This Story Hour used science to bring us all the feelings. In stories about remote research stations, SB Divya and Premee Mohamed addressed family, identity, and...well, evil. Unmissable! You can still watch! #Bookstodon #StoryHour2020 #ShortStories #ShortFiction #AuthorReading #ScienceFiction #SFF #SBDivya #PremeeMohamed @sbdivya @premeesaurus https://youtu.be/Z5Kj89lUI7Y
May 6, 2026 Story Hour: SB Divya and Premee Mohamed

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So you like SFF, eh? Bet you’ll like Story Hour this week! S.B. Divya and Premee Mohamed will read their own work. Join us Wednesday at 7:00 p.m. PDT! #Bookstodon #StoryHour2020 #ShortStories #ShortFiction #AuthorReading #FantasyFiction #ScienceFiction #SFF #SBDivya #PremeeMohamed #FantasyFiction #ScienceFiction #SFF #SBDivya #PremeeMohamed @sbdivya @premeesaurus https://www.storyhour2020.com/
Sean Eric Fagan (@kithrup.bsky.social)

Cached US Kindle giveaway, courtesy of @galatfemme.bsky.social: 10 copies of Machinehood by S.B. Divya, which... I don't seem to have? Weird. If you read it, please let me know what you think... #KindleBookGiveaway

Bluesky Social

That said, I immediately hoped back into #Loka, the second book in #SBDivya’s #TheAlloyEra for a pallet cleanser.

It is a bit lower stakes and less graphically brutal in its exploration of interspecies power dynamics; which I tend to find a bit more relaxing.

Science Fiction und Fantasy im August 2024

Ich fan­ge mal, weil es ein­fa­cher ist, mit den bei­de Seri­en an, die ich im August ange­guckt habe: Wit­cher Blood Ori­gin (2022, Net­flix) – eine soli­de gemach­te Mini­se­rie als Pre­quel zum Wit­cher, die viel Hin­ter­grund ein­führt und erklärt. 

Und die vier­te und letz­te Staf­fel der Umbrel­la Aca­de­my (2024, Net­flix). Hier sind die Superheld:innen erst ein­mal ganz nor­ma­le Men­schen mit einem ganz nor­ma­len Leben, und erst nach und nach taucht „Mari­gold“ als Stoff, der ihnen spe­zi­el­le Fähig­kei­ten ver­leiht, wie­der auf. Die­se schlie­ßen­de Staf­fel erklärt eini­ges, und endet dann (ohne jetzt zu viel zu ver­ra­ten) außer­ge­wöhn­lich und anders, als das bei Super­hel­den­co­mic­ver­fil­mun­gen sonst der Fall ist. Wie schon in den Staf­fel davor: gut umge­setzt, lei­der teil­wei­se ziem­lich blut­rüns­tig, groß­ar­ti­ger Sound­track und Sze­nen und Bil­der, die in Erin­ne­rung blei­ben – etwa das U‑Bahn-Netz und auch das dor­ti­ge Bis­tro, in dem Fünf Fünf und Fünf trifft. Die Teen­ager waren mit dem Ende unzu­frie­den – das sei auch noch dazu gesagt.

Dann zu den sie­ben Büchern, die ich im August gele­sen habe.

