
„Ein Faden, der sich selbst spinnt“ – Jon Fosses Vaim und der Rhythmus der Abwesenheit - Buchvorstellung
Jon Fosse lässt in seinem neuen Roman Vaim Sprache zur Liturgie werden: Ein dichter, ironisch leiser Text über Erinnerung, Männlichkeit, das Altern – und eine Frau, die alles bestimmt, ohne zu sprechen. Lesering analysiert, wie Fosse nicht erzählt, sondern spinnt.
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Wolfgang Koeppen: Der stille Chronist der deutschen Nachkriegsliteratur - Buchvorstellung - Lesering.de
Wolfgang Koeppen (1906–1996) zählt zu den bedeutendsten deutschen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Seine Werke, insbesondere die Romantrilogie „Tauben im Gras“(1951), „Das Treibhaus“ (1953) und „Der Tod in Rom“ (1954), gelten als Meilensteine der Nachkriegsliteratur. Mit diesen Büchern prägte er eine literarische Ära, die sich unerschrocken den Abgründen der deutschen Nachkriegszeit stellte. Doch nach dem fulminanten Höhepunkt seines Schaffens verstummte Koeppen als Romanautor. Dieses ...