„Meldungen wie diese machen müde. Weil sie sich stets aufs neue wiederholen. Vor allem aber, weil sie eben keine gesellschaftliche Debatte über durchgreifende Konsequenzen auslösen.“ schreibt Autor @[email protected] von der taz. Und auch ich bemerke in mir dieses kaum noch wahrnehmbare Schulterzucken, wo eigentlich Emotionen der Ablehnung und des Entsetzen aufkommen müssten - wenn Menschen im Straßenverkehr getötet oder gar ermordet werden, dann ist die Resonanz gesellschaftlich so dramatisch wie bei Nieselregen an einem warmen Herbstag.
Dabei brauchen wir diese durchgreifende gesellschaftlichen Debatten dringend. Technische Lösungen in allen Ebenen der Verantwortung wären längst verfügbar. Die erfasst auch Asmuth in seinem Artikel. Genauso erfasst er, wie nichts davon in die Anwendung kommt oder nur so entkernt, dass die Maßnahme wirkungslos bleibt.
Wenn wir wirksame technische Lösung wollen, um Leben zu retten, dann brauchen wir wirksames und verantwortliches politisches Handeln: Straßen müssen konsequent sicher geplant werden müssen und dürfen nicht zum Rasen einladen, wo Rasen verboten sein soll. Und wir brauchen wirksame und abschreckendere Strafen, nicht erst nach dem Menschen getötet wurden und nicht nur gegen die unmittelbaren Täter am Steuer, sondern auch gegen die Verantwortlichen, die die Straßen so gestalten, dass wieder und wieder Menschen auf ihnen verletzt und getötet werden. Und wir brauchen spürbare Strafen, auch für nicht-fatale Autodelikte. #VisionZero müssen wir machen und wer dagegen arbeitet, sollte die Verantwortung für die Opfer tragen müssen.
Verkehrstote haben fast immer ihre Rootcause - die Grundursache des Versagens - in den Planungs- und Verwaltungsprozessen und nicht erst am Steuer.

https://taz.de/Illegales-Autorennen-in-Ludwigsburg/!6077206/

#StiloBikesOfKiel #Kiel #UnionBikes #Stahlrahmen #Steelframe #Fahrrad #Verkehrssicherheit #Rasermorde #VisionZero #FahrlässigkeitTötet
Illegales Autorennen in Ludwigsburg: Tod durch enthemmte Automobilisten

Mutmaßlich durch ein illegales Autorennen kommen zwei unbeteiligte Frauen in Ludwigsburg ums Leben. Wie lassen sich die Raser endlich abschrecken?

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Nennt es wie es ist: die Menschen starben nicht einfach, sie wurden aus dem Leben gerissen und getötet. Dieses Töten hat Ursachen in kaputter Männlichkeit und in staatlichem Handeln: die Staatsanwaltschaft in Baden-Württemberg ist schnell darin Verfahren gegen Autofahrer selbst bei klarer Beweislage und Zeugenaussagen einzustellen. Auch gewalttätige Autofahrer werden nicht verfolgt. #Autojustiz fördert #Rasermorde.