Ombria in Shadow von Patri­cia A. McKil­lip ist bereits 2002 erschie­nen; bis­her sag­te mir weder die Autorin noch das Buch etwas. Irgend­je­mand (sor­ry, ich erin­ne­re mich nicht mehr, wer es war) erwähn­te das Buch auf Mast­o­don, das klang inter­es­sant – und ja, sehr schö­ne Fan­ta­sy. Eine Stadt, wohl ein Stadt­staat, mit Hafen und Taver­nen und einem Schloss. Der Herr­scher stirbt/wird umge­bracht, sei­ne Gelieb­te Lydea flieht. Domi­na Pearl, eine vam­pir­ar­tig gezeich­ne­te uralte Ver­wand­te, greift nach der Macht und über­nimmt die Vor­mund­schaft über den jun­gen Prin­zen. Eine Schre­ckens­herr­schaft droht. Ombria ist eine Stadt, die eine Schat­ten­welt hat, in der eine gesichts­lo­se Zau­be­rin herrscht. Deren Gehil­fin Mag fängt an, eige­ne Gedan­ken zu ent­wi­ckeln und sich aus der Schat­ten­welt her­aus ein­zu­mi­schen. Im Schloss steht Ducon Gre­ve, unehe­li­cher Nef­fe des toten Herr­schers, vor der Fra­ge, ob er Par­tei ergrei­fen soll – oder der­je­ni­ge blei­ben möch­te, der durch dunk­le Ecken streift und die­se zu Papier bringt. Aus die­sem Set­ting her­aus ent­wi­ckelt McKil­lip eine sprach­lich sehr schön und mit Grau­tö­nen erzähl­te Geschich­te über Rebel­lio­nen und die schwie­ri­ge Arbeit, Nor­ma­li­tät immer wie­der herzustellen. 

Die übri­gen Bücher in die­sem Monat waren dann alle Sci­ence Fic­tion. Loka (2024), die Fort­set­zung von S.B. Divyas Meru ist ganz frisch erschie­nen und scheint mir gut in den Hope­punk-Trend zu pas­sen, den ich gera­de beob­ach­te. Wäh­rend Meru vor allem im Son­nen­sys­tem, auf dem namens­ge­ben­den Pla­ne­ten und „an Bord“ eines leben­den Raumschiff-„Alloys“ (Alloys sind post­hu­ma­ne Cyborgs, die größ­ten­teils im Welt­raum leben) gespielt hat, ist der Ort von Loka zum gro­ßen Teil die Erde. Wir beglei­ten Aks­ha­ya – Hybrid einer mensch­li­chen Mut­ter und eines Alloy-Vaters, für das Leben auf Meru ange­passt – und ihre Freun­din Somya – beim Ver­such, die Anthro­po­lo­gi­cal Chall­enge zu meis­tern. Damit ist eine Rei­se rund um die Erde gemeint, und zwar ohne jede Unter­stüt­zung durch Alloys, nur mit dem, was Men­schen vor die­ser post­hu­ma­nen Ära konn­ten. Sie machen sich mit Solar­fahr­rä­dern auf den Weg – und stel­len bald fest, dass inner­halb des „Loka“, der von Alloys gema­nag­ten Zone der Erde, eine sol­che Akti­vi­tät sehr skep­tisch gese­hen wird. Jen­seits des Loka-Gür­tels sind die Gebie­te „out of bound“, in denen Men­schen leben, die den Alloys – und post­hu­ma­nen Men­schen wie Aks­ha­ya – nicht unbe­dingt freund­lich gesinnt sind. Neben einem Blick auf das, was einen leben­den Pla­ne­ten aus­macht (und die im Welt­raum auf­ge­wach­se­ne Aks­ha­ya über­rascht), ist die­se Rei­se auch eine Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen Aks­ha­ya und ihrer Mut­ter, und mit der Fra­ge, wie weit Erwar­tun­gen und Wün­sche der Eltern vor­ge­ben, was deren Kin­der ein­mal machen. Mir hat Loka letzt­lich sehr gut gefal­len, obwohl ich anfangs ange­sichts des For­mats einer Aben­teu­er-Rei­se rund um die Erde skep­tisch war.

