đŸ”„EMOJI-ORAKEL AM SONNTAGđŸ”„

Welcher Mythos ist es heute ?

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Die Auflösung gibt es nÀchsten Sonntag! So lange willst du nicht warten ?
Die passende Geschichte erzÀhle ich im Podcast:

🎧 Folge 33

đŸ€« Auflösung fĂŒr das Emoji-Orakel der letzten Woche:
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nedianaD eiD

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Germanen: Der Pfad des Ursprungs - Analyse archĂ€ologischer Evidenz und kritische Abgrenzung von Mythos, Ideologie und Kultpraxis đŸ›Ąïžâš”ïž
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Dieses Fachbuch untersucht das Germanentum ĂŒber mehr als tausend Jahre anhand historischer Quellen, archĂ€ologischer Befunde, linguistischer Rekonstruktionen und religionswissenschaftlicher Analysen. Es legt dar, wie Mythos, Literatur und christliche ÜberprĂ€gung die Wahrnehmung vormoderner Traditionen verĂ€ndert haben und trennt konsequent historische RealitĂ€t von ideologischer, esoterischer oder romantisierender Darstellung. Die Edda, oft fĂ€lschlich als heiliges Buch der Germanen betrachtet, wird als literarisches Produkt spĂ€tmittelalterlicher, christlich geprĂ€gter Rekonstruktion erklĂ€rt. Gleichzeitig werden soziale Strukturen, Kultpraktiken, regional differenzierte Traditionen und symbolische Handlungen untersucht, um ein authentisches Bild der Lebenswelt, Glaubenspraxis und kulturellen KontinuitĂ€ten der nördlichen Völker zu vermitteln. Ziel ist es, Leserinnen und Lesern die tatsĂ€chlichen historischen Grundlagen des Germanentums verstĂ€ndlich zu machen, verzerrte Narrative zu korrigieren und die methodischen Prinzipien der Quellenkritik nachvollziehbar darzustellen.

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02.03.2026 Wenn Götter und Superhelden zusammentreffen

Ein Abenteuer, das antike Götter mit modernen Legenden kollidieren ließ, lag hinter uns.

In der aktuellen Themen-Show nahmen Luna und Christoph gemeinsam mit dem Podcast Luna’s Wissenswelt die Hörer mit auf eine farbenfrohe Reise von Herakles bis Superman.

Es wurden spannende Einblicke in die Ausstellung Mythos Superhelden gegeben, die vom 22.10.2025 bis zum 26.04.2026 im Museum in Hamburg-Harburg zu erleben war.

Gezeigt wurde, wie antike Götter und moderne Comic‑Ikonen miteinander verbunden sind und warum ihre Geschichten bis heute faszinieren. Es wurde entdeckt, wo Wonderwoman, Batman und Co. ihre Wurzeln haben und warum Superhelden Generationen begeistern.

Die Sendung bot einen Einblick in eine Welt, in der Menschen fliegen, WĂ€nde erklimmen und Legenden lebendig werden.

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Am 9. und 10. MĂ€rz Live in MĂŒnchen zu sehen! đŸ„ł

đŸ’« Sophias Blick auf das Chaos der GötterđŸ’«

📍19h - Abgussmuseum in MĂŒnchen

đŸŽŸïžTickets per Mail: [email protected]

Dank fĂŒrs Videomaterial an Kamil Janus!

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AndrĂ© Øvredal – „Mortal“ (2020)

„Nimm das, Marvel!“, war meine spontane Reaktion auf diese grandiose RĂŒckeroberung der nordischen Mythologie durch den Norweger AndrĂ© Øvredal. WĂ€re ja auch schlimm, wenn alles, was davon noch an folgende Generationen zu ĂŒberliefern ĂŒbrig wĂ€re, vom kulturimperialistischen Micky-Maus-Konzern und seinen „Avengers“ kontrolliert wĂŒrde. „Thor“ ist nicht nur ein Kind der Götter, sondern auch ein freier Mann..! (ZDF, Wh)

Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/kulturelle-rueckeroberung-der-goetter-mortal-2020/

Folge 54 - Der Fluch der Tantaliden

-> in allen Podcatchern đŸ„ł

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Jahreskreisfeste: Das Rad des Jahres "Special Edition": Wissenschaftlich fundiertes Nachschlagewerk und Arbeitsbuch der acht Jahreskreisfeste đŸ›Ąïžâš”ïžđŸ’Ž
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Die Acht Jahreskreisfeste - Historie, Praxis, Ritualkunde und Wegweiser durch den keltisch-germanischen Jahreszyklus" ist ein umfassendes, wissenschaftlich fundiertes Referenzwerk, das Leserinnen und Leser befÀhigt, die traditionellen Feste des Jahreskreises authentisch, fundiert und praxisnah zu gestalten.

