@gerichteSH Die strafrechtlichen Aspekte von #Asbest waren mal mein Spezialgebiet bei der #Staatsanwaltschaft in Stuttgart. Es war erschütternd, wie rücksichtslos #Abbruchunternehmen damit damals umgegangen sind - und wie naiv Mitarbeitende und Kund*innen das Problem gesehen haben: "Machen wir seit 30 Jahren so, alle noch gesund!"

Hart gebundenes Asbest (wie in Well-Dachplatten), das nicht bewegt und nicht bearbeitet wird und das auch nicht sichtbar durch #Verwitterung "angefressen" ist, bedeutet keine unmittelbare Gesundheitsgefahr. Deshalb besteht auch keine SanierungsPFLICHT.

Aber: wer eine Asbestfläche saniert , muss als Profi die besonderen Vorsichtsmaßnahmen nach TRGS 519 beachten (Schutzanzüge. Atemschutz, Bewässerung, kein Brechen, keine mechanische Bearbeitung mit Flex etc.). Für Private gilt zumindest die GefahrstoffVO, die z.B. die Entsorgung regelt. Kluge Menschen halten sich aber immer an die TRGS 519, weil #Asbestose auch von 1 Faser am falschen Ort in der Lunge ausgelöst werden kann und das mit bis zu 30 Jahren Verzögerung.

Asbest-Material ist anschließend Sondermüll und muss in sog. Big-Packs luftdicht verpackt zu speziellen Deponien gebracht werden.

Das ist wirklich was für Profis, nichts für Heimwerker*innen!

Achtung Fassadenbergünung - Sehr interessant, aber teuer.
Und der laufende Aufwand.
Weiterhin lauert weitere Materialvermischung #Plastik #Flora #Boden #Rückbau nicht mehr intakter Systeme? #Verwitterung der #Kunststoffe

Dialog?

#verwitterung #übermalung #grafitti #poster Fotos Bureau Wolff | Farbe Unbekannt | Motiv thepunch.art @theaterglocksee #theaterglocksee
#Flechten #lichen #Verwitterung

(Posting enthält 5 Bilder)

#Forscher der Universität #Oxford haben herausgefunden, dass die #Verwitterung von Gestein in der kanadischen #Arktis durch steigende Temperaturen beschleunigt wird, was mehr CO₂ freisetzt und den #Klimawandel verstärkt. Das sorgt für eine positive #Rückkopplung, die die #Erwärmung weiter beschleunigt. Schutzmaßnahmen wie die Ausweitung von #Moorflächen könnten helfen, die Verwitterung zu verlangsamen.

#Klimawandel #CO2Emissionen #Permafrost #Forschung #Science

https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.adq4893

Forscher der Universität #Oxford zeigen, dass sich die #Verwitterung von #Gestein in der #Arktis bei beschleunigt u. immer mehr #CO2 freisetzt
https://globalmagazin.com/verwitterndes-gestein-treibt-klimawandel-an/
F: S. Tank
Verwitterndes Gestein treibt Klimawandel an - globalmagazin

Forscher der Universität Oxford wiesen nach, dass die Verwitterung von Gestein in der Arktis eine Rückkopplung auslöst und CO2 freisetzt.

globalmagazin

das ist überraschend: Als geologisch interessierter Laie habe ich mir für den #Kohlenstoffkreislauf gemerkt: Gebirgshebung und #Verwitterung entziehen der #Atmosphäre CO2. Es ist aber komplizierter, es gibt auch Reaktionen, die CO2 freisetzen. Forscher haben nun herausgefunden, bei welcher Verwitterungsrate am meisten #CO2 der Atmosphäre entzogen wird. Der Schwarzwald macht z.B. einen "guten Job".

https://nachrichten.idw-online.de/2024/03/07/gesteinsverwitterung-und-klima-mittelgebirge-sind-die-groessten-co2-senken

#Geologie #Verwitterung #Erosion #CO2Speicherung #Kohlendioxid #Chemie

Gesteinsverwitterung und Klima: Mittelgebirge sind die größten CO2-Senken

Ein Münchener Startup namens #InPlanet nutzt gemahlenes #Basaltgestein, um #Kohlendioxid zu binden und den Boden fruchtbarer zu machen. Diese Methode beschleunigt die natürliche #Verwitterung von #Gestein, was #CO2 aus der Luft in stabile Mineralien umwandelt. In Brasilien, wo das Einbringen von Gesteinsmehl in die Landwirtschaft erlaubt ist, hat InPlanet bereits 50.000 Tonnen Basalt auf 5000 Hektar verteilt.

#Klimaschutz #CO2Bindung #Basaltmehl #EnhancedRockWeathering

https://www.nzz.ch/wissenschaft/fuer-das-klima-streut-ein-start-up-gesteinsmehl-auf-aecker-wo-es-co2-bindet-ld.1820535

Für das Klima streut ein Startup Gesteinsmehl auf Äcker, wo es CO2 bindet

Basaltmehl macht den Boden fruchtbarer und bindet Kohlendioxid. Darum streut eine deutsch-brasilianische Firma das Mehl auf Äcker. Der Aufwand soll mit CO2-Emissions-Zertifikaten beglichen werden.

Neue Zürcher Zeitung