Um bei Din­gen, die viel­leicht Hope­punk sind, zu blei­ben: auch Ken MacLeods Bey­ond the Light Hori­zon (2024) – der drit­te Band sei­ner Lightspeed-Tri­lo­gie – hat ins­be­son­de­re in der Beschrei­bung des All­tags frem­der Wel­ten (und in dem All­tag ganz nor­ma­ler Men­schen zwi­schen poli­ti­schen Intri­gen) Aspek­te, die dazu pas­sen. Prä­mis­se die­ser Tri­lo­gie ist zum einen, dass es seit lan­gem eine Mög­lich­keit gibt, sich mit Über­licht­ge­schwin­dig­keit zu bewe­gen (aber obacht: ab und zu gera­ten dabei die Welt­li­ni­en durch­ein­an­der), dass die­se aber von den gro­ßen Welt­mäch­ten geheim gehal­ten wird, und dass die­se – ein Block rund um die USA und ein auto­kra­ti­scher Block – eben­so im Gehei­men begon­nen haben, frem­de Pla­ne­ten zu besie­deln. Die nach einer Revo­lu­ti­on sozia­lis­ti­sche Euro­päi­sche Uni­on (zu der auch Schott­land gehört) ist erst spät in die­sem Spiel dabei. Das alles ist mehr oder weni­ger die Geschich­te der ers­ten bei­den Bän­de; es kom­men zudem künst­li­che Intel­li­gen­zen und selt­sa­me Kris­tall­we­sen – den Fer­mi – vor, die gegen Ende des zwei­ten Ban­des ver­schwin­den. Im drit­ten Band taucht nun ein Son­nen­sys­tem auf, in dem intel­li­gen­te Dino­sau­ri­er seit Mil­lio­nen von Jah­ren ein Venus-Äqui­va­lent besie­deln … und sie sind nicht die ein­zi­ge intel­li­gen­te Lebens­form (man merkt, dass MacLeod mal als Bio­lo­ge gear­bei­tet hat). MacLeod schließt in die­sem drit­ten Band die eine oder ande­re offe­ne Zeit­schlei­fe, bin­det auch sonst zusam­men, was zusam­men­zu­bin­den ist, und schafft es trotz­dem, am Schluss noch­mal eine wirk­lich über­ra­schen­de Wen­dung hin­zu­krie­gen. Ins­ge­samt sind die drei Bän­de der Lightspeed-Tri­lo­gie damit eine run­de und lesens­wer­te Sache.

Wer Space Ope­ra mag, wird an Jona­than Stra­hans Antho­lo­gie New Adven­tures in Space Ope­ra (2024) gefal­len fin­den. Das Buch ent­hält in sich geschlos­se­ne Kurz­ge­schich­ten von Ann Leckie / Becky Cham­bers, Alas­ta­ir Rey­nolds, T. King­fi­sher, Char­lie Jane Anders, Anya Johan­na DeNi­ro, Yoon Ha Lee, Lavie Tid­har, Tobi­as S. Buckell, Arka­dy Mar­ti­ne, Ali­et­te de Bodard, Seth Dick­in­son und Karin Tid­beck – und allein die­se Lis­te an Namen zeigt sowohl die Band­brei­te als auch die Qua­li­tät der hier ver­sam­mel­ten Geschichten. 

Eine ganz kon­kre­te Kon­se­quenz der Lek­tü­re die­ser Antho­lo­gie war bei mir, dass ich Nine­fox Gam­bit von Yoon Ha Lee aus dem Jahr 2016 end­lich mal gele­sen habe – das lag schon lan­ge in mei­nem (digi­ta­len) Bücher­sta­pel. Es geht hier um Space Ope­ra, um post­hu­ma­ne Wel­ten – und um ein Uni­ver­sum, in dem eine hoch­ent­wi­ckel­te Zah­len­mys­tik es erlaubt, die Rea­li­tät zu beein­flus­sen. Wor­aus sich bei­spiels­wei­se grau­sa­me Waf­fen bau­en las­sen. Die Haupt­per­son Kel Che­ris ist eine Sol­da­tin der Hex­ar­chie; die Kel sind eine der sechs Frak­tio­nen, die die­ses galak­ti­sche Impe­ri­um gemein­sam regie­ren – sie sind für das Mili­tär zustän­dig, wäh­rend Shu­os eher geheim­dienst­lich unter­wegs sind, Nirai die Geheim­nis­se des Uni­ver­sums erfor­schen usw. Gemein­sam mit einem lan­ge toten Rebel­len soll sie in einer gehei­men Mis­si­on her­aus­fin­den, wie es in einer Welt­raum­fes­tung zu einem Auf­stand kam – und den dort ver­wen­de­ten Kalen­der wie­der zu nor­ma­li­sie­ren. Die Prä­mis­sen und die dar­auf auf­bau­en­de Welt samt der Spra­che des Buchs (es gibt bei­spiels­wei­se kei­ne Raum­schif­fen, son­dern Mot­ten …) ist erst ein­mal etwas schwer zugäng­lich; wenn sie akzep­tiert wird, ist Nine­fox Gam­bit aber packend – auch auf der Ebe­ne der per­sön­li­chen Ent­wick­lung von Kel Che­ris. Neben Nine­fox Gam­bit gibt es noch zwei Fol­ge­bän­de sowie eine Rei­he von Kurz­ge­schich­ten aus dem sel­ben Universum. 

