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Karl Alexander Mandl, Vorsitzender der MIT Köln, aufgenommen im Sommer 2021

Köln | Der Kreisverband der CDU Köln titelt: „Husarenritt der Immobilität“ und wettert massiv gegen den Kölner Verkehrsdezernenten Ascan Egerer. Dessen Dezernat teilte dem Verwaltungsgericht Köln mit, dass die Stadt Köln an all den Stellen der Luxemburger Straße Tempo 30 anordnen werde, an denen Menschen wohnten.

Diese Entscheidung des Verkehrsdezernenten beruhte wohl auf der Einsicht der Stadtverwaltung, dass sie die vor dem Verwaltungsgericht Köln anhängigen Prozesse verlieren könnte, wenn sie nicht zum Schutz der Gesundheit der Anwohnenden einlenkte und Tempo 30 einführt. Für die CDU sei diese Anordnung überraschend gekommen, schreibt der Kreisverband, dessen Fraktion im Kölner Rat Juniorpartner der Grünen ist.

Kölns CDU-Parteichef Karl Alexander Mandl wird deutlich, was er von dem Move Egerers hält: „Das Dezernat für Immobilität schwingt die nächste Keule in seinem ideologisierten Kampf für den Stillstand in Köln.“

Erzürnt zeigt sich Mandl über das Vorgehen von Egerer, dass dieser den Rat und seine Gremien nicht informiere. Mandl unterstellt Egerer hier eine Haltung: „Ein demokratieferner Husarenritt par Excellence. Nach den Projekten in Deutz und an der Trankgasse hat auch der letzte Bürger in Köln verstanden, dass Herr Egerer den Plan verfolgt, einzelne Verkehrsteilnehmer kategorisch auszuschließen. Ein solches Programm hat bereits bei der Europawahl die Quittung bekommen. Wir werden uns mit aller Macht für die Beteiligung aller demokratischen Gremien bei solchen Vorgängen und gegen einer von Ideologie getriebenen Politik stellen, die beängstigende Formen annimmt .“

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https://www.bachhausen.de/koelner-cdu-wettert-gegen-verkehrsdezernent-egerer-und-ist-erzuernt/

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Kölner CDU wettert gegen Verkehrsdezernent Egerer und ist erzürnt - Report-K

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Doch für keines der genannten Probleme konnte Egerer den Bezirksvertretern eine Lösung in Aussicht stellen. Die Probleme der S-Bahnlinien seien ärgerlich und würden in Gesprächen mit dem VRS angesprochen. Sie würden sich „endgültig aber wohl erst mit dem S-Bahn-Ausbau im Rechtsrheinischen lösen lassen“. Eine Erweiterung des Busnetzes sei „eine Frage der Finanzierung“ – es gebe stadtweit viele Anträge, diese müssten der Reihe nach abgearbeitet und „im Gesamtkontext“ gesehen werden.

Einen echten Dämpfer aber hatte Egerer in Bezug auf den Blumenbergsweg parat: In Gesprächen mit dem Verkehrsminister des Landes NRW, Oliver Krischer, habe er erfahren, dass dessen Ausbau in der Prioritätenliste des Landes nach unten gerutscht sei. „Wir prüfen jetzt, ob der Ausbau wie bisher geplant weiterlaufen kann“ – eine Möglichkeit wäre, dass die Stadt Köln den Abschnitt des Anschlusses an die A57 zunächst selbst finanziere und sich das Geld später vom Land erstatten lasse. Als „K.O.-Schlag“ bezeichnete Bezirksbürgermeister Reinhard Zöllner (CDU) die Neuigkeit dennoch. „Die Rechte saß richtig gut“, fügte er trocken hinzu. „Der Bezirk wird in Jubel ausbrechen.“

https://www.bachhausen.de/schlappe-fuer-chorweiler-dezernent-egerer-bringt-keine-guten-nachrichten-fuer-den-verkehr-im-koelner-norden/

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Schlappe für Chorweiler: Dezernent Egerer bringt keine guten Nachrichten für den Verkehr im Kölner Norden

Doch für keines der genannten Probleme konnte Egerer den Bezirksvertretern eine Lösung in Aussicht stellen. Die Probleme der S-Bahnlinien seien ärgerlich und würden in Gesprächen mit dem VRS angesprochen. Sie würden sich „endgültig aber wohl erst mit dem S-Bahn-Ausbau im Rechtsrheinischen lösen lassen“. Eine Erweiterung des Busnetzes sei „eine Frage der Finanzierung“ – es gebe...

Dirk Bachhausen