Doofen Fleischessern soll das letzte Fünkchen Intelligenz ausgetrieben werden
Seit mehreren Jahren braucht kein Depp mehr Sorge zu haben, im Supermarkt #HaferMilch statt #Kuhmilch angedreht zu bekommen. Ob die Kuh mit Hafer gefüttert wird, ist fast egal; Wiesengras reicht völlig aus.
Weshalb die Hafer-Milch so süß schmeckt, finden Interessierte sehr schnell beim Lesen des Etiketts heraus. Unter den Zutaten (vor allem Wasser und #Vollkornhafer) steht da zum Beispiel 6% Zucker, bei fettarmer Mich nur knapp 5%.
(Der Einfachheit halber schreibe ich Prozent für "Gramm pro 100ml")
6% dürfte noch ein niedriger Wert sein. Es gibt auch süßeren #Milchersatz.
Als #Sprachpolizist müßte ich den Ersatz von "Hafer-Milch" durch #HaferDrink rügen, weil Drink aus einer Fremdsprache oder einem Regionaldialekt hineingemogelt ist und gutgläubige Milchtrinker in die Irre führen könnte.
Hat übrigens schon jemand #Sonnenmilch gekostet oder Milch von der #Milchstraße abgeschöpft?
Irreführend oder komischklingend könnten auch die neuen Wortschöpfungen für #VeggieBurger und andere Ersatzprodukte ausfallen, mit denen wir demnächst überrascht werden. "Noch 2020 erklärte das EU-Parlament etwa 'vegane Burger' für legitim."
https://www.agrarheute.com/politik/veggie-wurst-keine-wurst-eu-parlament-hat-fleischfrage-geloest-636938
Heute hat das EU-Parlament dagegen eine Regelung verabschiedet, die wesentlich dringender zu klären war als irgendwelche Klimaschutzmaßnahmen.
Fehlt nur noch die Pflicht, den spezifischen Treibhausgasausstoß bis zum Verkauf von Milch, Hafer-Drink, Rindfleisch, Schweinefleisch und veganen Ersatzprodukten anzugeben. Das wäre schließlich eine nette Geste Richtung Karnivoren.
Hallo, Frau #EU-#Kommissionspräsidentin! Noch wach?