Wolfgang Koeppen: Der stille Chronist der deutschen Nachkriegsliteratur - Buchvorstellung - Lesering.de

Wolfgang Koeppen (1906–1996) zählt zu den bedeutendsten deutschen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Seine Werke, insbesondere die Romantrilogie „Tauben im Gras“(1951), „Das Treibhaus“ (1953) und „Der Tod in Rom“ (1954), gelten als Meilensteine der Nachkriegsliteratur. Mit diesen Büchern prägte er eine literarische Ära, die sich unerschrocken den Abgründen der deutschen Nachkriegszeit stellte. Doch nach dem fulminanten Höhepunkt seines Schaffens verstummte Koeppen als Romanautor. Dieses ...