Abenteuer Alltag (13.-19.04.2026)

Spargelseason.. und mir ist wenig danach. Eine Portion Spargel hatte ich schon. Das scheint erst einmal auszureichen. Gut, dass ich hier keinen professionellen Foodblog führe. Bei dem man sich so eine Jahreszeit kaum entgehen lassen dürfte. Bei Bedarf kannst du aber gerne bei den älteren Rezepten mal kramen, falls du Rezepte mit Spargel suchst. Was in der Küche passiert ist: Ich habe 5 Wochen gewartet, dass ich die letzte Kochbanane im vollreifen Zustand austesten konnte. Und ja, diese […]

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Die Bahn, die wir hatten – und die wir wieder haben könnten. Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene

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Was wir meinen, wenn wir Hoffnung sagen“ – ein Sammelband mit Essays von Marc-Uwe Kling, Marina Weisband, Cornelia Funke, Raúl Krauthausen und vielen anderen. Herausgegeben von Treibhauspost-Mitgründer Julien Gupta.

208 Seiten, 19 Euro, oekom Verlag.

Wer heute in Deutschland Bahn fährt, kennt das Gefühl: Der Zug kommt zu spät, der Anschluss ist weg, die App zeigt was anderes als die Anzeigetafel. Man schimpft, gewöhnt sich dran, oder steigt irgendwann aufs Auto um. Was dabei fast niemand mehr weiß: Es war mal anders. Und es könnte wieder anders sein.

Ich habe mit Dirk Flege gesprochen, seit 25 Jahren Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, dem Lobbyverband für den Schienenverkehr in Deutschland. Dirk ist einer, der die Geschichte kennt, die Zahlen kennt – und trotzdem noch kämpft. Das Gespräch hat mich bestärkt und frustriert zugleich. Beides ist gut.

Vom Leitmedium zur Nische

Wer die Bahn nur aus den letzten 20 Jahren kennt, hat ein verzerrtes Bild. Die Eisenbahn war einmal das dominierende Verkehrsmittel – sozial, wirtschaftlich, strukturell. Die Industrialisierung Europas wäre ohne sie undenkbar gewesen. Und dann kam das Auto.

„Das Auto hat jahrzehntelang weltweit politisch Rückenwind gekriegt“, sagt Dirk. „Es ist glorifiziert und ideologisiert worden als Verkehrsmittel der Freiheit.“

Das Ergebnis sehen wir heute in den Zahlen: Nur noch 10 Prozent aller zurückgelegten Personenkilometer in Deutschland werden per Schiene absolviert. Rund 80 Prozent mit dem Auto. Im Güterverkehr: 70 Prozent Lkw, 20 Prozent Bahn. Dirk nennt das nüchtern eine „große Unwucht„. Ich nenne es das Ergebnis von Jahrzehnten falscher Prioritäten.

Die Börsenbahn und ihre Folgen

Der entscheidende Bruch kam in den Nullerjahren. Bahnchef Hartmut Medorn wollte die Deutsche Bahn an die Börse bringen – inklusive der Schieneninfrastruktur. Eine SPD-geführte Bundesregierung unter Schröder spielte mit.

„Man hat wirklich das Netz kaputtgespart. Man hat Überholweichen rausgerissen, weil die zu teuer im Unterhalt waren. Alles Dinge, die uns jetzt auf die Füße fallen.“

Die Konsequenz ist simpel, fast erschreckend einfach: Wenn ein Zug Verspätung hat und es keine Ausweichweiche gibt, muss der nächste Zug warten. Die Flexibilität, die das Netz früher hatte, wurde buchstäblich herausgerissen – für kurzfristige Kosteneinsparungen. Die Zahlen dazu sind eindeutig: Das Schienennetz in Deutschland ist seit den Nullerjahren um 12 Prozent geschrumpft. Gleichzeitig wurden und werden jährlich mehrere tausend Kilometer neue Straßen gebaut. Und das Verkehrsaufkommen auf der Schiene? Hat sich im Güterverkehr verdoppelt. Im Personenverkehr um über 40 Prozent zugenommen.

