Köln: Protest gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Wieder einmal fanden sich dutzende Demonstrant*innen montagsabends vor dem Hauptbahnhof zusammen, um gegen die Abschiebeflüge in das von den #Taliban beherrschte #Afghanistan zu protestieren.

Angesichts der zahlreichen Menschenrechtsverletzungen in dem bürgerkriegsgeplagten Emirat, vor allem hinsichtlich der islamistischen Unterdrückung von Frauen* und Mädchen*, ist eine Ausweisung dorthin der sichere Weg in patriarchale Unterdrückung und Ausbeutung.

Allerdings wendeten sich einige Demonstrant*innen auch grundsätzlich gegen das unmenschliche Prinzip von Abschiebungen insgesamt. Also für ein #Bleiberecht und für #Integration von Geflüchteten und Zugewanderten, sowie gegen #Sammellager und Abschiebeknäste.

Die Kundgebung der Kampagne #AfghanistanNotSafe wird regelmäßig von Betroffenen und Unterstützer*innen auf dem Bahnhofsvorplatz organisiert.

Als Anarcho-Syndikalistisches Netzwerk Köln solidarisieren wir uns nicht nur mit dem Kampf gegen Abschiebungen, sondern setzen uns auch gegen #Rassismus und #Fremdenfeindlichkeit ein - ob lokal oder im Betrieb!

Kirchheim u.T: Das Ghetto in Łódź 1940 bis 1944 - letzte Station vor dem Massenmord

Termin: 27.01.2023, 19:00
Adresse: Aula, Teck-Realschule, Limburgstr. 71, Kirchheim u. Teck

Janka Kluge* referiert über die Geschichte der nationalsozialistischen Vernichtungs- und Siedlungspolitik und deren Bedeutung für unsere Gegenwart.

Das #Ghetto in #Lódź (Polen) war von 1940 bis 1944 eines der großen #Sammellager des NS Staates. Neben polnischen jüdischen Menschen wurden #Deportierte aus ganz Deutschland im Ghetto Łódź festgehalten. Im September 1942 wurden auf Anordnung der #Gestapo alle „unproduktiven“ Menschen nach #Kulmhof Chelmo) deportiert und dort getötet. 200.000 Menschen aus dem Ghetto wurden insgesamt ermordet. Anhand der Geschichte des Ghettos stellt Janka Kluge nicht nur die #Geschichte der Vernichtung der osteuropäischen jüdischen Bevölkerung dar, sondern auch die verbrecherische Siedlungspolitik der Nazis. Łódź wurde unter dem Namen #Litzmannstadt Teil des Gaus #Wartheland. Hunderttausende #Polen wurden in den Osten vertrieben und damit in den sicheren Tod. Gleichzeitig siedelte der NS Staat sogenannte „deutschstämmige“ Familien im Gau Wartheland an. Ab 1940 wurden gezielt über 10 000 Familien aus #Württemberg gesucht, die in den Gau umgesiedelt wurden. Mit dem Vorrücken der Roten Armee und der Befreiung Polens flohen viele der #Umgesiedelten nach Deutschland und ließen sich unter anderem in #Stuttgart nieder.

*Janka Kluge, langjährige Sprecherin der VVN BdA in Baden Württemberg hat im Frühjahr 2022 eine Recherchefahrt nach Łódź in Polen unternommen.

Veranstalter:
#Teckrealschule #Kirchheim u. Teck in Kooperation mit dem #DGB-Kreisverband #Esslingen Göppingen, dem Rosa Luxemburg Club Kirchheim und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Esslingen-Nürtingen

https://stuttgart.dgb.de/termine/++co++87b8c10a-95a6-11ed-9b01-001a4a160123

#History #Antifaschismus #Esslingen

Kirchheim u.T: Das Ghetto in Łódź 1940 bis 1944 - letzte Station vor dem Massenmord

Janka Kluge* referiert über die Geschichte der nationalsozialistischen Vernichtungs und Siedlungspolitik und deren Bedeutung für unsere Gegenwart.