06.07.2026 Gefangen im eigenen Körper: Warum sich Maria für sicherere Narkosen einsetzt
Triggerwarnung: In diesem Text und in der Sendung geht es um traumatische Ereignisse und medizinische Komplikationen.
Stell dir vor, du wachst mitten auf dem Operationstisch auf. Du spürst jeden Schnitt, jeden Schmerz – aber du kannst dich weder bewegen, noch sprechen oder auf dich aufmerksam machen. Was wie ein Drehbuch für einen Horrorfilm klingt, war für unseren Gast bittere Realität. Das Phänomen nennt sich „Awareness“ (Wachheit bei Operationen).
In der nächsten Ausgabe der Themen-Show.DE widmen wir uns diesem zutiefst bewegenden und oft tabuisierten Thema.
Unser Gast: Maria und ihr Weg zurück ins Leben
Zu Gast in der Sendung ist Maria Kerth, die genau diesen Albtraum durchleben musste. Sie nimmt uns mit auf eine Reise, die Mut erfordert:
- Das traumatische Ereignis: Maria erzählt offen, wie sie die Minuten der Wachheit während ihrer Operation erlebt hat.
- Die Hintergründe: Wie kann so etwas im modernen Medizinbetrieb überhaupt passieren? Wir blicken hinter die Kulissen von Anästhesie und OP-Sälen.
- Das Leben danach: Das Trauma endet nicht mit dem Zunähen der Wunde. Maria spricht über ihr heutiges, stark eingeschränktes Leben und die täglichen Herausforderungen, die die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) mit sich bringt.
Vom Opfer zur Aktivistin: Der Kampf für bessere Rahmenbedingungen
Doch Maria hat sich entschieden, nicht zu schweigen. Sie kämpft. Heute setzt sie sich aktiv für bessere Rahmenbedingungen in deutschen OP-Sälen ein – von moderneren Monitoring-Verfahren (wie dem EEG-Monitoring zur Messung der Narkosetiefe) bis hin zu einem offeneren Umgang mit Fehlern in der Medizin.
Eine Sendung über ein Schicksal, das unter die Haut geht, über die Defizite in unserem Gesundheitssystem und über eine Frau, die ihre Stimme für all jene erhebt, die ungehört blieben.
Schaltet ein und seid dabei!
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