Das Buch erlÀutert die acht zentralen Jahresfeste - Samhain, Jul, Imbolc, Ostara, Beltane, Litha, Lammas und Mabon - in hoher inhaltlicher Tiefe. Jede Festsektion bietet prÀzise Hintergrundinformationen zu Herkunft, Bedeutung, Symbolik, traditionellen BrÀuchen und spirituellen Grundlagen. ErgÀnzt wird dies durch konkrete, praxisorientierte Anleitungen zur Umsetzung:

Ideal fĂŒr Leserinnen und Leser, die Wert legen auf: Wissenschaftlich fundiertes Naturwissen, historische Genauigkeit, psychologisch reflektierte Rituale, spirituelle Erdung, klare Struktur, praktische Anwendbarkeit.

Erleben Sie die Jahreszeiten neu - mit Struktur, authentischer Tiefe und echter Bedeutung.

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Wenn Götter sich alles erlauben

Geile Götter

Xenophanes, Philosoph und Denker aus dem 6. Jahrhundert vor Christus, war vielleicht der erste europĂ€ische Religionskritiker. Sein Befund: Die Götter, von denen Homer und Hesiod erzĂ€hlten, fĂŒhrten ein Leben voller Betrug, Ehebruch, Gewalt und WillkĂŒr. Kurz: ein unehrenhaftes Leben.

Die olympischen Götter stiegen vom Himmel herab, tĂ€uschten, verfĂŒhrten, vergewaltigten.

Zeus als SerientĂ€ter, Poseidon als GewalttĂ€ter, Aphrodite als Intrigantin. Götter wurden nicht verehrt, weil sie besonders ethisch handelten, sondern weil sie mĂ€chtig waren. Deswegen war es fĂŒr Sterbliche auch nicht unbedingt erstrebenswert, ihnen nahezukommen.

Eintritt in andere SphÀren

Man wollte die Götter «gnĂ€dig» stimmen, damit sie die Ernte schĂŒtzten oder im Krieg halfen. Man wollte ihre Aufmerksamkeit, aber nicht unbedingt ihre physische Anwesenheit, da diese oft gefĂ€hrlich, wenn nicht zerstörerisch wirkte.

Wo es zu Verbindungen zwischen Göttern und Sterblichen kam, erscheinen diese in den ErzĂ€hlungen auffĂ€llig oft als erotisch-gewalttĂ€tig: Zeus und Europa, Leda, DanaĂ«. Der Knabe Ganymed, von Zeus entfĂŒhrt, wird zum göttlichen Mundschenk.

Schönheit war eine – fragwĂŒrdige – Eintrittskarte in eine andere Ordnung.

Religionskritik 


Xenophanes stellte eine einfache Frage: Warum dĂŒrfen die Götter Homers Dinge tun, wofĂŒr wir Menschen verurteilen wĂŒrden?

Xenophanes wollte Religion nicht abschaffen, sondern klÀren.

Die homerischen Götter waren nicht deshalb problematisch, weil sie zu mÀchtig waren. Sondern weil sie moralisch sogar noch unter dem standen, was man von gewöhnlichen Sterblichen erwartete.

Wenn es Göttliches gibt, muss es besser sein als wir. Nicht schlechter.

Wenn es Vollkommenheit gibt, kann sie nicht aus Betrug und Gewalt bestehen. Damit beginnt in der griechischen Antike etwas Neues: die Forderung, dass das Höchste auch moralisch das Höchste sein muss.


 als Gesellschaftskritik

Die Mythen erzĂ€hlen von Göttern. Aber sie erzĂ€hlen auch von einer Klasse von Wesen, die ĂŒber dem Gesetz stehen. Die Kritik des Philosophen zielte auf die Götter. Sie kann aber auch als eine Kritik an einer Gesellschaft gelesen werden, die sich solche Götter gefallen lĂ€sst.