Apro­pos selt­sa­me Prä­mis­sen: Greg Egan schreibt ja eh Roma­ne, die davon leben, dass sie selt­sa­me Prä­mis­sen aus­buch­sta­bie­ren und in vol­ler Kon­se­quenz umset­zen. Mor­pho­tro­phic (2024) macht das mit Wucht: jen­seits des durch­aus inter­es­san­ten Plots ist es vor allem die Idee, die den Reiz die­ses Buchs aus­macht: Zel­len in Lebe­we­sen sind unab­hän­gi­ger und wan­del­ba­rer, als wir es ken­nen. Wenn sie nicht gut ver­sorgt wer­den, mit genau dem rich­ti­gen Mix an Nähr­stof­fen, gehen sie ein – oder ver­las­sen den Kör­per. So beginnt das Buch damit, dass der Haupt­per­son ihr Arm fehlt, weil über Nacht eine gan­ze Rei­he von Zell­ko­lo­nien ent­schie­den haben, ihr Glück woan­ders zu suchen. Und wer gute Zel­len hat – oder neue dazu­ge­winnt, lebt sehr lan­ge. Das gro­ße Geheim­nis in die­ser Welt ist die Fra­ge, wie Zel­len dazu gebracht wer­den, bestimm­te Kör­per­tei­le zu bil­den – und was eigent­lich Bewusst­sein und „ich“ aus­macht, wenn Tei­le des eige­nen Kör­pers sich ande­ren anschlie­ßen kön­nen. Anre­gend (und gar nicht so weit weg, wie es scheint: ein paar Tage nach Lek­tü­re des Buchs bin ich im Spek­trum der Wis­sen­schaft auf einen Auf­satz gesto­ßen, in dem über die Rol­le elek­tri­scher Signa­le für die Organ­ent­wick­lung gespro­chen wurde …). 

Last but not least: The For­t­u­na­te Fall von Came­ron Reed, 1996 unter dem heu­ti­gen Dead­na­me der Autorin zuerst erschie­nen, jetzt als Klas­si­ker des Cyber­punk wie­der ver­öf­fent­lich (und mit einem schö­nen Vor­wort von Jo Walt­on ver­se­hen). Wir fol­gen in einer aus heu­ti­ger Sicht sehr post­hu­ma­nen Welt einer „Kame­ra“, einer Frau, die mit zusätz­li­chen Implan­ta­ten auf­ge­rüs­tet als Ein-Per­so­nen-Repor­te­rin für eine der gro­ßen Sen­de­ket­ten durch die Welt zieht und in Tele­prä­senz immersiv berich­tet. Damit nicht jede Regung beim Publi­kum ankommt, arbei­tet sie mit einer Cut­te­rin zusam­men – eine sehr inti­me Erfah­rung. Die Kame­ra Maya Andreye­va ist kei­ne Hel­din, son­dern wird nach und nach in einen grö­ße­ren Kon­flikt hin­ein­ge­zo­gen. Gleich­zei­tig erfah­ren wir mehr dar­über, was es mit dem Blo­cker in ihrem Kopf auf sich hat, der die in die­ser Welt ver­bo­te­ne gleich­ge­schlecht­li­che Lie­be (und mehr) unter­drückt. Das Buch – Walt­on spricht von warm­her­zi­gem Cyber­punk – steckt vol­ler Ideen, die eine Welt zu Ende den­ken, in der Gehir­ne digi­tal gekop­pelt wer­den kön­nen. Am Schluss wur­de es mir etwas zu theo­lo­gisch, ins­ge­samt aber ein Buch, das zu Recht als Cyber­punk-Klas­si­ker gewer­tet wer­den soll, und das sich erstaun­lich gegen­wär­tig liest. 

