Die italienischen Behörden haben das zivile Rettungsschiff Humanity 1 vorläufig festgesetzt. Weil die Humanity 1 als Teil der Justice Fleet nicht mit libyschen Milizen zusammenarbeitet, hält Italien sie von ihrer lebensrettenden Arbeit ab. Damit ist sie in kurzer Zeit direkt das zweite Schiff, das blockiert wird: neben ihr wird aktuell auch die Sea-Watch 5 am Auslaufen gehindert.
#Humanity1 #SeaWatch5 #FreeTheShips
Italienische Behörden haben das deutsche Rettungsschiff Sea-Watch 5 festgesetzt und die NGO Sea-Watch mit einer Geldstrafe von 7500€ belegt. Die italienischen Behörden begründeten die Festsetzung mit der Verweigerung der Rettungsorganisation, die sogenannte libysche Küstenwache über ihre Rettungsoperation zu informieren. Sea-Watch wird nun juristisch gegen die Festsetzung vorgehen. #SeaWatch5

🛟 #SeaWatch5 in Italien festgesetzt.⚓

Das Schiff darf den Hafen für 15 Tage nicht verlassen und 🇮🇹 fordert eine finanzielle Strafe von 7.500 €.

Italien fordert, dass #SeaWatch mit libyschen Milizen kooperieren, die auf Rettungsschiffe schießen und Flüchtende töten.

#Italien orchestriert das #Sterben im #Mittelmeer#Deutschland wendet die Augen ab.

Sea-Watch e.V. – Zivile Seenotrettung von flüchtenden Menschen

https://sea-watch.org/news/
https://justice-fleet.org/de/vorf%C3%A4lle

Foto: Alessio Cassaro @seawatch

Ein Patrouillenboot der sogenannten libyschen Küstenwache hat mit scharfer Munition auf das Seenotrettungsschiff #SeaWatch5 geschossen. Der Angriff ereignete sich, kurz nachdem die Crew der Sea-Watch 5 66 Menschen aus Seenot gerettet hatte. Crew und Gerettete blieben unverletzt.

Die Gewalt libyscher Milizen gegen Menschen auf der Flucht und Rettungsschiffe eskaliert.

Nach einer Rettung gestern Abend von 6 Menschen in Seenot, fand die #SeaWatch5 in Zusammenarbeit mit dem zivilen Flugzeug Colibri 2 heute Morgen ein Boot in Seenot mit 67 Menschen an Bord. Nachdem die 67 Menschen sicher an Bord des Schiffes waren, platzte einer im 9. Monat schwangeren Frau die Fruchtblase. Der Zustand der Frau verschlechterte sich dramatisch, nach ärztlicher Einschätzung braucht die betroffene Frau aufgrund seltener Komplikationen medizinische Versorgung an Land.
Nach über drei - von den italienischen Behörden aufgezwungenen - Tagen Fahrt ist die #SeaWatch5 gestern Abend in #MarinaDiCarrara angekommen. Die Erleichterung, an Land gehen zu können, war groß. Wir wünschen mit @seawatchcrew allen 190 Menschen viel Kraft und Glück für ihre Zukunft!

Die #SeaWatch5 ist auf dem Weg nach #MarinaDiCarrara. 240km weiter entfernt als der uns ursprünglich zugewiesene Hafen #Civitavecchia. Politische Schikane.

Doch die Crew weiß die Zeit zu nutzen und gibt ihr bestes, für ihre 190 Gäste einen Ort zum durchatmen zu schaffen.

@seawatchcrew @seawatch

Nach 2 unnötigen zusätzlichen - von den ital. Behörden aufgezwungenen - Tagen auf See, konnten die 109 von der #SeaWatch5 geretteten Menschen gestern in #Livorno endlich an Land gehen.
@seawatchcrew @seawatch

Bezüglich des Bootes, das #SeaWatch5 ursprünglich suchte, sagte #Frontex, sie wären „gerettet“ worden.

Wir wissen nicht, ob sie von der Guardia Costiera gerettet oder von der sog. 'Libyan Coast Guard' abgefangen und illegal nach #Libyen zurück verschleppt wurden.

Die italienischen Behörden haben #Livorno als sicheren Hafen zugewiesen. Das zwingt 109 Menschen weitere 2 Tage auf dem Meer zu verbringen und hindert @seawatchcrew daran, weitere Menschen zu retten.

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📷 @seawatchcrew @seawatch

🛟 Die Crew der #SeaWatch5 rettete gestern 109 Menschen aus Seenot.

Zunächst rettete sie 104 Menschen aus einem blauen Holzboot, darunter 41 Minderjährige.

Danach wurden sie über einen weiteren Fall alarmiert. Bei der Suche nach dem Boot sichteten sie die sog. 'Libyan Coast Guard' in ~3½ km Entfernung und beobachteten, wie Menschen von dem Patrouillenboot ins Wasser sprangen, um nicht nach #Libyen verschleppt zu werden. Die RHIB-Crew konnte noch 5 weitere Menschen retten.

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📷 @seawatchcrew