Mythen sind nie nur Geschichten ĂŒber den Himmel. Sie spiegeln MachtverhĂ€ltnisse auf der Erde.

Wer oben ist, atmet eine andere Luft. Die High Society ist per definitionem abgehoben, bleibt unter sich – und jenseits der Gesetze. Eine Klasse von Beinahe-Göttern.

Die Unantastbaren

Hat der Fall Epstein nicht genau diese Struktur freigelegt? Eine obere Schicht – Hochfinanz, Politik, Hollywood, Royals – eng miteinander vernetzt. Private Inseln, private Jets, private Regeln.

Es entsteht der Eindruck einer abgehobenen SphÀre, in der allgemeine Gesetze nicht gelten oder nicht zur Geltung gebracht werden.

Wenn alles erreichbar ist, man sich alles leisten kann, verschieben sich die Grenzen. Dann wird Übertretung selbst zum ultimativen Reiz. Der Tabubruch verbleibt als einziger Kick.

Elitenpornografie und ihre Nebenwirkungen

Die Faszination solcher Skandale ist gross. Entsprechend werden sie bis in alle belegbaren oder auch nicht belegten Details medial ausgeschlachtet. Der Prominenz- und Elitenfokus lÀsst einen medialen Sog von «Elitenpornografie» entstehen.

Und wir, die Konsumenten, sind oft nicht ganz so moralisch, wie wir uns im VerhĂ€ltnis zu «denen da oben» wĂ€hnen. Sonst wĂŒrden wir uns mehr fĂŒr die Opfer interessieren – und nicht hauptsĂ€chlich fĂŒr die Bösewichter.

Schon in den antiken Mythen kommen vergewaltigte Frauen und Knaben nur als Objekt der Taten der Götter vor.

Dass im Epstein-Fall Tausende MĂ€dchen und junge Frauen fĂŒrs Leben traumatisiert sind, verkommt zur Nebensache.

Die SĂ€nger der Macht

Xenophanes hÀtte sich kaum gewundert. Seine Kritik zielte insbesondere auf die SÀnger, die Medien seiner Zeit. Homer und Hesiod sangen im Dienst der damaligen Oberschicht.

Sie erzÀhlten die Geschichten, die Götter legitimierten.

Die Götter von heute – MilliardĂ€re, manche von ihnen EigentĂŒmer grosser MedienhĂ€user und Social-Media-Plattformen – verbreiten ebenfalls Mythen. Damit werden Möglichkeiten der Kritik ausgeschaltet. Oder prĂ€ziser: Kritik ist möglich, aber in den Fluten der Überinformationen wirkungslos.

Namen werden genannt, Strukturen sichtbar, Konsequenzen aber bleiben minimal. So war das auch bei den Panama Papers und anderen spektakulĂ€ren EnthĂŒllungen.

GötterdÀmmerung

Es sieht ganz so aus, als ob sich ĂŒber den Normalsterblichen eine extrem abgehobene Klasse gebildet hĂ€tte – und der Graben zwischen Superreichen und Normalsterblichen ungebremst wĂ€chst (siehe jĂŒngster Oxfam-Bericht zur sozialen Ungleichheit).

Die Frage ist, wie lange das noch so weiter gehen kann. Wenn nÀmlich sichtbar wird, dass das Höchste zugleich das Enthemmteste ist, zerfÀllt jede normative Ordnung.

Wenn «Götter» moralisch Ekel erregen, kippt etwas.

Bei Aktivist:innen kursiert ein Spruch mit Blick auf die Trump-Regierung, die von Silicon-Valley-Göttern unterstĂŒtzt wird:

«They want 1939. Let’s give them 1789 France.»

Vielleicht ist das gar nicht so absurd: RevolutionĂ€ren BrĂŒchen ging hĂ€ufig voraus, dass eine dominierende aristokratische Kaste in der öffentlichen Wahrnehmung ihre moralische und politische GlaubwĂŒrdigkeit verlor.

Abbildung: Wikimedia Commons

Ein Beitrag von Evelyne Baumberger aus dem RefLab zur Wichtigkeit unabhÀngiger, demokratiefördernder Medien findet sich hier.

Eine Ausgeglaubt-Folge zum Thema gibt es hier.

#Armut #Götter #Mythen #Reichtum

Homer: Ilias (um 700 v.Chr.) – Liberal Konservativ Lesen