#cameronReed #fantasy #gregEgan #jonathanStrahan #kenMacleod #patriciaAMckillip #rezension #sBDivya #scienceFiction #sf #umbrellaAcademy #witcherBloodOrigin #yoonHaLee

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The Barbican, London - XX

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📚 Clarkesworld Issue 213 edited by Neil Clarke: Favorites this month from S.B. Divya, Carrie Vaughn, and Luc Diamant. …

Read the rest: https://michaelhans.com/eclecticism/2024/06/05/%f0%9f%93%9a-clarkesworld-issue-213-edited-by-neil-clarke/ (#CarrieVaughn #Clarkesworld #LucDiamant #NeilClarke #SBDivya)

📚 Clarkesworld Issue 213 edited by Neil Clarke – Eclecticism

Favorites this month from S.B. Divya, Carrie Vaughn, and Luc Diamant.

Ein schnel­ler Rück­blick auf mei­ne Sci­ence-Fic­tion- und Fan­ta­sy-Lek­tü­re bzw. mei­nen dies­be­züg­li­chen Medi­en­kon­sum im Mai 2023. 

Auf dem Bild­schirm habe ich ein paar Seri­en ange­schaut – die drit­te Staf­fel von Picard (Prime) hat mir weit­ge­hend gut gefal­len, auch die Tat­sa­che, dass es einen umfas­sen­den Hand­lungs­bo­gen und trotz­dem in sich abge­schlos­se­ne Epi­so­den gab. Das eine oder ande­re war aller­dings ein biss­chen viel Fan­ser­vice. Mal schau­en, wie das am Schluss ange­teaser­te Spin-off des Spin-offs rund um Cap­tain Seven of Nine wer­den wird …

Die zwei­te Staf­fel von Car­ni­val Row (Prime) – die Serie spielt in einer zu Beginn der Indus­tria­li­sie­rung ste­hen­den Gesell­schaft, in der Men­schen und Fey zusam­men­le­ben – war bild­ge­wal­tig, mit der einer guten Mischung aus per­sön­li­chen Ent­wick­lungs­ge­schich­ten, poli­ti­schen Intri­gen und den gro­ßen The­men. Aller­dings war sie für mei­nen Geschmack etwas zu blu­tig und zu voll ent­täusch­ter Hoff­nun­gen; aber wie schon in der ers­ten Staf­fel: dafür mit einem durch­aus über­zeu­gen­den Ende. Eine Fort­set­zung soll es lei­der nicht geben, obwohl der Schluss dazu eigent­lich einlädt.

Unter­halt­sam, für eine mit Got­hik und Außen­sei­ter­tum spie­len­de Serie teil­wei­se ein biss­chen zu über­zu­ckert emp­fand ich die Seri­en­ver­fil­mung Wed­nes­day (Net­flix), die ich mir jetzt auch mal ange­schaut habe. Und die durch­aus anschau­bar ist.

Nicht auf dem Bild­schirm, son­dern im Kino ange­guckt haben wir Guar­di­ans of the Gala­xy Vol. 3. Hübsch anzu­se­hen, mit einer ziem­lich herz­zer­rei­ßen­den Back­sto­ry für den Wasch­bä­ren Rocket, aber in der Sum­me nicht so ganz logisch. Naja, also: Unterhaltungskino.

