Schwungräder statt Batterien
Ins Bensheim, Hessen, geht der erste Schwungradspeicher Deutschlands vom Probe- in den Dauerbetrieb. Im Inneren rotiert eine Schwungmasse und speichert so Energie, die dann zum Laden der Elektrobusse verwendet wird: Eine kinetische Batterie. Das Prinzip Schwungrad ist seit der Antike bekannt, in Dampfmaschinen wurden sie vor über 200 Jahren eingesetzt und laufen heute immer noch. Mit Hilfe moderner Technik, elektronischer Steuerung, Vakuumkammern, magnetischer Aufhängung statt Kugellagern, lässt sich Energie beinahe verlustfrei (Wirkungsgrad > 90%) speichern, die ganze Anlage besteht aus handelsüblichen Maschinenbauteilen und benötigt keine Batteriechemie. In Kalifornien, Grossbritannien, China werden bereits Schwungradspeicherfarmen aufgestellt, um das Stromnetz zu stabilisieren und Energie auch länger als nur einen Tag zu speichern. Hierzulande fangen mittelständische Firmen wie Adaptive Balancing Power (siehe Speicher in Bensheim) an, mit Mitteln aus dem in Deutschland stark entwickelten, „traditionellen“ Maschinenbau die Abhängigkeit von Lithium, Nickel, Kobalt zu beenden. Diese Metalle können dann weiter in unseren Smartphones verwendet werden, während das Stromnetz zuverlässig kinetisch stabilisiert wird.
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