Das Laufen, das Ich und die Fibro
Zu Beginn des Jahres war ich guter Dinge, wieder in eine Laufroutine zu kommen. Weil ich einfach gern laufe und es mir außerdem hilft, mit der chronischen Erkrankung Fibromyalgie zurechtzukommen. Am 11. Januar schrieb ich hier noch, dass ich erst jubeln werde, wenn ich drei Monate durchgezogen habe.
Mein Fazit nach drei Monaten: Ich habe es nicht geschafft. 😕
Nach einem guten Start verlor sich der Vorsatz und Wunsch, regelmäßig zu laufen, leider ziemlich schnell. Es fehlte einfach die Energie. Was absurd ist, denn Laufen gibt mir Energie, wenn ich es erst mal schaffe, loszulaufen. Im Nachhinein betrachtet gebe ich an den falschen Stellen zu viel und habe dann für mich selbst zu wenig übrig. Perfektionismus und Pflichtgefühl heißen die Stolperfallen.
Fibromyalgie ist eine Erkrankung mit vielen Symptomen. Erschöpfung kann eine davon sein und man hat grundsätzlich keine überquellenden Energieressourcen. Wenn man dann noch stetig zu wenig auf sich achtet, ist das fatal. Irgendwann geht gar nichts mehr.
Das erste Quartal 2026 ist fast vorbei. Aus Fehlern sollte man lernen, und die Vorbereitungen wie Streckenplanung mit CoMaps (alle Strecken gespeichert!), sortierte Laufsachen und neue Playlist sind bereits erledigt. Ich werde sicher noch nicht heute – und auch morgen nicht – beginnen.
Aber ich beginne wieder, weil ich gar nicht anders kann.





