Die Macht der Ohnmacht - Neue Debatte

Sie nennt sich Winter. Kaum einer kennt ihren richtigen Namen. Vielleicht die Polizei, die die Aktivistin aus ihrem Baumhaus zerrte.

Neue Debatte

2018 leben in den Baumkronen des #Hambacher Forsts Menschen in selbstgebauten Baumhäusern und versuchen, die drohende Rodung zu verhindern. Steffen Meyn dokumentiert den teilweise friedlichen, teilweise rigorosen, teilweise aggressiven Kampf der Aktivist*innen gegen die Zerstörung der Natur zwei Jahre lang mit einer 360°-Helmkamera.
Es geht um die Frage, wie weit Aktivismus gehen muss. Und wie weit er gehen darf."

https://www.berlinale.de/de/2023/programm/202305614.html

#ClimateJustice #KlimaKrise #Berlinale

Vergiss Meyn Nicht | Lonely Oaks

Internationale Filmfestspiele Berlin - Offizielle Website

"Systeme der #KI stellen eine substanzielle #Herausforderung für #Freiheit und #Demokratie in unserer Rechtsordnung dar".

Mit diesem Euphemismus beginnt die #Hambacher #Erklärung der #DSK zur KI vom 03.04.19. Übersetzt: KI greift tief in unsere Rechte ein. 1/2