Zu den Büchern: Ziem­lich viel Zeit ver­bracht habe ich mit At the Feet of the Sun (2022), dem zwei­ten Teil der Serie rund um Clio­pher Mdang und den Kai­ser­hof der Autorin Vic­to­ria God­dard (zum ers­ten Teil hat­te ich hier etwas geschrie­ben). Auch At the Feet of the Sun ist lang­sam erzählt und braucht sei­ne Zeit. Wäh­rend der ers­te Teil der Auf­stieg Clip­her Mdangs am kai­ser­li­chen Hof als roten Faden hat­te, geht es hier um die – hm – platonische/asexuelle Lie­bes­be­zie­hung zwi­schen Mdang und dem Kai­ser, und um deren gemein­sa­me Rei­sen durch mehr oder weni­ger mythi­sche Wel­ten. Gleich­zei­tig erfah­ren wir eini­ges dar­über, wer der im ers­ten Band schein­bar unnah­ba­re Kai­ser tat­säch­lich ist, und wie Mdangs Kar­rie­re auch hät­te ver­lau­fen kön­nen. Ein gro­ßes Buch, um sich dar­in zu ver­lie­ren – geer­det durch all­täg­li­che Details und Ange­wohn­hei­ten, die zei­gen, dass auch die Held*innen gro­ßer Sagen letzt­lich nur Men­schen sind. 

Nicht zu Ende gele­sen habe ich dage­gen A Woman of the Sword (2023) von Anna Smith Spark. Nicht unbe­dingt, weil es ein schlech­tes Buch ist – die Prä­mis­se ist, dass hier epi­sche Fan­ta­sy durch die Augen ganz nor­ma­ler Men­schen dar­ge­stellt wird. Die Haupt­per­son war Sol­da­tin einer Armee, die im Auf­trag eines Herr­schers Län­der befreit und das Impe­ri­um wie­der her­ge­stellt hat. Danach hat sie sich auf einer Farm nie­der­ge­las­sen; die Bezie­hung zu ihren bei­den Kin­dern ist schwie­rig, sie fühlt sich über­for­dert von allem. Und dann kommt der Krieg zurück, mit Dra­chen und Magie. Brand­schat­zung und Flucht wer­den recht rea­lis­tisch geschil­dert – und das war dann der Punkt, wo ich das Buch zur Sei­te gelegt habe. Mir war es für die­se Zei­ten – ver­bun­den mit dem sehr nahen Blick auf den All­tag mit klei­nen Kin­dern – schlicht zu düster.

Meru (2023) von S.B. Divya spielt in einer Zukunft, in der im offe­nen Welt­all leben­de Cyborg-Kon­struk­te (Alloys) die Macht über­nom­men haben. Die Erde ist eine Art Reser­vat für nicht modi­fi­zier­te Men­schen. Ambi­tio­nen sind eine Krank­heit, die heil­bar ist. Die jun­ge Haupt­fi­gur will trotz­dem mit eini­gen Freund*innen Gro­ßes errei­chen. Die Chan­ce, das umzu­set­zen, ergibt sich, als der Pla­net Meru ent­deckt wird und sich her­aus­stellt, dass ihre Sichel­zel­len­an­ämie hier von Vor­teil sein könn­te. Zusam­men mit einer Kon­strukt-Raum­schiff-Per­son soll sie zei­gen, dass Men­schen auf einem Pla­ne­ten jen­seits der Erde über­le­ben kön­nen – ohne Ter­ra­forming, und ohne Ein­grif­fe in die Umwelt. Erst nach und nach stellt sich her­aus, dass sie nur als Spiel­ball in poli­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen der Cyborg-Kon­struk­te gese­hen wird. Aus die­sem Set­ting ent­wi­ckelt Divya eine span­nend zu lesen­de Geschich­te, die sich auch gro­ßen Fra­gen stellt. 

