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Berlin und der Putsch (II)
18.11.2019
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LA-PAZ/ #
BERLIN (Eigener Bericht) - Die #
selbsternannte #
PutschprÀsidentin #
Boliviens, Jeanine #
Ăñez, bedankt sich bei der Bundesregierung fĂŒr ihre Anerkennung und stellt den StreitkrĂ€ften des Landes eine Lizenz zum Töten bei der #
Niederschlagung von #
Protesten aus. Bei Operationen "zur Wiederherstellung der inneren Ordnung" seien die #
bolivianischen #
MilitĂ€rs "von strafrechtlicher Verantwortung befreit", heiĂt es in einem Dekret, das Ăñez am Freitag unterzeichnete. Am selben Tag wurden bei Protesten in Cochabamba gegen den Putsch mindestens neun Demonstranten erschossen. Zuvor hatte das AuswĂ€rtige Amt in Berlin Ăñez offiziell als "InterimsprĂ€sidentin von Bolivien" bezeichnet. WĂ€hrend Beobachter vor einer Eskalation der Gewalt bis hinein in einen #
BĂŒrgerkrieg warnen, haben die neuen Machthaber in La Paz - weit davon entfernt, sich auf Neuwahlen zu konzentrieren - umgehend angefangen, Bolivien auĂenpolitisch vollstĂ€ndig neu zu positionieren. Mit faktischer Billigung Berlins treiben sie #
Kuba und #
Venezuela noch mehr in die Isolation. Der Sturz der Regierungen beider LÀnder ist erklÀrtes Ziel #
Washingtons.
Anerkennung via #
TwitterDie selbsternannte bolivianische #
PutschprĂ€sidentin Jeanine Ăñez bedankt sich bei der deutschen Regierung fĂŒr ihre Anerkennung. Das AuswĂ€rtige Amt hatte bereits am Donnerstag via Twitter erklĂ€rt, man "begrĂŒĂe", dass Ăñez "als
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german-foreign-policy #
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