Da muss man nicht Mathematik studiert haben, zu wissen, dass das auf Dauer nicht gut geht. Ein geschrumpftes Netz mit immer mehr Verkehr obendrauf – das bricht irgendwann zusammen. Und genau das erleben wir.

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Berufsverkehr. Nieselregen. Die sich plötzlich öffnende Autotür.

Genau hier greift das Bosch eBike ABS. Es verhindert das Blockieren beim abrupten Bremsen – du bleibst kontrolliert, stabil, lenkfähig. Die Bosch Unfallforschung ist eindeutig: Mit ABS an allen Pedelecs könnten bis zu 29 % der Unfälle abgemildert oder verhindert werden.

Bosch eBike ABS. Bremst dein Bike, nicht deinen Flow.

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Staatskonzern, aber welcher Art?

Die Deutsche Bahn ist eine Aktiengesellschaft. Aber der einzige Eigentümer ist der Bund. Diesen scheinbaren Widerspruch löst Dirk mit einem Satz auf, der sitzt:

„Wo kein Kläger ist, ist auch kein Richter. Wenn die Deutsche Bahn AG als Aktiengesellschaft komplett auf ihren Gewinn verzichten würde und der Bund das gut finden würde – gäbe es ja keinen Kläger.“

Das Aktienrecht wird laut Dirk oft vorgeschoben – um Transparenz zu verweigern, Verantwortung zu verschleiern, politische Einflussnahme zu verneinen. Was er „organisierte Verantwortungslosigkeit“ nennt, ist in Wahrheit ein Strukturproblem: Niemand steuert wirklich, niemand entscheidet strategisch, und die DB macht, was betriebswirtschaftlich gerade noch geht. Die neue DB InfraGO – zuständig für Netz und Bahnhöfe – trägt im Namen das Wort „gemeinwohlorientiert„. Aber: Selbst dort gibt es noch einen Renditeanspruch von 2 Prozent. Bei der Autobahn GmbH, ebenfalls zu 100 Prozent Bundesbesitz, gibt es das nicht.

Der Deutschlandtakt: Eine Vision, die lächerlich gemacht wurde.

Es gab mal einen Plan. Er heißt Deutschlandtakt: ein integriertes Taktfahrplansystem, alle Metropolen im Halbstundentakt verbunden, der Infrastrukturausbau an das Ziel angepasst – nicht andersrum. Die Schweiz macht das seit Jahrzehnten. Es funktioniert. Dann sagte der damalige Staatssekretär Michael Theurer im ZDF: In 50 Jahren ist der Deutschlandtakt umgesetzt. Rechnerisch stimmte das. Politisch war es eine Katastrophe.

Dieser Deutschlandtakt ist der Lächerlichkeit preisgegeben worden„, sagt Dirk. Und der damalige Verkehrsminister Wissing hat es nicht eingefangen. Statt Etappen zu definieren, konkrete Zwischenziele, ein Versprechen – Schweigen. Seitdem gilt: Wer Visionen hat, soll zum Arzt.

Was die Schweiz und Österreich zeigen

Österreich war vor 20 Jahren am gleichen Punkt wie Deutschland heute. Bahnbeschäftigte schämten sich in der Kneipe für ihren Job. Heute sind sie stolz. Was hat sich verändert? Investitionen. Planung. Verlässlichkeit.

„Die Österreicher haben Fonds, die haben Pläne, die gehen bis 2050. Die diskutieren jetzt, welche Schieneninfrastruktur sie 2050 haben wollen. Und das haben sie durchfinanziert bis 2040.“

Und wer jetzt sagt, Österreich und die Schweiz seien zu klein für Vergleiche mit Deutschland: Dirk kontert trocken. Bei den Benzinpreisen sei Österreich plötzlich das große Vorbild – weil dort Tankstellen nur einmal täglich den Preis erhöhen dürfen. „Da ist Österreich auf einmal Vorbild, wenn es um Politik für Autofahrer geht. Aber bei der Bahn wird es immer platt gemacht.“

Das Ungleichgewicht, das niemand benennt.