Blei­ben wir bei Kon­struk­ten: Mar­tha Wells Mur­der­bot Dia­ries (2017–2021) ist aus der Per­spek­ti­ve eines Kon­strukts erzählt. Ein als Waffe/Sicherheitssystem ein­ge­setz­ter Cyborg („SecU­nit“) hat das Kon­troll­mo­dul über­lis­tet und agiert jetzt frei, muss dies aller­dings geheim­hal­ten. Der „Mur­der­bot“ – so die Eigen­be­zeich­nung – ist men­schen­scheu, redet nicht ger­ne über Gefüh­le, will nicht berührt wer­den und schaut am liebs­ten, auch zur inne­ren Beru­hi­gung, his­to­ri­sche und SF-End­los­se­rien. Gleich­zei­tig nimmt die­se SecU­nit ihre Auf­ga­be ernst: ihre Klient*innen zu beschüt­zen. Das kann dann auch mal blu­tig wer­den. Die Klient*innen sind zu Beginn der Serie Wissenschaftler*innen, die einen Pla­ne­ten erkun­den; spä­ter wer­den sie Freund*innen des Cyborg. Die Serie beginnt im Cor­po­ra­te Rim – neo­li­be­ra­le, nur auf Pro­fit aus­ge­rich­te­te Pla­ne­ten und Raum­sta­tio­nen, die von unter­schied­li­chen Kon­zer­nen beherrscht wer­den. Men­schen und Bots sind hier Leib­ei­ge­ne. Nach und nach ler­nen wir, dass es außer­halb des Cor­po­ra­te Rim ande­re Gesell­schaf­ten gibt, die eben­falls detail­liert beschrie­ben wer­den – etwa die eher an Solar­punk erin­nern­de, uto­pisch dar­ge­stell­te Pre­ser­va­ti­on. Der sar­kas­ti­sche Ton­fall der erzäh­len­den SecU­nit (samt Neben­be­mer­kun­gen) trägt eben­so wie der schnel­le Plot dazu bei, dass es sich dann doch emp­fiehlt, gleich die gan­ze Serie zu kau­fen; lei­der ein recht teu­res Ver­gnü­gen. Ein wei­te­rer Band ist für Ende des Jah­res angekündigt.

Noch­mal Space Ope­ra, dies­mal als, hm, Komö­die: John Scal­zis The Android’s Dream (2006) hat wenig mit Phil­ip K. Dick zu tun, son­dern han­delt v.a. von unfä­hi­gen Diplomat*innen, den Com­pu­tern der Wet­ter­be­ob­ach­tung, Ali­ens, die unbe­dingt ein tief­blau­es Schaf haben wol­len, einer am unte­ren Ende der galak­ti­schen Hack­ord­nung ste­hen­den Erde und den Veteran*innen eines unnö­ti­gen Krie­ges. Schnell und teil­wei­se sehr lus­tig, teil­wei­se auch bit­ter, weil es da und dort eben nicht nur Slap­stick, son­dern gute Sati­re ist. Eher Reds­hirts als Old Mans‘ War, und irgend­wie typisch Scalzi.

Charles Stross Sea­sons of Skulls (2023) ist typisch Laundry/New Manage­ment, lässt sich eben­so schlecht beschrei­ben und war mir ein biss­chen zu viel more of the same. Wer die Mischung aus Hor­ror, Pas­ti­sches zu Klas­si­kern der Welt­li­te­ra­tur (hier: Rich­tung Jane Aus­ten, wür­de ich sagen), genau­er Beob­ach­tung von Büro­kra­tie und Manage­ment und Groß­bri­tan­ni­en mag, wird hier fündig. 

Schließ­lich habe ich noch Cory Doc­to­rows Red Team Blues (2023) gele­sen, das eher ein Thriller/Krimi als Sci­ence Fic­tion ist, schnell und aktio­nen­reich, mit schar­fem Blick auf die IT-Kul­tur der ame­ri­ka­ni­schen West­küs­te, halb-lega­le Cryp­to-Geschäf­te und ähn­li­ches mehr, ver­bun­den mit einer durch­aus sym­pa­thi­schen Hauptperson.

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https://blog.till-westermayer.de/index.php/2023/05/30/lesetagebuch-science-fiction-und-fantasy-mai-2023/

Clouds, Freiburg-Rieselfeld

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In my exclusive interview with writer S.B. Divya, she discusses her new sci-fi space opera novel "Meru," and the new series it's launching, "The Alloy Era."
https://paulsemel.com/exclusive-interview-meru-author-s-b-divya/
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