Also, ich finde die Frage nach linker Arroganz hier ĂŒberzeugend belegt:
âIch stelle die Frage, ob es moralisch und ethisch vertretbar ist, die CDU zu unterstĂŒtzen. Das ist alles. Meine Antwort ist eher nein.â
Es kĂ€me mir nie in den Gedanken, das Engagement anderer Menschen in demokratischen Parteien âmoralischâ abzuwerten. Zumal dann auch schnell noch weiter links auch Sozialdemokrat:innen zu âSozialfaschistenâ und GrĂŒne zu âĂkokapitalistenâ gemacht werden. Auch Kirchen & Religionsgemeinschaften fallen durch & so fĂŒhrt der #Linksdualismus wieder & wieder von der akademischen Blase in die politische Sekte.
Die meisten AusprĂ€gungen von #Arroganz & #Dummheit haben dabei eine wesentliche Gemeinsamkeit: Die Betroffenen merken es selbst nicht. Und reagieren entsprechend irritiert, wenn sie gar nicht also so âgutâ oder âschlauâ wahrgenommen werden, wie sie selbst sich sehen.
Ich achte jede demokratische Partei. Punkt.
Was mir völlig unverstÀndlich ist, warum ausgerechnet Arbeiter(39% !!) massiv die Nazis wÀhlen?!?
Wie kann man als Arbeiter eine Partei wÀhlen die sich so deutlich gegen die eigenen Interessen ausgerichtet hat? Wenn diese radikalneoliberale Partei tatsÀchlich Regierungsverantwortung erhalten sollte, sind Arbeiter und Angestellte diejenigen die am meisten verlieren werden.
Die Macht der VerdrÀngung ist nicht zu unterschÀtzen ^^ ...
#schizophren
#selbsthass
#dummheit

Die Parteien in Rheinland-Pfalz haben bei den einzelnen Bevölkerungsgruppen unterschiedlich viel RĂŒckhalt. Wer lag bei jungen Menschen vorn und wer bei Ă€lteren? Wen wĂ€hlten Frauen und MĂ€nner? Ein Ăberblick auf Basis der Daten von infratest dimap.
Ich: Du siehst aber doch, dass die jetzige Regierung, deine gewÀhlte Partei, alles tut, damit es in deinem Leben schlechter wird, oder? WÀre es nicht Zeit, die Partei zu wechseln?
Viele WĂ€hler:innen in der Welt so: Ich habe immer schon [bitte rechtspopulistische Partei einfĂŒgen] gewĂ€hlt, meine Eltern und Grosseltern auch schon. Ich bleib' dabei, die machen gute Arbeit - auch fĂŒr die kleinen Leute, auch fĂŒr uns.
^^ zurĂŒck auf Anfang... Bitte nochmals lesen.
Ich hab' da 'mal 'ne Frage:
Heute habe ich in #Dortmund einen #BVB Fan getroffen, der mir ernsthaft erzÀhlt hat, dass er kein #Veltins trinkt, weil Veltins #Sponsor des #S04 ist.
Gleichzeitig postet er irgendwas von #EchteLiebe auf #Facebook und #Instagram, deren Mutterkonzern #Meta aktiv die #Trump Regierung unterstĂŒtzt.
Kann mich mal jemand abholen?
Wie viel #Dummheit vertrÀgt unsere #Gesellschaft noch?
Ich versteh' die Welt nicht mehr!
Die Forderung, Dummheit zu verbieten, ist selbst schon der Beweis ihrer Unverbietbarkeit.
Denn wer sollte sie definieren? Wer dĂŒrfte sie feststellen? Und vor allem: Wer wĂ€re sicher, nicht selbst darunter zu fallen?
Dummheit ist kein GesetzesverstoĂ.
Sie ist ein Zustand, ein Prozess, ein Nebenprodukt von Bequemlichkeit, Angst und systemischer Ăberforderung.
Und manchmal ist sie sogar gewollt.
Denn ein System, das auf Zustimmung angewiesen ist, aber die Voraussetzungen fĂŒr informierte Entscheidungen systematisch untergrĂ€bt, produziert genau das, was es spĂ€ter beklagt:
Entpolitisierte, ĂŒberforderte, vereinfachende Wahrnehmung.
Oder kĂŒrzer: funktionale Dummheit.
Hier beginnt die eigentliche Ironie:
Die gleichen KrĂ€fte, die sich lautstark ĂŒber âDummheitâ beschweren, haben oft selbst an ihrer Infrastruktur mitgebaut.
Durch Marktlogik ĂŒber Bildungslogik.
Durch Aufmerksamkeit statt Erkenntnis.
Durch Tempo statt Tiefe.
Dummheit wird nicht verboten, weil sie gebraucht wird.
Als Schmiermittel.
Als Puffer.
Als Resonanzraum fĂŒr einfache Antworten auf komplexe Fragen.
Und doch trÀgt sie ihre eigene Grenze in sich.
Denn Systeme, die auf dauerhaft reduzierter KomplexitÀt basieren, verlieren irgendwann ihre FÀhigkeit zur Selbstkorrektur.
Sie kippen nicht plötzlich.
Sie erodieren.
Parteien verschwinden nicht, weil Dummheit verboten wird.
Sondern weil ihre eigenen Narrative irgendwann nicht mehr tragen.
Weil die RealitÀt sich nicht dauerhaft in Slogans pressen lÀsst.
Weil selbst die bequemste Vereinfachung irgendwann an ihren WidersprĂŒchen reibt.
Das ist kein moralischer Sieg.
Es ist ein struktureller VerschleiĂprozess.
Die Frage ist also nicht:
âWarum verbieten wir Dummheit nicht?â
Sondern:
âWarum erzeugen wir Bedingungen, unter denen sie zur dominanten Strategie wird?â
Solange diese Frage nicht gestellt wird, bleibt alles beim Alten:
Man zeigt auf Symptome und nennt es Analyse.
Man beklagt Ergebnisse und ignoriert Ursachen.
Man ruft nach Verboten, wo eigentlich VerstÀndnis nötig wÀre.
Und so bleibt am Ende nicht viel mehr als ein leises Echo:
Dummheit erledigt sich nicht von selbst.
Sie wandelt nur ihre Form.
#Politik #FDP #Gesellschaft #Demokratie #Dummheit #Systemkritik #Aufmerksamkeit #Infologie #Filterblasen #Medienkritik #Struktur #Selbstauflösung