Nachtzüge sind voll. Die Nachfrage ist da. Das Angebot ist zu alt, zu teuer, zu wenig. Warum? Weil ein Nachtzug Trassenpreise zahlt – EU-weit verpflichtend. Das Flugzeug zahlt keine Kerosinsteuer, keine Mehrwertsteuer auf internationale Tickets, und Landegebühren nur punktuell, nicht streckenabhängig.

„Es ist nicht gerecht und die Politik ist da nicht konsequent. Das ist kein deutsches Phänomen. Hier sind eigentlich alle Staaten Europas gefordert.“

Und dann ist da noch das Deutschlandticket: Eine großartige Idee. Aber für die Finanzierung greift man in den Topf der Nahverkehrsunternehmen, während Dienstwagenprivileg und Dieselprivileg unangetastet bleiben.

Low Hanging Fruit: Das Sozialticket.

Was wäre schnell möglich, wenn der politische Wille da wäre? Für Dirk ist klar: Ein Sozialticket für das Deutschlandticket. 25 Euro statt 63, finanziert aus den Sozialhaushalten, die ohnehin ein Mobilitätsbudget enthalten.

„Mobilität ist ein Grundrecht. Jeder Mensch muss die Möglichkeit haben, seine Verwandtschaft zu besuchen, seine Kinder zum Kindergarten zu bringen – unabhängig davon, wie dick der Geldbeutel ist.“

Das klingt einfach. Es ist einfach. Es fehlt der Wille.

Warum es trotzdem besser wird

Dirk ist kein Pessimist. Er ist jemand, der seit 25 Jahren kämpft und trotzdem noch kämpft. Seine These: Die Bahn wird besser, weil die Krise groß genug ist. Weil die Unpünktlichkeit so akut ist, dass die Politik nicht mehr wegsehen kann. Weil hohe Benzinpreise Menschen zum Umdenken zwingen.

„Die Menschen und die Wirtschaft sind eigentlich weiter in Sachen Verkehrswende als die Politik.“

Das glaube ich auch. Und deshalb ist Gespräche wie dieses nicht nur informativ – sie sind notwendig.

Dirk Flege ist Geschäftsführer der Allianz pro Schiene.

#Blogbeitrag #Podcast #SheDrivesMobility

 ein neuer Blogbeitrag auf WorTuefteleien

"flap.flap.flap"
https://www.wortuefteleien.de/flap-flap-flap/

und das allgemeine MissChaos  und die letzten Tage erst mal wieder klar kommen... ^^ wtf was so passieren kann

#blogbeitrag #wortuefteleien #phänormal

flap.flap.flap – WorTuefteleien

Abenteuer Alltag (06.-12.04.2026)

Eine Woche mit einigen Tiefs und Hochs liegt hinter mir. Athos musste zum Tierarzt, eine Planung fiel in sich zusammen aber ich hatte ein sehr gutes Essen und ein paar schöne Filme angesehen. Was in der Küche passiert ist: Es gibt Jahre, da vergesse oder verpasse ich die Spargel Saison einfach. Aber in diesem Jahr habe ich nun schon einmal Spargel gegessen. Die Abschnitte und Schalen sind natürlich in einer Gefriertüte im Tiefkühler gelandet. Ich bin gespannt wie voll die Tüte in […]

https://bunte-kuechenabenteuer.de/abenteuer-alltag-06-12-04-2026/

Die Pendlerpauschale: Wie Deutschland mit seiner Steuerpolitik die Klimaziele immer weiter sabotiert.

