peter weiss direkter bezug zu widerstandskämpfer:innen gegen den NS:

robert jungk (1913-1994), den er bob nannte, nennt er in den notizbüchern seinen "ältesten freund". weiss kennt jungk seit seiner prager zeit und verbrachte auch längere aufenthalte mit ihm in der schweiz. jungk, aus der jüdischen und kommunistischen jugendbewegung kommend, wirkte mit an der linksliberalen zeitschrift "der gegner" und war teil des "gegner-kreises" um harro schulze-boysen.

#peterweiss #robertjungk

@taz das ist ja wie früher... Schon #RobertJungk hatte als Wissenschafts-Journalist in den 1980ern davon geschrieben, in seinem Buch #trotzdem

Einer meiner Lehrer war #RobertJungk. Als junger Student in Berlin hatte er Plakate der Nazis zum Reichstagsbrand, die #Kommunisten beschuldigten, abgerissen und war dabei beobachtet worden. Durch einen befreundeten SA-Mann wurde er rausgeholt und konnte in "#skiurlaub" in die Schweiz entkommen, bekam dort aber nie richtige Arbeitserlaubnis als Journalist.

Über seine jüdische Mutter, die nach Paris geflohen war, baute er einen Nachrichtendienst auf, der von der Juden-Verfolgung und -Vernichtung in Deutschland berichtete, aber die internationalen Zeitungen druckten es nicht: Es war politisch nicht opportun (wie Palästina derzeit) oder menschlich / jounalistisch nicht fassbar ...

Später schrieb #Jungk über #Atomversuche, die #Atombomben und erlebte zur #Strahlenkrankheit wieder das gleiche: Der Presse war es zu heftig oder "unangemessen" ... Sein Leben im #Wissenschaftsjournalismus blieb im #KaltenKrieg auf allen Fronten, in seinem Buch "Trotzdem, mein Leben für die Zukunft blickt er zurück: Knaur TB"

Un permanente stato di emergenza della democrazia - EuroNomade

Ripubblicato "Lo Stato atomino" di Robert Jungk

EuroNomade

@bodoramelow.bsky.social

Da hätten sich auch #PeterWeiss und sein Freund #RobertJungk gefreut! Aktion #Silberlocke:

Es ist wie eine #Zukunftswerkstatt, die #Linke im Bundestag zu erhalten und die Partei wirklich neu zu gestalten, nachdem die national sozial gesinnten im anderen Lager gelandet sind: #Sozialismus in reinerer Form ...

@glenmavis

Früher schufen WIR neue Worte, die sich verbreiteten, wie der Begriff #Zukunftswerkstatt von #RobertJungk, der als #Wissenschaftsjournalist gegen #Atomwaffen und #Atomkraftwerke und für #Frieden und #Abrüstung eintrat.
Aber heute sind #Unternehmensberater-Slang und #Jugendsprache nebeneinander vergänglich, die #Medien nachplappernde Kindersendungen ...

Ein paar grundlegende Artikelchen und Links zur #Zukunftswerkstatt, wie sie der #Antifaschist und #Wissenschaft's-Journalist, #Atomkritiker, #Pazifist und #Zukunftsforscher #RobertJungk in den 1960er Jahren für eine #demokratische Entwicklung mit KollegInnen vorgeschlagen und weiter entwickelt hat:

https://padlet.com/fritzletsch/zukunftswerkst-tten-wi2eoeb5vezrlm06

@archilocheion Klingt wie aus den Tagen im Schweizer Exil mit Robert Jungk und Hermann Goldschmidt, bei ihren Wanderungen durch's Tessin und zu Hermann Hesse

#RobertJungk #HermannHesse

85. Geburtstag Rolf Schwendter

deviantik als innovation - würden wir heute sagen: Erinnerung Er gehörte auch zum Umkreis von Robert #jungk
moderierte gelegentlich #Zukunftswerkstätten und beforschte vor allem kritisch die Weiterarbeit danach, was die Gruppe demokratisch weiter bringt. Die große Umstellung der politischen Bildung von fester Förderung in Projekt-Förderungen sah er zu recht skeptisch, weil die kleinen Träger wie die AG SPAK in kapitalistischer Konkurrenz und nicht in gemeinsamer Richtung gelandet waren ... #RobertJungk #AGSPAK

http://jungkzukunftswerkstaetten.wordpress.de/2024/08/13/85-geburtstag-rolf-schwendter/

85. Geburtstag Rolf Schwendter

deviantik als innovation – würden wir heute sagen: Erinnerung Er gehörte auch zum Umkreis von Robert Jungk, moderierte gelegentlich Zukunftswerkstätten und beforschte vor allem kritisch die W…

Zukunftswerkstätten

@thomas

Dort begann allerdings auch die Forschung an der Strahlenkrankheit: Die aus der Ferne beobachtenden Soldaten mit Sonnenbrillen hatten eine ziemliche Dosis abbekommen, die Klagen waren erst nach vielen Jahren erfolgreich, bis dahin war es Risiko, in der Armee zu sein, und Pension zu bekommen ...

In Japan waren die überlebenden weiteren Strahlenopfer auch schlecht behandelt, es gab wenig Wissen und nur einseitige amerikanische Forschung ...

(#RobertJungk beschreibt es in seinen Erinnerungen "trotzdem" und wohl auch im "Atomstaat" ... er hatte auch viele Gespräche mit den Atomwissenschaftlern, wie die "Sache Oppermann" später auch wiedergab)