"Wie übersteht man 30 Jahre Gefängnis? Wenn man mit 21 Jahren einem selbst für türkische Verhältnisse aberwitzigen Justizskandal zum Opfer fällt? Im Fall von İlhan Sami Çomak lautet die Antwort darauf: mit Literatur, genauer gesagt mit Lyrik. Im Fall von İlhan Sami Çomak gehört außerdem zur Antwort: Mit einer Lyrik, der man nicht anmerkt, unter welchen Umständen sie entstanden ist."
#PenBerlin
https://www.gorki.de/de/bring-mich-fort-aus-dieser-stille-gedichte/2026-01-08-1800
#İlhanSamiÇomak
8. Januar, 18:30 Uhr
Maxim-Gorki-Theater, Studio Я (Berlin)
"Iran, Kuba, Algerien: Eingesperrt, weil Machthaber fürchten, was sie sagen"
"Freiheit für Peyman Farahavar, María Cristina Garrido Rodríguez, Mohamed Tadjadit!"
Die Portraits der drei auf dem diesjährigen PEN-Berlin-Kongress vorgestellten verfolgten Dichter*innen könnt ihr jetzt auch online lesen.
(Bitte teilen, Regimes mögen keine Öffentlichkeit.)
https://penberlin.de/vorstellung-inhaftierter-autoren-auf-dem-pen-berlin-kongress-2025/
#PeymanFarahavar #MaríaCristinaGarridoRodriguez #MohamedTadjadit #PenBerlin
Vorstellung inhaftierter Autor:innen auf dem PEN-Berlin-Kongress »Wer räumt das jetzt auf?« 29. November 2025, Säälchen, Berlin Iran, Kuba, Algerien: Eingesperrt, weil Machthaber fürchten, was sie sagen Peyman Farahavar: Poesie unter Todesstrafe »Freue dich, wenn das Blut deines Herzens zum Gedicht über den Geliebten wird. Denn das heißt, dein Herz und deine Augen haben Nachricht
Damit zusammenhängend wurden wohl auch praktisch alle Pressemitteilungen des PEN Berlin zu verfolgten Autor*innen im Berichtszeitraum von den deutschen Medien mehr oder weniger ignoriert.
(Wobei sich das mit meiner Wahrnehmung hier auf Mastodon deckt, wo die von mir verlinkten Pressemitteilungen des PEN Berlin zu verfolgten Autor*innen auch bloß versackten, ohne ein einziges Mal geteilt worden zu sein.)
Krass und ohne Öffentlichkeit:
"De facto fallen nun auch die Visa nach §22 Aufenthaltsgesetz (besondere humanitäre Fälle, politisches Interesse der Bundesrepublik) unter die »Migrationswende« von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt – obwohl diese Fälle numerisch nicht ins Gewicht fallen. [...] Das fehlende Interesse der Medien an dieser Thematik muss man wohl ebenfalls unter dem Stichwort »Migrationswende« einsortieren."
Aus dem Bericht des Boards an die Mitgliederversammlung
Ich halte viel von Renate Künast, egal wie sehr Liberale und Konservative gegen sie hetzen, und ich halte viel von Wolfgang Kubicki, egal wie sehr Linke gegen ihn hetzen.
Mit beiden lässt sich gut Demokratie machen.
Stellt euch einen Moment lang vor, was es für mich für ein Fest war, die beiden gestern Nachmittag aufm PEN-Berlin-Kulturkongress live zusammen zu erleben! Ich saß in der dritten Reihe und hatte viel Freude. Dass sie einander sichtbar auch schätzen, kam noch obendrauf.
Bei der gemeinsamen Garderobenschicht habe ich eine spannende und sympathische Kollegin kennengelernt: Ulrike Almut Sandig, die Autorin von "Monster wie wir". Ihr nächster Roman, "Im Orkan", wird sogar eine Science-Fiction-Ebene haben. Erscheint im Februar:
"... die Überbehütung im Analogen konterkariert durch die Verwahrlosung im Digitalen ..."
Manja Präkels
über Kindheit ca Klassenstufe 8
Kuschelig und augenfreundlich oben im Säälchen!
Die Tapete im Hinterraum der Garderobe ist eine Pracht, die niemand zu sehen bekommt als die Personen hinterm Tresen der Garderobe. Und jetzt ihr.