Stellt euch vor, die Welt steuert entschlossen auf Klimaneutralität zu, doch Deutschland reagiert mit einer Maßnahme, die das genaue Gegenteil fördert: der Erhöhung der Pendlerpauschale. Während andere Länder intelligente Lösungen für hohe Spritpreise finden, subventioniert Deutschland kopflos den Straßenverkehr und untergräbt damit nicht nur die Energiewende, sondern auch die soziale Gerechtigkeit.

Die Realität hinter den Zahlen

Die Pendlerpauschale ist eine der umstrittensten Steuervergünstigungen in Deutschland. Aktuell können Arbeitnehmer 30 Cent pro Kilometer für die ersten 20 Kilometer Einwegstrecke geltend machen. Ab dem 21. Kilometer steigt der Satz auf 38 Cent – und das bis 2026.

Was auf den ersten Blick wie eine vernünftige Entlastung für Pendler wirkt, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als ein Subventionssystem, das hauptsächlich Wohlhabende begünstigt.

„Die Pendlerpauschale setzt massive ökologische Fehlanreize und bindet wichtige Haushaltsmittel für die aktuell bedrohte Finanzierung wichtiger Klimaschutzmaßnahmen. Wir fordern die Bundesregierung auf, die Pendlerpauschale abzuschaffen. Sie kommt überwiegend Besserverdienenden zugute und ist daher überflüssig. Mit den Mitteln sollte die Bundesregierung den ÖPNV stärken und die Finanzierung des Deutschlandtickets langfristig absichern. Gerade vor dem Hintergrund der Kürzungen bei der Klimafinanzierung durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist es jetzt umso dringender, klimaschädliche und sozial ungerechte Subventionen abzubauen.“

Stefanie Langkamp, Politische Geschäftsführerin der Klima-Allianz Deutschland (2023) 

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Menschen mit hohen Einkommen haben längere Arbeitswege, pendeln häufiger und weisen höhere sonstige Werbungskosten auf. Über 60 Prozent der Steuerpflichtigen profitieren gar nicht von der Entfernungspauschale, da sie unter dem Werbungskostenpauschbetrag bleiben.  Die Kosten für den Staat (und damit für alle Steuerzahler:innen):

  • Nur 20 Millionen Steuerzahler:innen profitieren – Verluste in Milliardenhöhe im Staatshaushalt [7]
  • Deutliche Verstärkung der Einkommensungleichheit [7]

Die Bundesregierungen betonen seit „immer“, dass die Erhöhung der Pendlerpauschale nicht dazu führen solle, mehr Menschen zum Autoverkehr zu animieren. Doch die Zahlen sprechen eine andere Sprache.

– Die Pendlerpauschale fördert den Individualverkehr.
– Sie führt zu mehr Verkehr und längeren Pendelwegen [7].
– Sie verstärkt die Umweltbelastung in den Städten.
– Sie behindert den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs.

– Die Pendlerpauschale fördert den Individualverkehr.
– Sie führt zu mehr Verkehr und längeren Pendelwegen.
– Sie verstärkt die Umweltbelastung in den Städten.
– Sie behindert den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs.

Experten des Umweltbundesamts und des Öko-Instituts sind sich einig: Die Pauschale führt zu erhöhter Umweltverschmutzung und fördert soziale Ungleichheit.

Sozialer Unfairness-Pass

Das größte Problem der Pendlerpauschale ist ihre sozial selektive Wirkung. Sie begünstigt in erster Linie Menschen mit höherem Einkommen, die weit vom Arbeitsplatz entfernt wohnen und sich ein Auto leisten können.

Die schärfste Kritik kommt von Forscher:innen der Universität Konstanz: „Die Pendlerpauschale verstärkt damit die Einkommensungleichheit, während sie dem Staatshaushalt Milliarden an entgangenen Steuereinnahmen kostet.” [7]

Die öffentliche Wahrnehmung vs. die Realität:
– 43 % der Deutschen glauben nicht, dass die Abschaffung der Pauschale positive Umweltauswirkungen hätte [7].

  • Nur 12 % gehen von einer Reduzierung sozialer Ungleichheit aus.
    46 % befürchten sogar, dass die soziale Ungleichheit zunehmen würde.

Dieses verzerrte Bild ist verständlich, denn es basiert auf mangelndem Wissen über die tatsächlichen Auswirkungen der Politik.

Die internationale Perspektive

Während Deutschland die Pendlerpauschale erhöht, gehen andere Länder andere Wege:

  • Italien und Österreich haben Steuersenkungen für Sprit eingeführt, die jedoch keine messbare Wirkung an der Tankstelle hatten [1][8].
  • Die Niederlande setzen auf direkte Entlastung der Haushalte durch Stromsteuersenkungen.
  • Polen: hat erfolgreich einen Preisdeckel für Sprit eingeführt.

Deutschlands Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sagt dazu: „Wir haben das derzeit nicht geplant.” [1][8]

Statt in veraltete Strukturen zu investieren, bräuchte Deutschland mutige, zukunftsorientierte Lösungen.

  • Gezielte Entlastung einkommensschwacher Haushalte: Statt pauschaler Subventionen sollte es direkte Hilfe für diejenigen geben, die sie wirklich brauchen.
  • Investition in den öffentlichen Nahverkehr: Subventionen für den ÖPNV statt für den Individualverkehr.
  • Flexibles Arbeitsmodell fördern: Homeoffice-Möglichkeiten schaffen, um Pendelwege von vornherein zu reduzieren. Förderung von Remote Work und dezentralen Arbeitsplätzen
  • Infrastruktur für aktive Mobilität: Radwege, Fußgängerzonen, sichere Wege für alle
  • Die aktuelle Politik spiegelt leider eine gefährliche Prioritätensetzung wider. Während Klimaziele ambitioniert verkündet werden, wird eine Maßnahme fortgesetzt, die genau diese Ziele untergräbt.

    Die Kritik aus den eigenen Reihen lautet: „Steuersenkungen für einzelne Interessengruppen und Pendler gehen völlig in die falsche Richtung.” [6]

    Die strukturellen Herausforderungen der deutschen Wirtschaft können nicht durch solche Maßnahmen gelöst werden.

    Es ist an der Zeit, die Pendlerpauschale kritisch zu hinterfragen und durch faire und umweltverträgliche Lösungen zu ersetzen. Wir brauchen:

    • Transparenz über die tatsächlichen Kosten und Wirkungen der aktuellen Politik,
    • Mut zum Eingeständnis, dass manche Maßnahmen schon lange nicht mehr zeitgemäß sind.
    • Weitsicht: Investitionen in Lösungen, die auch morgen noch sinnvoll sind.
    • Fairness: Entlastung, die wirklich diejenigen erreicht, die sie benötigen.

    Die Pendlerpauschale ist mehr als nur ein steuerliches Detail – sie ist ein Symbol für eine veraltete Verkehrspolitik. Es ist Zeit für Kurskorrekturen, die sowohl sozial gerecht als auch ökologisch sinnvoll sind.

    Wer bessere Ideen als die der „Auspuffschnüffler:innen” erhalten will, sollte meinen wöchentlichen Newsletter abonnieren – dort finden Sie konstruktive Lösungen statt nur Kritik.

    #Blogbeitrag

    Abenteuer Alltag (30.03.-05.04.2026)

    Volle Woche und viele ToDo Punkte.. zu viele als dass das zu schaffen gewesen wäre. Aber das ist die Regel bei mir zu viel zu tun für zu wenig Zeit und zu enger Deadline. Was in der Küche passiert ist: Das wurde gekocht: Fischfilets mit Kochbananen-Brokkoli Gemüse in Kokosmilch-Sud Der Blog: Diese Kategorie “Technik” nimmt im Moment etwas mehr Raum ein, als ich mir das irgendwann mal so Anfang des Jahres gedacht hatte. Aber nach wie vor habe ich immer mal wieder das Gefühl, dass […]

    https://bunte-kuechenabenteuer.de/abenteuer-alltag-30-03-05-04-2026/

    Gemeinwohl statt Gewinn: Was Mobilfunk und Mobilität gemeinsam haben (könnten).

    Diese Folge ist in Zusammenarbeit mit WeTell entstanden.

    Meine heutige Gesprächspartnerin ist Alma Spribille. Sie ist Geschäftsführerin von WeTell – dem nachhaltigen Mobilfunkanbieter aus Freiburg.

    Wir reden heute über Wirtschaften jenseits von Wachstum um jeden Preis. Über einen neuen Flex-Tarif, der Geld zurückgibt, wenn man weniger verbraucht. Über das, was schiefging bei einem ambitionierten Projekt zur digitalen Souveränität. Und darüber, warum Kommunikation das Schlüsselwort unserer Zeit ist – und nicht nur im technischen Sinne.

    WERBUNG: »Was wir meinen, wenn wir Hoffnung sagen«

    Der Sammelband „Was wir meinen, wenn wir Hoffnung sagen“, herausgegeben von Treibhauspost-Mitgründer Julien Gupta versammelt Essays von Autor*innen aus ganz unterschiedlichen Bereichen – darunter Marc-Uwe Kling, Marina Weisband, Cornelia Funke oder Raúl Krauthausen. Was in ihren Beiträgen deutlich wird: Hoffnung ist so vielfältig, wie die Menschen, die nach ihr suchen. Am Ende beginnt Hoffnung dort, wo wir uns zusammentun und unsere Geschichten erzählen.

    Was wir meinen, wenn wir Hoffnung sagen“ ist am 25. März im oekom verlag erschienen, hat 208 Seiten und kostet 19 Euro.“

    Mobilfunk ist Kommunikation – und Kommunikation ist das, was uns gerade fehlt. Mit dieser Überzeugung haben Alma Spribille und ihre Mitgründer*innen WeTell ins Leben gerufen: einen Mobilfunkanbieter, der Nachhaltigkeit nicht als Marketing versteht, sondern als Grundlage aller unternehmerischen Entscheidungen.

    Im Gespräch mit Katja Diehl erzählt Alma, wie sie von der Solarzellenforschung zum nachhaltigen Mobilfunk kam, warum WeTell im Verantwortungseigentum strukturiert ist – und was das konkret bedeutet: keine Gewinnausschüttung, keine externen Investor*innen mit Entscheidungsmacht, dafür ein Solidartarif, bei dem man einfach sagt „Ich kann es mir nicht leisten“ – und ihn günstiger bekommt.

    Außerdem: WeTell hat gerade neue Flex-Tarife eingeführt, die eine alte Mobilfunklogik auf den Kopf stellen. Wer weniger Daten verbraucht als gebucht, bekommt Geld zurück. Automatisch. Jeden Monat neu. Weil Vielverbrauch keine Tugend sein sollte.

    Und Alma spricht offen darüber, was nicht geklappt hat: das Projekt WeTell Hub, ein Versuch Richtung digitale Souveränität, der trotz großem Interesse am Ende nicht die nötige Resonanz fand – und warum das okay ist, wenn man ehrlich damit umgeht.

    Eine Folge über Wirtschaften mit Haltung, Selbstwirksamkeit im Alltag – und die Frage, was fair eigentlich bedeutet, wenn es mehr ist als ein günstiger Preis.

    🌱 Flex-Tarife und alle Angebote von WeTell unter wetell.de. Dein Klick hilft mir dabei, den Wert dieser Zusammenarbeit sichtbar zu machen.

    #Blogbeitrag #Podcast #SheDrivesMobility

    Mit dem Finger zu zeigen – so wirksam wie ein Gespräch!?

    Litauen halbiert die Bahnpreise. Deutschland senkt die Steuer auf Flugtickets.

    Zwei Länder. Zwei Krisen-Antworten. Zwei völlig unterschiedliche Vorstellungen davon, wem Politik in schwierigen Zeiten dient.

    Das staatliche litauische Bahnunternehmen LTG Link reagiert auf hohe Spritpreise mit einer einfachen Entscheidung: alle Ticketpreise im nationalen Schienennetz – halbiert.

    Verkehrsminister Juras Taminskas: „Von Familien über Studierende bis hin zu Senior*innen – alle werden von diesen günstigeren Tarifen profitieren. Niemand sollte unter den steigenden Preisen leiden.“

    Das zeigt: Ein staatlicher Konzern kann in der Krise sehr viel richtig machen. Wenn die richtigen Menschen in der Verantwortung sitzen.

    Und genau da liegt der Punkt.

    Ich könnte jetzt die Union und die SPD beschimpfen. Das tue ich ehrlich gesagt manchmal. Es fühlt sich gut an. Für etwa fünf Minuten.

    Ändert es etwas? Nein.

    Was etwas ändert:

    Das Gespräch mit den Menschen in unserem Leben, die ihr Kreuz bewusst dort gesetzt haben, wo die die Politik stand, deren Umsetzung wir erleben.

    Die Kollegin. Der Bruder. Die Nachbarin. Die Freundin, mit der man über alles reden kann – nur nicht über Politik, weil es „zu anstrengend“ wird.

    Die Union hat im Wahlkampf nicht versteckt, wofür sie steht.

    Das stand auf den Plakaten, in den Interviews, in den Programmen.

    Menschen haben das gewählt. Das ist Demokratie.

    Und Demokratie bedeutet auch: Wer eine andere Politik will, muss nicht lauter posten. Sondern besser überzeugen.

    Das ist unbequemer als Empörung. Es kostet mehr. Es braucht Geduld, echtes Zuhören und die Bereitschaft, den eigenen Standpunkt zu erklären – ohne zu belehren.

    Litauen zeigt, was möglich ist, wenn der politische Wille da ist. Die Frage ist nicht, ob wir das wissen. Die Frage ist, wen wir damit erreichen – und ob wir bereit sind, dafür aus unserer eigenen Blase herauszutreten.

    Die richtigen Entscheidungen brauchen die richtigen Entscheider*innen. Und die kommen nur durch die richtigen Wahlen.

    Was machst du?

    Mit dem Finger zeigen oder in das unbequeme Gespräch gehen – und selbst Verantwortung übernehmen?

    #Blogbeitrag

    Meine Grundsätze für die Verwendung der KI beim Bloggen

    Eigentlich ist das Thema der Künstlichen Intelligenz und deren Verwendung bei Blogs für mich schon fertig besprochen. Es wurde schon so viel darüber geschrieben und diskutiert, dass ich mich zu dem Thema nicht weiter äußern wollte.. bis mir am Donnerstag letzter Woche die Kinnlade herunter gefallen ist. Ich las darüber, dass es die Idee gibt sich deutlich mehr beim Bloggen von der KI helfen zu lassen, als ich das bisher so für mich entdeckt hatte. Ganz besonders erstaunt hat mich die […]

    https://bunte-kuechenabenteuer.de/meine-grundsaetze-fuer-die-verwendung-der-ki-beim-bloggen/

    Endlich geschafft: Ich habe mal etwas zum linken Buchhandel in den 1970er Jahren geschrieben.

    Die Idee war, nicht mehr lieferbare Titel zugänglich zu machen. Aber mit der zunehmenden Bedrohung durch die RAF in den 1970er Jahren gerät eine sehr heterogene Gruppe kollektiv unter Druck. #linkerbuchhandel #blogbeitrag

    https://www.lisa-hassler.de/pauschale-verurteilung-der-linke-buchhandel-in-den-1970er-jahren/

    Pauschale Verurteilung: Der linke Buchhandel in den 1970er Jahren

    Literatur wieder zugänglich machen, aus diesem Impuls heraus starten viele linke Projekte Mitte der 1960er Jahre. Vor welchen Herausforderungen stehen sie dabei?

    Lisa Haßler - Freie Historikerin